Lawinenwarndienst Steiermark

Mittwoch, 7. Jänner 2026

Veröffentlicht am 06.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m


Vereinzelte Triebschneelinsen weiterhin störanfällig!

Die Lawinengefahr wird als gering beurteilt. Die kälte konserviert die Triebschneelinsen. Die Triebschneelinsen oberhalb von rund 2000 m sind weiterhin störanfällig und liegen vor allem in eingewehten Rinnen und Mulden sowie hinter Rücken und Kämmen, nördlicher oder östlicher Exposition. Der Triebschnee kann an wenigen Stellen durch einzelne Personen als kleine Schneebrettlawine ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind aber gut erkennbar. Neben der Verschüttungsgefahr bei Geländefallen ist auch die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten.

Schneedecke

Die Triebschneelinsen, die sich durch den starken bis stürmischen Wind der letzten Tage gebildet haben, bleiben störanfällig. Diese liegen oft auf kantigen Formen, Oberflächenreif oder einer harten Altschneedecke. Die Schneeoberfläche ist im sonnseitigen und windexponierten Gelände hart bzw. eisig. Im schattseitigen Gelände schwächt die aufbauende Umwandlung die Schneedecke.

Tendenz

In den kommenden Tagen kommt es zu keiner wesentlichen Änderung der Schnee- und Lawinensituation. Am Donnerstag weht der Nordwestwind stark bis stürmisch, und im Nordstau beginnt es leicht zu schneien. Neue Triebschneeablagerungen werden sich bilden.