Lawinenwarndienst Bayern

Sonntag, 4. Jänner 2026

Veröffentlicht am 04.01.2026, 08:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Vorsicht besonders an Schattenhängen der Hochlagen.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter ist sie gering. Triebschnee kann bereits durch geringe Zusatzbelastung als Schneebrettlawine ausgelöst werden. Dies kammnah und kammfern im Steilgelände nördlicher und östlicher Expositionen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Lawinen können mittlere Größe erreichen. Neben der Verschüttungsgefahr ist die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten.

Schneedecke

Mit Schwerpunkt im Allgäu fielen 10-25 Zentimeter Neuschnee begleitet von stürmischem Wind aus westlichen Richtungen. Die daraus entstandenen frischen sowie die schon etwas älteren Triebschneeansammlungen liegen besonders schattseitig oft ungünstig auf einem Harschdeckel. Im Bereich des Harschdeckels finden sich vor allem in den Hochlagen schwache Schichten aus aufgebauten Kristallen. Auch innerhalb des Triebschnees können störanfällige Zwischenschichten enthalten sein. Die Schneehöhen sind in allen Höhenlagen unterdurchschnittlich.

Tendenz

Langsamer Rückgang der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m


Triebschnee auf kantig aufgebauten Schichten bildet die Hauptgefahr.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 2000 m mäßig, unterhalb davon gering. Triebschnee kann mancherorts durch geringe Zusatzbelastung als kleine bis in den Hochlagen vereinzelt auch mittelgroße Schneebrettlawine ausgelöst werden. Dies kammnah und kammfern im Steilgelände nördlicher und östlicher Expositionen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Neben der Verschüttungsgefahr ist die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten.

Schneedecke

Frische und ältere Triebschneeansammlungen liegen vor allem schattseitig teilweise störanfällig auf ungünstigen Schichten. In höheren und hohen Lagen finden sich unterhalb eines oberflächennahen Harschdeckels oft bis zum Boden kantig aufgebaute Kristalle. Die Schneehöhen sind in allen Höhenlagen unterdurchschnittlich.

Tendenz

Langsamer Rückgang der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Triebschnee


Auf kleine Triebschneeansammlungen achten.

Die Lawinengefahr ist gering. Vereinzelt können kleine Triebschneeansammlungen durch geringe Zusatzbelastung als kleines Schneebrett ausgelöst werden. Dies kammnah und kammfern im Steilgelände nördlicher und östlicher Expositionen. Die Mitreiß- und Absturzgefahr ist zu beachten.

Schneedecke

Geringmächtige Triebschneeansammlungen können vor allem schattseitig störanfällig sein. In höheren und hohen Lagen finden sich unterhalb eines oberflächennahen Harschdeckels oft bis zum Boden kantig aufgebaute Kristalle. Sonnseitig liegen nur wenige Zentimeter Schnee.

Tendenz

Wenig Änderung.