Lawinenwarndienst Salzburg

Mittwoch, 1. April 2026

Veröffentlicht am 31.03.2026, 23:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischer störanfälliger Triebschnee, in den Hochlagen weiterhin Altschneeproblem

Die Lawinengefahr ist vom lichten Hochwald aufwärts erheblich, darunter gering. Der frische Triebschnee ist störanfällig und an vielen Stellen bei geringer Zusatzbelastung auslösbar, Schneebrettlawinen können mittlere Größe erreichen. Betroffen sind alle Expositionen und sowohl kammnahes als auch kammfernes Steilgelände. Triebschneebereiche sind teilweise überschneit und dort schwer erkennbar. In den Hochlagen (speziell an West-, Nord- und Osthängen) können Lawinen bei großer Zusatzbelastung auch noch in den Altschnee durchschlagen und vereinzelt groß werden. Vorsicht an Übergängen von viel auf wenig Schnee.

Schneedecke

In windberuhigten Lagen liegt gebietsabhängig 20 bis 40 cm Neuschnee der letzten zwei Tage, während exponierte Orte stark verblasen und Triebschneeansammlungen dementsprechend mächtig sind. Darunter liegt gesetzter Triebschnee der letzten Woche. Dieser kam auf einer Altschneedecke zu liegen, welche sowohl im Übergangsbereich als auch tiefer im Inneren mit kantigen Kristallen und Tiefenreif durchsetzt ist (auch in Verbindung mit Krusten). Dadurch wird der Aufbau bis in Bodennähe geschwächt. Brüche sind hier zwar noch möglich, erfolgen am ehesten aber innerhalb der frischen Triebschneepakete.

Tendenz

Durchwachsenes Wetter mit etwas Schneefall und Wind führt zu einer nur langsamen Verringerung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischen, störanfälligen Triebschnee meiden

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze mäßig. Frischer Triebschnee kann in allen Expositionen bereits bei geringer Belastung als kleines oder mittelgroßes Schneebrett ausgelöst werden. Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten, auch kammfern. Vorsicht vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu mehr Schnee.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche ist geprägt vom Nordweststurm der letzten Tage und dieser lagert auch weiter frischen Triebschnee ab. Er überdeckt oberhalb der Waldgrenze eine ungünstige Altschneeoberfläche. Brüche sind vor allem zwischen den Triebschneeschichten und am Übergang zum Altschnee möglich. Die Altschneedecke ist besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m durch Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif sowie durch ein bodennahes Schwimmschneefundament geschwächt.

Tendenz

Durchwachsenes Wetter mit etwas Schneefall und Wind führt zu einer nur langsamen Verringerung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Frischen, störanfälligen Triebschnee meiden

Die Lawinengefahr ist mäßig. Oberhalb der Waldgrenze kann der frische Triebschnee an einigen Stellen bereits bei geringer Zusatzbelastung leicht als Schneebrett ausgelöst werden. Lawinen können mittlere Größe erreichen. Gefahrenstellen gibt es sowohl kammnah als auch kammfern, sowie in steilen Rinnen und in Waldschneisen. Triebschneebereiche sind teilweise überschneit und dort schwer erkennbar.

Schneedecke

In windberuhigten Lagen liegt gebietsabhängig 10 bis 20 cm, stellenweise auch 30 cm Neuschnee der letzten zwei Tage, während exponierte Orte stark verblasen und Triebschneeansammlungen dementsprechend mächtig sind. Darunter liegt gesetzter Triebschnee der letzten Woche. In schattseitigen Hochlagen befinden sich tiefer in der Altschneedecke noch kantige Formen und Tiefenreif (auch in Verbindung mit Krusten). Brüche sind hier zwar vor allem mit großer Zusatzbelastung noch möglich, erfolgen am ehesten aber innerhalb der frischen Triebschneepakete.

Tendenz

Durchwachsenes Wetter mit etwas Schneefall und Wind führt zu einer nur langsamen Verringerung der Lawinengefahr.