Freitag, 10. April 2026

Veröffentlicht am 10.04.2026, 09:18:00


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Regen erhöht die Gefahr von nassen Lawinen

Nach teils bedeckter Nacht ist der Schnee bereits in der Früh durchnässt und faul. Regen erhöht im Laufe des Tages die Auslösebereitschaft nasser Lawinen. Dort wo viel Regen fällt, können nasse Lockerschneerutsche in der Sturzbahn mehr Schnee mitreißen und dann auch groß werden bzw. zu großen Lauflängen führen, insbesondere an schneereichen Hängen der Nordhälfte. An noch nicht entladenen, schneereicheren Steilhängen mit glattem Untergrund können sich in allen Expositionen Gleitschneelawinen lösen.

Schneedecke

Aufgrund verminderter nächtlicher Abstrahlung und weiterhin milden Temperaturen gefriert die Schneedecke nicht. Es fallen im Tagesverlauf lokal bis zu 10 mm Regen.

Tendenz

Nach Wetterbesserung und nächtlicher Abstrahlung auf Samstag, Rückkehr zu einem tageszeitlichen Rhythmus.


Gefahrenstufe

2400m
Lawinenproblem
Nassschnee
2400m
Altschnee
2400m


In tiefen und mittleren Lagen Nassschnee, in hohen Lagen Altschnee und kleinräumiger Triebschnee

Nach teils bedeckter Nacht gefriert die Schneedecke unterhalb rund 2400 m kaum und ist von früh weg faul. Lawinen können insbesondere in sehr steilen Hängen im Nordsektor in einem Höhenband zwischen 1800--2200 m stellenweise leicht ausgelöst werden. Außerdem steigt die Auslösebereitschaft nasser Lawinen durch Regen an. Spontane Lawinen sind zu erwarten und Personen können nasse Schneebretter auslösen. Lawinen können in ihrer Sturzbahn mehr nassen Schnee mitreißen und große Lauflängen erreichen. In der Höhe bilden sich kleinräumige Triebschneeansammlungen, die vor allem in Kammlagen störanfällig sind. Zudem können Wintersportler stellenweise Lawinen in oberflächennahen Schwachschichten hochgelegener Schattenhänge auslösen. Solche Gefahrenstellen sind kaum zu erkennen. Auf der harten Schneeoberfläche im Hochgebirge besteht im Steilgelände Absturzgefahr.

Schneedecke

Es fallen im Tagesverlauf bis zu 5 cm Neuschnee oberhalb rund 2200 m unter Windeinfluss, darunter regnet es. In einem Höhenband zwischen etwa 1800--2200 m ist die Schneedecke auch im Nordsektor durchnässt und der bodennahe Schwimmschnee bereits ab den Morgenstunden sehr störanfällig. Im hochgelegenen, schattseitigen Steilgelände befinden sich ungünstige Zwischenschichten im obersten Meter der Schneedecke, die stellenweise gestört werden können. Ein mächtiger Mittelteil aus kompakten Schichten überdeckt eine Basis aus Tiefenreif und kantigen Kristallen.

Tendenz

Nach Wetterbesserung Rückkehr zu einem tageszeitlichen Rhythmus.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Nassschnee
2200m
Triebschnee
2200m
Altschnee
2200m


Die Nassschneeproblematik bleibt bestehen, über 2200 m gibt es Gefahrenstellen im Trieb- und Altschnee.

Die Lawinengefahr ist unter 2200 m erheblich, darüber mäßig. An noch nicht entladenen Hängen unter etwa 2200 m sind in allen Expositionen nasse Lockerschnee- und Schneebrettlawinen möglich. Die Lawinen können spontan abgehen oder von Einzelpersonen ausgelöst werden. Sie bleiben meist mittelgroß, vereinzelt können sie jedoch auch groß werden. Über 2200 m können an einigen Stellen kleine Schneebrettlawinen im frischen Triebschnee ausgelöst werden. Anzahl und Umfang der Triebschneeansammlungen nehmen mit der Höhe etwas zu. An wenigen Stellen über 2200 m können zudem noch Schwachschichten im Altschnee gestört werden, besonders an West-, Nord- und Osthängen, hochalpin auch südseitig. Die Gefahrenstellen dafür sind schwer erkennbar. Schneebretter im Altschnee können mittlere Größe erreichen, vereinzelt können Lawinen aber auch bis zum bodennahen Schwimmschnee durchreißen und groß werden.

Schneedecke

Die nächtliche Abstrahlung ist eingeschränkt, nur in hohen Lagen kann sich eine dünne Schmelzharschkruste an der Schneeoberfläche bilden. Mit dem einsetzenden Regen wird die Schneedecke bis auf etwa 2000 m weiter durchfeuchtet. In höheren Lagen (ab etwa 2200 m) bilden sich kleinräumige Triebschneeablagerungen. Im frischen Triebschnee befinden sich lockere Schichten welche vorübergehend störanfällig sind. An schattigen Hängen ab etwa 2200 m sowie südseitig ab etwa 2400 m gibt es zudem weiterhin störanfällige Schwachschichten aus kantigen Formen und Tiefenreif in der Altschneedecke. Brüche erfolgen am ehesten an einer der obersten Krusten und nur vereinzelt im bodennahen Schwimmschnee.

Tendenz

Der Samstag bringt wieder mehr Sonnenschein und einen leichten Temperaturanstieg. Der frische Triebschnee setzt sich rasch, die Alt- und Nassschneeproblematik bleibt bestehen.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Triebschnee
1800m


Mäßige Lawinengefahr!

Die Lawinengefahr ist überwiegend mäßig. Unterhalb der Schneefallgrenze sind durch den Regeneintrag aus steilem nicht entladenem Gelände spontane mittlere Nassschneelawinen zu beachten. Durch Neuschnee und starken Wind können sich in den Kamm- und Gipfellagen lokal frische Triebschneeablagerungen bilden, die zu beachten sind.

Schneedecke

Durch Neuschnee und Wind bilden sich in den höheren Lagen lokal frische Triebschneeablagerungen. Unterhalb der Schneefallgrenze kommt es zu einem Festigkeitsverlust der Schneedecke durch den Regeneintrag. Die Altschneedecke ist im Inneren bis weit hinauf feucht bis nass. Vor allem schattseitig und hochgelegen können aber noch Schwachschichten in der dort noch nicht feuchten Altschneedecke vorhanden sein. Die Schneedecke kann auch am Boden ins Gleiten kommen.

Tendenz

Mit dem erwarteten Temperaturanstieg und der Sonneneinstrahlung kommt es zu einem Tagesgang der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Nassschnee
1800m
Triebschnee
1800m
Altschnee
2200m


Frischer Triebschnee in höheren Lagen, teils spontane Nassschneelawinen darunter!

Die Lawinengefahr ist mäßig. An noch nicht entladenen Hängen unterhalb von rund 1800 m sind mit dem Regeneintrag in allen Expositionen nasse Lockerschnee- und Schneebrettlawinen möglich. Die Lawinen können spontan abgehen oder von Einzelpersonen ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. In höheren Lagen (meist oberhalb von 1800 m) bilden sich frische, störanfällige Triebschneeansammlungen, deren Anzahl und Umfang mit der Höhe zunehmen. Schneebrettlawinen im frischen Triebschnee bleiben meist klein. In extrem steilen, schattigen Bereichen über 2200 m können vereinzelt noch kleine bis mittelgroße Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden (Altschneeproblem).

Schneedecke

Die nächtliche Abstrahlung ist eingeschränkt, nur in den Gipfelniveaus kann sich eine dünne Schmelzharschkruste an der Schneeoberfläche bilden. Mit dem einsetzenden Regen wird die Schneedecke zunehmend durchfeuchtet. Im Westen liegt die Schneefallgrenze teils oberhalb von 1800 m, im Osten auch oft darunter. In höheren Lagen bilden sich kleinräumige Triebschneeablagerungen. Schwachschichten gibt es innerhalb des Triebschnees und im Übergang zur Altschneedecke. In sehr schattigen Bereichen über 2200 m hat die Schneedecke noch Kältereserven und teilweise noch störanfällige Schwachschichten im Altschnee.

Tendenz

Am Samstag setzt sich im Tagesverlauf wieder recht sonniges Wetter durch und es wird wieder milder. Das Triebschneeproblem nimmt ab, mit Nassschneelawinen ist weiterhin zu rechnen.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Nassschnee
1800m
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m


Mäßige Lawinengefahr - frischer Triebschnee und Nassschnee!

Die Lawinengefahr ist überwiegend mäßig. Durch Neuschnee und starken Wind können sich vor allem in den kammnahen Hochlagen frische Triebschneeablagerungen bilden, die zu beachten sind. Lokal sind aus extremen Steilgelände unter der Schneefallgrenze nasse spontane mittlere Lawinen aus nicht entladenem Gelände möglich. In den schattigen Hochlagen können im sehr steilen Gelände auf Grund des Altschneeproblems Schneebrettlawinen noch ausgelöst werden.

Schneedecke

Durch Neuschnee und Wind bilden sich in den Hochlagen frische Triebschneeablagerungen. Unterhalb der Schneefallgrenze kommt es durch Regeneintrag zu einem Festigkeitsverlust der Schneedecke. Die Altschneedecke ist im Inneren bis weit hinauf feucht bis nass. Vor allem schattseitig und hochgelegen können aber noch Schwachschichten in der dort noch nicht feuchten Altschneedecke vorhanden sein. Die Schneedecke kann auch am Boden ins Gleiten kommen.

Tendenz

Mit dem erwarteten Temperaturanstieg und der Sonneneinstrahlung am Samstag kommt es zu einem Tagesgang der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Nassschnee
2200m
Triebschnee
2200m
Altschnee
2200m


Die Nassschneeproblematik bleibt bestehen, über 2200 m gibt es Gefahrenstellen im Trieb- und Altschnee

Die Lawinengefahr ist mäßig. An noch nicht entladenen Hängen unter etwa 2200 m sind in allen Expositionen nasse Lockerschnee- und Schneebrettlawinen möglich. Die Lawinen können spontan abgehen oder von Einzelpersonen ausgelöst werden. Sie bleiben meist klein bis mittelgroß. Über 2200 m können an einigen Stellen kleine Schneebrettlawinen im frischen Triebschnee ausgelöst werden. Anzahl und Umfang der Triebschneeansammlungen nehmen mit der Höhe etwas zu. An wenigen Stellen über 2200 m können im erweiterten Nordsektor zudem auch noch Schwachschichten im Altschnee von Einzelpersonen gestört werden, die Schneebretter können mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

Die nächtliche Abstrahlung ist eingeschränkt, nur in den Gipfelniveaus kann sich eine dünne Schmelzharschkruste an der Schneeoberfläche bilden. Mit dem einsetzenden Regen wird die Schneedecke bis auf etwa 2000 m weiter durchfeuchtet. In höheren Lagen (ab etwa 2200 m) bilden sich kleinräumige Triebschneeablagerungen. Im frischen Triebschnee befinden sich lockere Schichten welche vorübergehend störanfällig sind. Zudem gibt es an schattigen Hängen ab etwa 2200 m weiterhin störanfällige Schwachschichten aus kantigen Formen und Tiefenreif in der Altschneedecke.

Tendenz

Der Samstag bringt wieder mehr Sonnenschein und einen leichten Temperaturanstieg. Der frische Triebschnee setzt sich rasch, die Alt- und Nassschneeproblematik bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Nassschnee
2000m
Triebschnee
2000m


Je nach Neuschneemenge können die Triebschneeansammlungen etwas größer sein.

Die Lawinengefahr ist mäßig. Nassschnee ist das Hauptproblem. Vor allem in extrem steilem Gelände lösen sich nasse Lockerschnee- oder Schneebrettlawinen von selbst. Daneben können vereinzelt nasse Gleitschneelawinen auf Steilhängen mit glattem Untergrund abgehen. Gleitschneeanrisse deuten auf die Gefahr hin. Nasse Lawinen erreichen mittlere Größe. Oberhalb 2000 m kann Triebschnee ein Problem sein. An wenigen Steilhängen der Expositionen Nordost über Ost bis Süd sowie in Rinnen und Mulden können trockene Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Wenn oberflächennahe Lawinen auf tieferliegende Schichten durchreißen, können sie mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

Die nächtliche Abstrahlung ist stark eingeschränkt und es kann sich nur ein dünner Harschdeckel ausbilden. In den Hochlagen schneit es. Der Neuschnee wird von Wind aus westlicher Richtung begleitet. Es bilden sich frische Triebschneeansammlungen, in denen schwache Zwischenschichten eingelagert sein können. Stellenweise sind tiefer in der Schneedecke noch einzelne Schichten störanfällig. Allgemein ist die Schneedecke bis in höhere Lagen feucht. Nur in den Nordseiten der höchsten Lagen ist sie noch trocken. Ihr Basis besteht dort oft aus kantigen Kristallen. Die Schneedeckenbasis der mittleren Lagen ist nass.

Tendenz

Die Lawinengefahr ändert sich kaum.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Schwachschichten im Altschnee

Die größte Gefahr geht von Schwachschichten im Altschnee aus, die tiefer in der Schneedecke liegen. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes häufiger anzutreffen. Wenn die Strahlung insbesondere die Tragfähigkeit dieser Schichten übersteigt, kann eine mittlere Lawine ausgelöst werden. Die Schneedeckenstabilität ist auch in Hanglagen und in Schluchten geringer, wo sie aufgrund von Schneeablagerungen größer ist.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Eine kältere Luftmasse wird die Schneedecke über Nacht gefrieren lassen. Im Laufe des Tages wird die Strahlung des Gebundenen Schnees auf den Sonnseiten etwas leichter, aber nicht mehr so schwer wie in den letzten Tagen. Von den letzten Schneefällen ist noch Triebschnee vorhanden, der an einigen Stellen instabil sein kann. Im Laufe des Tages sind einige Lawinen von Südschnee möglich. In der Altschneedecke sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden. Mehr oder weniger tief unter der Oberfläche gibt es mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee und Abbauende Schneeumwandlungen, die in den axialen Hängen häufiger vorkommen.

Tendenz

Zum Ende der Woche wird es wieder wärmer und sonniger. Vereinzelte Lawinenkegel von Südschnee sind am Mittag und Nachmittag möglich.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Kleine Nassschneerutsche durch Regen

Durch Regeneintrag können sich vor allem in extrem steilem Gelände nasse Lockerschneelawinen von selbst lösen. Lawinen bleiben meist klein.

Schneedecke

Die Südseiten sind weitgehend ausgeapert. Wo eine Schneedecke existiert, ist sie stark durchnässt.

Tendenz

Wetterbesserung und weitere Ausaperung.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Vereinzelt kleine Nassschneerutsche

Die Lawinengefahr ist gering. Mit dem Regeneintrag können aus noch nicht entladenen Hängen aller Expositionen vereinzelt nasse Lawinen spontan abgehen. Die Mitreiß- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Schneedecke

Über Nacht kann sich die Schneeoberfläche etwas verfestigen. Mit leichten Regeneintrag weicht sie jedoch untertags wieder auf und wird weiter angefeuchtet. In schattigen Bereichen über etwa 2000 m befinden sich im unteren Teil der Schneedecke noch kantige Schichten. Generell liegt wenig Schnee und die Ausaperung schreitet voran.

Tendenz

Der Samstag bring wieder mehr Sonnenschein. Die Durchfeuchtung schreitet voran.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Regen lässt die Schneedecke weiter schmelzen.

Die Lawinengefahr ist gering. Nassschnee ist das Problem. In extrem steilem Gelände können sich nasse Lockerschneelawinen sowie auf Steilhängen mit glattem Untergrund nasse Gleitschneelawinen von selbst lösen. Nasse Lawinen bleiben meist klein.

Schneedecke

Die nächtliche Abstrahlung ist stark eingeschränkt und es kann sich kaum ein tragfähiger Harschdeckel ausbilden. Der Niederschlag fällt verbreitet als Regen und sorgt für eine zusätzliche Durchfeuchtung der teils nassen Schneedecke.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Geringe Lawinengefahr, vereinzelt kleine Nassschneerutsche!

Die Lawinengefahr ist gering. Durch Regeneintrag kann es vereinzelt zu kleinen Nassschneerutschen kommen, vor allem aus noch nicht vollständig entladenen Einzugsgebieten. Die Mitreiß- und Absturzgefahr sollte beachtet werden.

Schneedecke

Durch nächtliche Ausstrahlung kann sich die Schneeoberfläche etwas verfestigen. Die geringmächtige Schneedecke wird im Tagesverlauf in allen Lagen feucht, mit Regeneintrag auch teils nass und verliert an Festigkeit. Nur in sehr schattigen Bereichen über 2000 m hat die Schneedecke noch kleine Kältereserven und vereinzelt Schwachschichten im Altschnee. Generell liegt sehr wenig Schnee und die Ausaperung schreitet voran.

Tendenz

Am Samstag wird es wieder milder. Nach Auflockerung der Wolken und Sonneneinstrahlung steigt die Gefahr von nassen Rutschen im Tagesverlauf wieder leicht an.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee
Triebschnee
1800m


Etwas frischer Triebschnee in den Gipfelbereichen und vereinzelt kleine Nassschneerutsche

Die Lawinengefahr ist gering. Mit dem Regeneintrag können aus noch nicht entladenen Hängen aller Expositionen vereinzelt kleine Nassschneerutsche spontan abgehen. Zudem bilden sich in den Gipfelbereichen mit etwas Neuschnee und Wind kleinräumige Triebschneeansammlungen, welche vorübergehend störanfällig sind. Schneebrettlawinen im frischen Triebschnee bleiben klein.

Schneedecke

Die nächtliche Abstrahlung ist eingeschränkt, die Schneeoberfläche verharscht kaum. Mit dem einsetzenden Regen wird die Schneedecke unter etwa 1800 m weiter durchfeuchtet. In den Gipfelbereichen bilden sich kleinräumige Triebschneeansammlungen auf der bestehenden, feuchten Schneedecke. Weiche Schichten im frischen Triebschnee sind vorübergehend störanfällig.

Tendenz

Der Samstag bringt wieder mehr Sonnenschein und einen leichten Temperaturanstieg. Der frische Triebschnee setzt sich rasch.