Regentauwetter unterhalb 2200 m, kleine destabilisierte Triebschneeansammlungen oberhalb 2200 m.
Die Altschneedecke ist meist gut vernetzt und im Allgemeinen stabil.
Bei Niederschlägen unterhalb von 2200 m nimmt die Festigkeitszunahme der oberen Schichten der Schneedecke ab. Dort, wo Niederschlagswasser in die angeschnittenen Schichten gelangt, können spontane Lawinenkegel aus nassem Gebundenen Schnee ausgelöst werden.
Oberhalb von 2200 m sind Triebschneeansammlungen möglich, die bei geringer Belastung kleine Lawinen aus Gebundenem Schnee auslösen können.
Schneedecke
gm.10: frühjahrssituation
In einer Altschneedecke sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden. Mehr oder weniger tief unter der Oberfläche befinden sich mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee und diskontinuierlichen Schneeumwandlungen, die an achsnahen Hängen häufiger vorkommen.
In einer bewölkten Nacht wird die Oberfläche der Schneedecke nicht gefrieren.
Am Dienstag weicht der Regen die oberen Schichten der Schneedecke unterhalb einer Höhe von etwa 2200 m auf. Dort, wo der Regen die aufgelockerten Schichten erreicht, können etwas tiefere und größere Lawinenkegel aus nassem Gebundenen Schnee ausgelöst werden. Oberhalb von 2200 m fällt bei mäßigem Ost-West-Wind Schnee, wobei sich im Lee kleine Triebschneeansammlungen bilden, die nur langsam mit dem Altbestand zusammenwachsen.
Tendenz
Am Mittwoch ist es bewölkt und trocken. Wind und Lufttemperatur sind ähnlich wie am Dienstag. Am Donnerstag kann es mehr Sonnenschein geben. Die Gefahr von Lawinen wird am Mittwoch leicht abnehmen.