Lawinenwarndienst Salzburg

Freitag, 3. April 2026

Veröffentlicht am 02.04.2026, 17:23:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze


Kombiniertes Alt- und Triebschneeproblem

Die Lawinengefahr ist vom lichten Hochwald aufwärts mäßig. An einigen Stellen können Lawinen bereits bei geringer Zusatzbelastung im Altschnee ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Vorsicht am Übergang von wenig auf viel Schnee. Auch teilweise überdeckte und schwer erkennbare Triebschneeansammlungen können an einigen Stellen durch einzelne Personen gestört werden. Oberflächliche Lawinen bleiben klein, reißen aber relativ leicht in den oberen Bereich des Altschnees durch und werden dann mittelgroß. Betroffen sind alle Expositionen und sowohl kammnahes als auch kammfernes Steilgelände. Vorsicht auch auf und unterhalb von Wechten. An vereinzelten typischen Hängen kann Gleitschneeaktivität, bei längeren Sonnenfenstern auch Lockerschneeaktivität einsetzen.

Schneedecke

An höheren windberuhigten Orten liegt im Schnitt ein halber Meter gesetzter Neu- und Triebschnee der letzten Woche, während exponierte Orte stark verblasen und Triebschneeansammlungen dementsprechend mächtig sind. Der Schnee kam auf einer dünnen Schmelzkruste vom Wochenende zu liegen, in deren Nahbereich kantige Kristalle am Entstehen sind. In schattseitigen Hochlagen befinden sich noch tiefer in der Altschneedecke kantige Formen und Tiefenreif (auch in Verbindung mit Krusten). Brüche erfolgen am ehesten innerhalb der nicht mehr ganz frischen Triebschneeansammlungen, vermehrt auch an der obersten Kruste, und nur noch vereinzelt im Tiefenreif.

Tendenz

Am Samstag weiterhin wechselhaftes Wetter und ähnliche Gefährdung durch Lawinen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Schwachen Altschnee beachten

Die Lawinengefahr ist vom lichten Hochwald aufwärts mäßig. An wenigen Stellen können Lawinen noch bei geringer Zusatzbelastung im Altschnee ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Vorsicht am Übergang von wenig zu viel Schnee. Auch zumeist gut erkennbare Triebschneeansammlungen können an einigen Stellen durch einzelne Personen gestört werden. Oberflächliche Lawinen bleiben klein, können bei Durchreißen auf den oberen Bereich des Altschnees jedoch mittlere Größe erreichen. Vorsicht auch auf und unterhalb von Wechten.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche ist variabel und von Sturm geprägt. Triebschneepakete sind meist gut erkennbar, die ungünste Altschneedecke darunter jedoch nicht. Brüche sind vor allem zwischen den Triebschneeschichten und am Übergang zum Altschnee möglich. Die Altschneedecke ist besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m durch Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif sowie durch ein bodennahes Schwimmschneefundament geschwächt.

Tendenz

Am Samstag weiterhin wechselhaftes Wetter und ähnliche Gefährdung durch Lawinen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze


Kombiniertes Alt- und Triebschneeproblem

Die Lawinengefahr ist vom lichten Hochwald aufwärts mäßig. An einigen Stellen können Lawinen bereits bei geringer Zusatzbelastung im Altschnee ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Vorsicht am Übergang von viel auf wenig Schnee. Die teilweise schwer erkennbaren Triebschneesammlungen sind relativ gut gesetzt. Werden sie an einem der wenigen Auslösepunkte gestört, so können Lawinen allerdings in den Altschnee durchschlagen und dann mittelgroß werden. Vorsicht auch auf und unterhalb von Wechten. An vereinzelten typischen Hängen kann Gleitschneeaktivität, bei längeren Sonnenfenstern auch Lockerschneeaktivität einsetzen.

Schneedecke

An höheren windberuhigten Orten liegt im Schnitt 40 cm gesetzter Neu- und Triebschnee der letzten Woche, während exponierte Orte stark verblasen und Triebschneeansammlungen dementsprechend mächtig sind. Der Schnee kam auf einer dünnen Schmelzkruste vom Wochenende zu liegen, in deren Nahbereich kantige Kristalle am Entstehen sind. In schattseitigen Hochlagen befinden sich noch tiefer in der Altschneedecke kantige Formen und Tiefenreif (auch in Verbindung mit Krusten). Brüche erfolgen am ehesten innerhalb der nicht mehr ganz frischen Triebschneeansammlungen, vermehrt auch an der obersten Kruste, und nur noch vereinzelt im Tiefenreif.

Tendenz

Am Samstag weiterhin wechselhaftes Wetter und ähnliche Gefährdung durch Lawinen.