Lawinenwarndienst Salzburg

Samstag, 18. April 2026

Veröffentlicht am 17.04.2026, 17:00:00

FRÜHER

Gefahrenstufe

2400m
Lawinenproblem
Altschnee
2400m

SPÄTER

Gefahrenstufe

3000m
Lawinenproblem
Nassschnee
3000m
Altschnee
2400m

Ausgeprägter Tagesgang führt zu Nassschneeproblem

Im Tagesgang steigt die Gefahr rasch auf Stufe 3 "erheblich" an. Nach Aufweichen des oft tragfähigen Harschdeckels sind überall einige große spontane Nassschneelawinen möglich. Besonders gefährdet sind steile Bereiche im erweiterten Nordsektor zwischen 2200 m und 2600 m, noch nicht entladenes Gelände in hochgelegenen Ost-, West,- und Südhängen, sowie generell jene Expositionen, in denen noch flächig Schnee liegt. Lawinen können im nassen Schnee bis auf den Boden durchreißen, untypisch weit auslaufen und bis ins Grüne vorstoßen. Es sind Auslösungen durch Wintersport und vereinzelt sogar Fernauslösungen möglich. In der Früh ist die Lawinengefahr oberhalb etwa 2400 m im Steilgelände von West über Nord nach Ost mäßig. Dort befinden sich einzelne Gefahrenstellen im trockenen Altschnee, hochalpin auch im Südsektor. Vorsicht bei den Übergängen von wenig auf viel Schnee.

Schneedecke

Über Nacht bildet sich ein meist tragfähiger Harschdeckel aus, welcher im Tagesverlauf aufweicht. Darunter liegt kompakter und bis in hohe Lagen von Regen geprägter Schnee, jedoch sind vor allem in der Höhe weichere Schichten eingelagert, welche oberflächennahe Brüche ermöglichen. An schattigen Hängen ab etwa 2400 Meter befinden sich weiterhin Schwachschichten aus kantigen Formen und Tiefenreif in der bodennahen Altschneedecke. Spätestens im Tagesgang wird die Schneedecke bis in hohe Lagen feucht bis nass. Tiefe und sonnseitige Lagen sind ausgeapert.

Tendenz

Die nächtliche Abstrahlung ist eingeschränkt, im Lauf des Tages kühlt es etwas ab. Die Gefahr nasser Lawinen bleibt weiterhin bestehen.

FRÜHER

Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m

SPÄTER

Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Altschnee
2200m

Ausgeprägter Tagesgang führt zu Nassschneeproblem

Im Tagesgang steigt die Gefahr rasch auf Stufe 2 "mäßig" an. Nach Aufweichen des oft tragfähigen Harschdeckels sind überall dort spontane Nassschneelawinen möglich, wo noch flächig Schnee liegt, also an Schattenhängen in der Höhe und an den verbliebenen Ost- und Westhängen. Lawinen können spontan abgehen oder durch Wintersport ausgelöst werden. Sie bleiben meist mittelgroß, mit dem Sammeln nassen Schnees und Durchreißen bis in bodennahe Schwachschichten sind in Ausnahmefällen große Lawinen denkbar. Durch untypisch weite Auslauflängen wird aperes Gelände bedroht. In der Früh ist die Lawinengefahr gering. Nur noch an wenigen, hochgelegenen Stellen sind im erweiterten Nordsektor Auslösepunkte für trockene Altschneelawinen vorhanden.

Schneedecke

Über Nacht bildet sich ein meist tragfähiger Harschdeckel aus, welcher im Tagesverlauf aufweicht. Darunter liegt kompakter und von Regen geprägter Schnee, jedoch befinden sich an schattigen Hängen ab etwa 2200 Meter weiterhin Schwachschichten aus Tiefenreif in der bodennahen Altschneedecke. Spätestens im Tagesgang wird die Schneedecke bis in hohe Lagen feucht bis nass. Tiefe und sonnseitige Lagen sind ausgeapert.

Tendenz

Die nächtliche Abstrahlung ist eingeschränkt, im Lauf des Tages kühlt es etwas ab. Die Gefahr nasser Lawinen bleibt weiterhin bestehen.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Im Tagesgang kleine Nassschneelawinen an schneereichen Orten

Die Lawinengefahr ist gering. Die letzten Schneereste können spontan als kleine Nassschneerutsche abgehen. Dadurch steigt die Mitreißgefahr im Absturzgelände.

Schneedecke

Stellenweise findet man in der Höhe noch ein wenig Schnee, das meiste Gelände ist jedoch bereits ausgeapert. Über Nacht gefriert die Oberfläche oft tragfähig, weicht im Tagesgang aber rasch auf.

Tendenz

Langsame Verringerung der Lawinengefahr durch Abschmelzen des verbliebenen Schnees.