Lawinenwarndienst Steiermark

Donnerstag, 8. Jänner 2026

Veröffentlicht am 08.01.2026, 06:30:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Langsamer Anstieg der Lawinengefahr durch frischen Triebschnee!

Die Lawinengefahr steigt in den Morgenstunden oberhalb der Waldgrenze auf mäßig an. Frische Triebschneeansammlungen in den Sektoren Nord über Ost bis Süd, vorwiegend hinter Geländekanten und in Rinnen und Mulden, können teilweise durch geringe Zusatzbelastung als kleine bis mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Neben der Verschüttungsgefahr in Geländefallen ist auch die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten.

Schneedecke

Frische und ältere Triebschneeansammlungen liegen oft auf kantigen Kristallen oder Oberflächenreif, die als Schwachschicht wirken können. Unter einigen Zentimetern Neuschnee ist die Schneedecke im sonnseitigen Gelände hart, bzw. eisig. Generell schwächt aufbauende Umwandlung das geringmächtige Schneedeckenfundament. Windexponiertes Gelände ist meist abgeblasen und nahezu schneefrei.

Tendenz

Am Freitag wird es kurzzeitig milder und es ist weiterhin mit etwas Neuschnee zu rechnen. Die Lawinengefahr steigt ein wenig an. Auch am Wochenende kann es aus heutiger Sicht immer wieder schneien.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, aber frischen Triebschnee beachten!

Die Lawinengefahr ist gering. Frische und ältere Triebschneelinsen in eingewehten Rinnen und Mulden sowie hinter Rücken und Kämmen oberhalb der Waldgrenze sind aber störanfällig. Der Triebschnee kann an wenigen Stellen durch einzelne Personen als kleine Schneebrettlawine ausgelöst werden. Neben der eher geringen Verschüttungsgefahr in Geländefallen ist auch die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten.

Schneedecke

Frische und ältere Triebschneelinsen liegen oft auf kantigen Kristallen oder Oberflächenreif, die als Schwachschicht wirken können. Abgesehen davon ist die Schneeoberfläche nur geringmächtig von Neuschnee überdeckt und im sonnseitigen Gelände darunter hart, bzw. eisig. Generell schwächt aufbauende Umwandlung das geringmächtige Schneedeckenfundament. Windexponiertes Gelände ist meist abgeblasen und nahezu schneefrei.

Tendenz

Am Freitag wird es kurzzeitig milder und es ist weiterhin mit etwas Neuschnee zu rechnen. Die Lawinengefahr steigt ein wenig an. Auch am Wochenende kann es aus heutiger Sicht immer wieder schneien.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Vereinzelte Triebschneelinsen weiterhin störanfällig!

Die Lawinengefahr ist gering. Kleine Triebschneelinsen in eingewehten Rinnen und Mulden sowie hinter Rücken und Kämmen oberhalb der Waldgrenze sind aber weiterhin störanfällig. Der Triebschnee kann an wenigen Stellen durch einzelne Personen als kleine Schneebrettlawine ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind aber gut erkennbar. Neben der eher geringen Verschüttungsgefahr in Geländefallen ist auch die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten.

Schneedecke

Vereinzelte Triebschneelinsen liegen oft auf kantigen Kristallen oder Oberflächenreif, die als Schwachschicht wirken können. Abgesehen davon ist die Schneeoberfläche im sonnseitigen Gelände hart, bzw. eisig. Im schattigen Gelände ist die Oberfläche oft locker. Generell schwächt aufbauende Umwandlung das geringmächtige Schneedeckenfundament. Windexponiertes Gelände ist meist abgeblasen und nahezu schneefrei.

Tendenz

Am Freitag wird es kurzzeitig milder und es ist mit etwas Neuschnee zu rechnen. Die Lawinengefahr steigt ein wenig an. Auch am Wochenende kann es aus heutiger Sicht immer wieder schneien.