Lawinenwarndienst Bayern

Montag, 5. Jänner 2026

Veröffentlicht am 04.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschnee ist stellenweise störanfällig.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, unterhalb davon gering. Triebschnee kann stellenweise bereits durch geringe Zusatzbelastung als kleine oder mittlere Schneebrettlawine ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich kammnah und kammfern im Steilgelände nördlicher und östlicher Expositionen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Neben der Verschüttungsgefahr ist die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten.

Schneedecke

Der Triebschnee der letzten Tage liegt besonders schattseitig zum Teil störanfällig auf Oberflächenreif oder Graupel. Triebschneeansammlungen und Hindernisse sind oft von einer dünnen Schicht lockeren Neuschnees bedeckt und daher schwer zu erkennen. Unterhalb des alten Harschdeckels finden sich vor allem in den Hochlagen oft bis zum Boden kantige Kristalle. Die Schneehöhen sind unterdurchschnittlich.

Tendenz

Langsamer Rückgang der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Triebschnee


Mitreiß- und Absturzgefahr durch kleine Triebschneelinsen.

Die Lawinengefahr ist gering. Kleine Triebschneeansammlungen können in steilen, eingewehten Bereichen mancherorts durch geringe Zusatzbelastung als kleines Schneebrett ausgelöst werden.

Schneedecke

Geringmächtige Triebschneeansammlungen sind vor allem schattseitig teils störanfällig. In höheren und hohen Lagen finden sich unterhalb eines oberflächennahen Harschdeckels oft bis zum Boden kantig aufgebaute Kristalle. Sonnseitig liegen meist nur wenige Zentimeter Schnee.

Tendenz

Keine Änderung.