Lawinenwarndienst Bayern

Montag, 15. Dezember 2025

Veröffentlicht am 14.12.2025, 17:00:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Kleines Altschneeproblem in der Höhe

Die Lawinengefahr ist gering. Altschnee ist stellenweise problematisch. In den Hochlagen können mit großer Zusatzbelastung vereinzelt kleine Schneebrettlawinen im sehr steilen Gelände nördlicher Expositionen ausgelöst werden. Außerdem können sich einzelne, kleine Gleitschneelawinen an noch nicht entladenen, extrem steilen Sonnenhängen mit glattem Untergrund lösen.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche ist bis in die höchsten Lagen verharscht. In der Sonne weicht sie im Tagesverlauf auf. Unter dem Harschdeckel schreitet vor allem in Schattenhängen die aufbauende Umwandlung voran. Oberhalb von 2000 m ist schattseitig im oberen halben Meter der Schneedecke zum Teil eingeschneiter Oberflächenreif erhalten geblieben. Schneedeckentests zeigen jedoch, dass keine großflächige Bruchfortpflanzung mehr zu erwarten ist. Die Schneedeckenbasis ist zum Teil nass. Südseitig apert der Boden in den mittleren Lagen zunehmend aus.

Tendenz

Wenig Änderung der Problematik.


Gefahrenstufe



Die vereiste Schneeoberfläche weicht nur in der Sonne auf.

Die Lawinengefahr ist gering. An extrem steilen, glatten Sonnenhängen können sich vereinzelt kleine Gleitschneelawinen lösen.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche ist vielerorts tragfähig verharscht. In der Sonne weicht sie im Tagesverlauf auf. Die Schneedeckenbasis ist zum Teil nass. Südseitig apert der Boden zunehmend aus.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gering.