Lawinenwarndienst Salzburg

Montag, 5. Jänner 2026

Veröffentlicht am 04.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m
Altschnee
2600m


Achtung vor störanfälligen Triebschneeansammlungen

Die Lawinengefahr ist oberhalb 2200 m mäßig, darunter gering. Oberhalb von etwa 2200 m können an einigen Stellen Schneebretter durch geringe Zusatzbelastung im Triebschnee ausgelöst und vereinzelt mittelgroß werden. Gefahrenbereiche durch Triebschnee nehmen mit der Höhe zu und befinden sich kammnah und aber auch kammfern hinter Geländekanten und in eingewehten Rinnen und Mulden. Zum Teil sind sie durch wenige Zentimeter lockeren Neuschnee überdeckt und nicht klar zu erkennen. In schattseitigen Hochlagen befinden sich zusätzlich noch ganz vereinzelt schwer störbare Auslösepunkte für kleine bis mittelgroße Schneebrettlawinen im Altschnee.

Schneedecke

Die Schneedecke ist stark variabel und unterdurchschnittlich. Frischer und älterer, spröder Triebschnee lagert auf einer verharschten Altschneeoberfläche. Zum Teil wird der Triebschnee von wenigen Zentimetern sehr lockerem Neuschnee überdeckt. Schwachschichten befinden sich am ehesten im Triebschnee sowie am Übergang zum Harschdeckel. Darunter befinden sich Schichten aus kantigen Kristallen und Schmelzkrusten. Durch die stark aufgebaut umgewandelte Schneedecke ist das Bruchfortpflanzungspotential aber generell gering. An vereinzelten Stellen ist jedoch besonders schattseitig eine störanfällige Kombination aus Schwachschicht und Schneebrett nicht auszuschließen.

Tendenz

Es bleibt kalt, der Neu- und Triebschnee setzen sich nur langsam.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Triebschnee und Steine sind die Hauptgefahr.

Die Lawinengefahr ist gering. Oberhalb von 2200 m können an wenigen Stellen zum Teil noch durch geringe Zusatzbelastung kleine Schneebretter im Triebschnee ausgelöst werden. Achtung im Bereich von Geländefallen, wo sich genug Schnee für eine Personenverschüttung sammeln könnte. Triebschneepakete lagern am ehesten hinter kammnahen Geländekanten und in eingewehten Rinnen und Mulden. Sie sind zum Teil von wenig lockerem Neuschnee überdeckt und daher nicht immer gut erkennbar. Achtung vor Steinen unter der dünnen Schneedecke.

Schneedecke

Die Schneedecke ist stark variabel. Frischer und älterer Triebschnee lagert kammnah auf einer verharschten Altschneeoberfläche. Zum Teil wird der Triebschnee von wenigen Zentimetern sehr lockerem Neuschnee überdeckt. Schwachschichten befinden sich am ehesten im Triebschnee sowie am Übergang zum Harschdeckel. Darunter befinden sich Schichten aus kantigen Kristallen und Schmelzkrusten. Durch die stark aufgebaut umgewandelte Schneedecke ist das Bruchfortpflanzungspotential aber generell gering. Sonnseitig ist die Schneedecke hart und verharscht, oder der Untergrund nur dünn bedeckt. Die Schneehöhe ist in allen Höhenlagen weiterhin deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Es bleibt kalt, der Neu- und Triebschnee setzen sich nur langsam.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr, auf kleine Triebschneelinsen achten

Die Lawinengefahr ist gering, vereinzelte Gefahrenbereiche durch ältere Triebschneelinsen befinden sich hinter kammnahen Geländekanten sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Die Triebschneepakete sind meist gut erkennbar, Gefahrenbereiche durch Steine unter der dünnen Schneedecke jedoch oftmals nicht.

Schneedecke

Es liegt unterdurchschnittlich viel Schnee und die Schneedecke ist stark variabel. In schattseitigen Hochlagen sind vereinzelt Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke erhalten geblieben, meist im Nahbereich von Krusten. Abseits davon liegt eine Abfolge dünner Triebschneeschichten auf den Wiesen.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr.