Montag, 30. März 2026

Veröffentlicht am 29.03.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Neuschnee
1800m
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m
Neuschnee
1800m


Neuschnee und Verwehungen

Am Mittwoch kam es in der Nacht im Norden zu ersten Niederschlägen. Die Schneefallgrenze lag zunächst bei etwa 1500 m und ging dann rasch zurück. Am Donnerstagmittag schwächte sich der Schnee vorübergehend ab. Nach dem Durchzug einer Kaltfront wehte ein starker Nordwind, der Neuschnee mit sich führte und an den Südflanken neue Schneeschichten aufbaute. Insgesamt fielen in den Bergen 15-30 cm Neuschnee. Neuschnee und Verwehungen sind die Hauptgefahren. Die Gefahr ist vor allem an Hängen und in Rinnen erhöht, wo die Neuschneehöhe aufgrund von Schneeverwehungen größer ist. Neben Neuschnee können auch Schwachschichten in der Schneedecke in tieferen Lagen ein lokales Problem darstellen. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes häufiger anzutreffen. Insbesondere wenn die Strahlung die Tragfähigkeit dieser Schichten übersteigt, kann eine grosse Lawine ausgelöst werden.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

In den Bergen fielen 15-30 cm trockener und leichter Schnee. Mit dem Schnee wehte ein starker Nordwind, der den Schnee vielerorts bis auf den alten Untergrund verwehte. Die Strahlung des Neuschnees verfestigt sich nur langsam auf dem alten Untergrund. Grate und Gipfel sind bis auf den alten Untergrund abgeweht, mancherorts gibt es kaum noch alten Untergrund. Bei den vorangegangenen Schneefällen ist örtlich Graupel abgefallen, der eine potentiell gefährliche Schwachschicht darstellt. Örtlich sind die Schichten aus Graupeln 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr. In Altschneedecken sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden. Tief unter der Oberfläche treten mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee und abbauenden Schneeumwandlungen auf, vor allem an den Achsflanken.

Tendenz

In den kommenden Tagen ist das Wetter wechselhaft mit wolkigen und teilweise klaren Abschnitten, und es kann zu einigen Schauern kommen. Für diese Jahreszeit ist es relativ kühl, und es weht ein mäßiger Wind aus nördlicher Richtung. Die Gefahr von Lawinen bleibt ähnlich hoch.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Gleitschnee
2000m


Durch Wind entsteht Schneebrettgefahr.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, unterhalb davon gering. Das Hauptproblem ist frischer Triebschnee. Schneebrettlawinen können mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Das ist oberhalb der Waldgrenze im kammnahen Steilgelände der Hangrichtungen Nord über Ost bis Süd sowie in Rinnen und Mulden an vielen Stellen möglich. Lawinen erreichen mittlere Größe. An einzelnen, sehr steilen, sonnseitigen Wiesenhängen können sich kleinere Gleitschneelawinen von selbst lösen.

Schneedecke

Mit der heranziehenden Front nimmt der Wind aus nordwestlicher Richtung zu und es beginnt zu schneien. Der Neuschnee kommt auf einer lockeren Schneeoberfläche zu liegen. Störanfällige Triebschneeansammlungen entstehen an windabgewandten Hängen. Zudem sind im oberen Meter der Schneedecke stellenweise schwache Zwischenschichten im Bereich von Schmelzharschdeckeln sowie Graupel eingelagert. Die Schneedeckenbasis ist kompakt und weitgehend stabil. Tiefliegende Schichten aus kantig aufgebauten Kristallen sind nur noch schwer zu stören. Südseitig ist der Schnee zum Boden hin oft nass. Gleitbewegungen auf glattem Untergrund sind möglich.

Tendenz

Die Lawinenlage bleibt die nächsten Tage angespannt.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Gleitschnee
2000m


Hauptproblem ist der frische Triebschnee.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter gering. Die frischen Triebschneeansammlungen sind leicht störbar. Schneebretter können mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Setzungsgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Gefahrenstellen befinden sich im kammnahen Steilgelände, hinter Geländekanten und in eingewehten Rinnen und Mulden. Die Triebschneeansammlungen von Sonntag sind überschneit und damit kaum mehr erkennbar. An sehr steilen sonnseitigen Grashängen können kleinere Gleitschneelawinen abgleiten.

Schneedecke

Der Neu- und Triebschnee von Mittwoch und Donnerstag konnte sich bereits etwas setzen und verfestigen. An steilen Sonnenhängen wurde der Neuschnee bereits leicht angefeuchtet und verkrustet. Mit Nordwind und 5 bis 15 cm Neuschnee entstanden am Sonntag meist kleine, störanfällige Triebschneeansammlungen. Diese wachsen am Montag tagsüber mit starkem Nordwestwind und Neuschnee weiter an. Im oberen Drittel der Schneedecke befinden sich schwache Zwischenschichten und Graupel. Die Altschneedecke ist überwiegend gut verfestigt und kompakt.

Tendenz

Mit Neuschnee und Wind steigt die Lawinengefahr in der Nacht auf Dienstag an.


Gefahrenstufe

1200m
Lawinenproblem
Triebschnee
1200m


Störanfällige Triebschneepakete beachten!

Oberhalb von 1200 m besteht weiterhin erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Durch den starken bis stürmischen Wind entstehen umfangreiche Triebschneeansammlungen. Diese sind speziell oberhalb der Waldgrenze sowie in Waldschneisen störanfällig. Die Gefahrenstellen sind kammnah und kammfern in fast allen Expositionen zu finden. Besondere Vorsicht ist im Übergang von wenig zu viel Schnee sowie in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten geboten. Die teils mächtigen Triebschneeauflagen können von einzelnen Personen als mittelgroße Lawine ausgelöst werden. Bei Wintersport im freien Gelände wird ein defensives Verhalten empfohlen.

Schneedecke

Von Mittwochabend bis Samstagfrüh fielen unter starkem Windeinfluss 30 bis 70 cm Neuschnee, wodurch es große Unterschiede in den Schneehöhen gibt. Mit dem starken bis stürmischen Westwind entstehen frische Triebschneeablagerungen. Schwachschichten befinden sich innerhalb der Triebschneepakete sowie im Übergang zur meist harten Altschneedecke. In tiefen Schichten in nördlichen Expositionen höherer Lagen befinden sich in der Altschneedecke noch kantige Kristalle oder Schwimmschnee, die jedoch bereits von Schmelzkrusten durchzogen sind und kaum noch störbar sind. In tiefen Lagen liegt weniger Schnee, vor allem an sonnseitigen Hängen. Der Schnee ist teils feucht und kann an sehr steilen Grasmatten zu Gleiten beginnen.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt in höheren Lagen erheblich. Mit einer nördlichen Höhenströmung stauen sich am Dienstag entlang der Alpennordseite Wolken, in den Ybbstaler und Türnitzer Alpen schneit es ein wenig. Auch der Nord- bis Nordwestwind weht weiterhin stark, teils stürmisch, womit es zur Bildung von neuen Triebschneepaketen kommt.


Gefahrenstufe

1400m
Lawinenproblem
Triebschnee
1400m


Schneebrettlawinen können in Rinnen sehr leicht ausgelöst werden!

Oberhalb von 1400 m besteht erhebliche Lawinengefahr (Stufe 3). Durch den stürmischen Wind sind störanfällige Triebschneeansammlungen in fast allen Expositionen entstanden, welche von einzelnen Wintersportlern an einigen Stellen als mittelgroße, vereinzelt auch als große Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Die Gefahrenstellen sind kammnah und kammfern zu finden. Sie liegen vor allem in steilen Rinnen und hinter Geländekanten. Vorsicht vor allem im Übergang von wenig zu viel Schnee. Gefahrenstellen können von frischen Triebschneelinsen überdeckt werden. Ein defensives Verhalten wird bei Wintersport im freien Gelände empfohlen.

Schneedecke

Von Mittwochabend bis Samstagfrüh fielen unter starkem Windeinfluss 30 bis 50 cm Neuschnee oberhalb von rund 1400 m. Durch den stürmischen Nord- bis Nordwestwind wurde der Schnee in Rinnen und Mulden verfrachtet. Dadurch haben sich teils mächtige Triebschneeansammlungen gebildet, die nicht zu unterschätzen sind. Schwachschichten befinden sich innerhalb der Triebschneepakete und im Übergang zur Altschneedecke. Frische Triebschneeansammlungen lagern sich oberhalb der Waldgrenze auf die bereits störanfälligen Triebschneepakete ab.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt in höheren Lagen erheblich. Mit einer nördlichen Höhenströmung stauen sich am Dienstag entlang der Alpennordseite Wolken, zeitweise schneit es ein wenig. Auch der Nord- bis Nordwestwind weht weiterhin stark, teils stürmisch, womit es zur Bildung von neuen Triebschneepaketen kommt.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2200m
Gleitschnee
2000m


Hauptproblem ist der frische Triebschnee.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter gering. Die frischen Triebschneeansammlungen sind leicht störbar. Schneebretter können mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Setzungsgeräusche und Risse beim Betreten der Schneedecke können auf die Gefahr hinweisen. Gefahrenstellen befinden sich im kammnahen Steilgelände, hinter Geländekanten und in eingewehten Rinnen und Mulden. Die Triebschneeansammlungen von Sonntag sind überschneit und damit kaum mehr erkennbar. Vor allem in West-, Nord- und Osthängen können Lawinen auch in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und groß werden. An sehr steilen sonnseitigen Grashängen können kleinere Gleitschneelawinen abgleiten.

Schneedecke

Der Neu- und Triebschnee von Mittwoch und Donnerstag konnte sich bereits etwas setzen und verfestigen. An steilen Sonnenhängen wurde der Neuschnee bereits leicht angefeuchtet und verkrustet. Mit Nordwind und 5 bis 15 cm Neuschnee entstanden am Sonntag meist kleine, störanfällige Triebschneeansammlungen. Diese wachsen am Montag tagsüber mit starkem Nordwestwind und Neuschnee weiter an. Im oberen Drittel der Schneedecke befinden sich schwache Zwischenschichten und Graupel. Der Mittelteil der Schneedecke besteht verbreitet aus gut gesetzten, kompakten Schichten, die in Schattenhängen höherer Lagen ein schlechtes Altschneefundament überlagern.

Tendenz

Mit Neuschnee und Wind steigt die Lawinengefahr in der Nacht auf Dienstag deutlich an.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Triebschnee
1500m


Schneebretter können leicht ausgelöst werden!

Die Lawinengefahr wird weiterhin oberhalb von 1500 m mit erheblich (Stufe 3) beurteilt. Der anhaltende Wind führt zu umfangreichen Triebschneeansammlungen. Diese sind speziell oberhalb der Waldgrenze störanfällig. Das Hauptproblem ist der Triebschnee. Die Gefahrenstellen sind kammnah und kammfern zu finden. Besonders betroffen sind Hänge von Ost über Süd bis Südwest. Sie liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Die Triebschneeauflage kann als Schneebrett von einzelnen Wintersportlern als mittelgroße Lawine ausgelöst werden. Vereinzelt sind auch spontane Lockerschneelawinen möglich. In den tiefen Lagen sind vereinzelt kleine nasse Rutsche möglich.

Schneedecke

Die kalten Temperaturen in der Höhe konservieren den Schneedeckenaufbau. Es wurde in den letzten Tagen viel Schnee verfrachtet. Der Triebschnee konnte sich noch nicht setzen. Die Triebschneeansammlungen lagerten sich oberhalb der Waldgrenze auf eine teils noch schwache Altschneedecke ab. Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder im Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee (kantige Kristalle im Bereich von Krusten).

Tendenz

Das Triebschneeproblem bleibt aufrecht. Mit einer Nordwestströmung stauen sich weiterhin dichte Wolken entlang der Alpennordseite, vor allem zwischen den Schladminger Tauern und dem Toten Gebirge kann es Dienstag und Mittwoch ergiebig schneien. Nach Osten zu schneit es nur wenig, im Süden bei aufgelockerter Bewölkung und kräftigem Wind gar nicht.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Gefahrenstellen im Triebschnee, in den Hochlagen auch im Altschnee

Die Lawinengefahr ist vom lichten Hochwald aufwärts mäßig. Der letzte Triebschnee ist an einigen Stellen bei geringer Zusatzbelastung auslösbar, Schneebrettlawinen können mittlere Größe erreichen. Betroffen sind alle Expositionen und sowohl kammnahes als auch kammfernes Steilgelände. In den Hochlagen (speziell an West-, Nord- und Osthängen) können bei großer Zusatzbelastung auch noch Lawinen in den Altschnee durchschlagen und vereinzelt groß werden. Die Triebschneebereiche sind nicht überall erkennbar. In sehr steilen Sonnenhängen sind vereinzelt kleine Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

Der unter Sturm aus West bis Nord zur Wochenmitte gefallene, ergiebige Neuschnee hat sich deutlich gesetzt und wurde sonnseitig bis über 2000 m hinauf bereits leicht angefeuchtet und verkrustet. In exponierten Bereichen ist die Schneedecke vom Sturm gezeichnet, windgeschützt überdecken 5 bis 10 Zentimeter Neuschnee die Windspuren. Brüche sind v.a. im letzten Triebschnee möglich, teilweise aber auch in der Altschneedecke, in der sowohl oberflächennah als auch tiefer im Inneren kantige Kristalle (teilweise an Krusten) und Tiefenreif den Aufbau schwächen. Davon betroffen sind vor allem schattseitige Hochlagen (W-N-O) und hochalpine Lagen.

Tendenz

Bis Dienstag fallen 10 bis 30 cm Neuschnee. Die Schneebrettgefahr steigt an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Gleitschnee
2000m


Niederschlag und Wind im Tagesverlauf.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, unterhalb davon gering. Das Hauptproblem ist frischer Triebschnee. Schneebrettlawinen können mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Das ist stellenweise oberhalb der Waldgrenze im kammnahen Steilgelände der Hangrichtungen Nord über Ost bis Süd sowie in Rinnen und Mulden möglich. Lawinen können mittlere Größe erreichen. An sehr steilen, sonnseitigen Wiesenhängen können sich einzelne Gleitschneelawinen von selbst lösen. Sie bleiben meist klein.

Schneedecke

Mit der heranziehenden Front nimmt der Wind aus nordwestlicher Richtung zu und im Tagesverlauf beginnt es zu schneien. Kleinräumig entstehen störanfällige Triebschneeansammlungen an windabgewandten Hängen. Zudem sind im oberen Meter der Schneedecke stellenweise schwache Zwischenschichten im Bereich von Schmelzharschdeckeln sowie Graupel eingelagert. Die Schneedeckenbasis ist kompakt und weitgehend stabil. Südseitig ist der Schnee zum Boden hin oft nass. Gleitbewegungen auf glattem Untergrund sind möglich.

Tendenz

Mit dem angekündigten Neuschnee und Wind wird die Lawinengefahr in den nächsten Tagen ansteigen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Vorsicht vor frischem Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig. Frische Triebschneeansammlungen können in allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern als kleine bis mittelgroße Lawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten.

Schneedecke

Frische Triebschneeansammlungen lagerten sich oberhalb der Waldgrenze oft auf eine ausreichend stabile Altschneedecke ab. Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder im Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee.

Tendenz

Das Triebschneeproblem bleibt aufrecht. Mit einer Nordwestströmung stauen sich weiterhin dichte Wolken entlang der Alpennordseite, vor allem zwischen den Schladminger Tauern und dem Toten Gebirge kann es Dienstag und Mittwoch ergiebig schneien. Nach Osten zu schneit es nur wenig, im Süden bei aufgelockerter Bewölkung und kräftigem Wind gar nicht.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischen Triebschnee konsequent meiden!

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze mäßig. Frischer Triebschnee kann in allen Expositionen bereits bei geringer Belastung als kleines oder mittelgroßes Schneebrett ausgelöst werden. Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten, auch kammfern. Vorsicht vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu mehr Schnee.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche ist geprägt vom Nordweststurm der letzten Tage und der Wind lagert auch frischen Triebschnee ab. Er überdeckt oberhalb der Waldgrenze eine ungünstige Altschneeoberfläche. Brüche sind vor allem zwischen den Triebschneeschichten und am Übergang zum Altschnee möglich. Die Altschneedecke ist besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m durch Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif sowie durch ein bodennahes Schwimmschneefundament geschwächt.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung am Dienstag.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Besondere Vorsicht im Ost- und Südsektor!

Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit mäßig beurteilt. Der stürmische Wind hat frischen Triebschnee gebildet, der leicht erkennbar ist. Oberhalb der Waldgrenze kann der frische Triebschnee leicht als Schneebrett ausgelöst werden. Typischerweise werden bei einer Auslösung mittlere Lawinen erwartet. Die Gefahrenstellen liegen kammnah als auch kammfern, sowie in steilen Rinnen und Mulden. Aus steilen Fels- und Schrofengeländen sind Lockerschneelawinen möglich.

Schneedecke

Der starke bis stürmische Wind hat den Schnee weiter bearbeitet. Der Triebschnee ist meist recht hart. Schwachschichten sind innerhalb der Triebschneeschicht zu erwarten. Die Altschneedecke ist meist hart und bodennah ist die Schneedecke durch Schwimmschnee geschwächt.

Tendenz

Mit einer Nordwestströmung stauen sich weiterhin dichte Wolken entlang der Alpennordseite, vor allem zwischen den Schladminger Tauern und dem Toten Gebirge kann es Dienstag und Mittwoch ergiebig schneien. Nach Osten zu schneit es nur wenig, im Süden bei aufgelockerter Bewölkung und kräftigem Wind gar nicht. Ein Anstieg der Lawinengefahr wird erwartet.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Gleitschnee
1500m


Der Triebschnee ist schon bei geringer Zusatzbelastung auslösbar

Die Lawinengefahr ist mäßig. Oberhalb der Waldgrenze kann der letzte Triebschnee an einigen Stellen bereits bei geringer Zusatzbelastung als Schneebrett ausgelöst werden. Lawinen können mittlere Größe erreichen. Gefahrenstellen gibt es sowohl kammnah als auch kammfern, sowie in steilen Rinnen und in Waldschneisen. Der Triebschnee ist abseits von Kammlagen teilweise überschneit und die Gefahrenstellen sind nicht überall erkennbar. Spontan sind auf sehr steilen Grasmatten vereinzelt kleine Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

Der unter starkem Windeinfluss aus West bis Nord zur Wochenmitte gefallene, ergiebige Neuschnee hat sich deutlich gesetzt. Sonnseitig wurde er bereits wieder leicht angefeuchtet und mit einer dünnen Kruste überzogen. Windgeschützt liegen auf dieser Unterlage 5 bis 10 cm lockerer Neuschnee. Steil sonnseitig liegt der Schnee bis in mittlere Höhenlagen häufig auf zuvor aperen Böden, schattseitig auf einer durch kantige Formen (teilweise auch an Krusten) und durch Tiefenreif geschwächten Altschneedecke. Brüche sind vor allem innerhalb der frischen Triebschneeschichten möglich, in schattigen Hochlagen teilweise aber auch im Altschnee. Auf sehr steilen Sonnenhängen gleitet der Schnee vereinzelt am Boden.

Tendenz

Bis Dienstag fallen 10 bis 30 cm Neuschnee. Die Schneebrettgefahr steigt an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischer Triebschnee ost- und südseitig - Triebschneeproblem beachten!

Die Lawinengefahr ist ab dem Bereich der Waldgrenze mäßig. Ost- und südseitig gibt es frischen Triebschnee. Ältere Verfrachtungen, teils auch in den restlichen Expositionen, wurden überdeckt und sind daher schwer zu erkennen. Der frische Triebschnee kann bereits durch geringe Zusatzbelastung angesprochen werden. Mittlere Lawinen sind möglich. Werden Schwachschichten in älteren Verfrachtungen durch große Zusatzbelastung angesprochen können sie selten auch groß werden.

Schneedecke

Die umfangreichen Triebschneeablagerungen des letzten markanten Schneefallereignisses wurden durch etwas Neuschnee überdeckt. Starker Wind um Nordwest bildete frische Verfrachtungen, die nicht ausreichend binden. Die Altschneedecke bzw. ältere Verfrachtungen können noch Schwachschichten enthalten und sehr hochgelegen und schattseitig ist das Fundament teils geschwächt.

Tendenz

Durch weiteren Neuschnee und Wind wird die Lawinengefahr ansteigen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee


Neuschnee und Verwehungen

Am Donnerstag und Freitag hat es geschneit, die Schneefallgrenze lag bei 600 m. In den Bergen fielen 40-60 cm Neuschnee. Gleichzeitig wehte starker Wind aus Nord und Nordost, der Neuschnee mit sich führte und auf den Südseiten neue Schneeschichten aufbaute. Neuschnee und Verwehungen sind die Hauptgefahren. Die Gefahr ist vor allem in Hanglagen und in Schluchten erhöht, wo die Höhe des Neuschnees aufgrund von Schneeansammlungen größer ist.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Am Donnerstag und Freitag fielen in den Bergen 40-60 cm Schnee, der oberhalb von etwa 1000 m trocken und in tieferen Lagen feuchter war. Der Schneefall wurde von starken Nordwinden begleitet, die den Schnee oberhalb der Baumgrenze vielerorts auf den Altschneeuntergrund oder den Boden bliesen. Während des vorangegangenen Schneefalls kann es zu örtlichen Verwehungen von Mücken gekommen sein, die eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellen. In der Altschneedecke sind die Schneeschichten gut miteinander verbunden.

Tendenz

In den kommenden Tagen ist das Wetter wechselhaft mit wolkigen und teilweise klaren Abschnitten, und es können einige Schauer auftreten. Für diese Jahreszeit ist es relativ kühl, und es weht ein mäßiger Wind aus nördlicher Richtung. Die Gefahr von Lawinen bleibt ähnlich hoch.


Gefahrenstufe



Teils störanfällige Triebschneelinsen in mittleren Höhen.

Triebschneelinsen sind teils störanfällig und können von einzelnen Personen als kleine Rutsche ausgelöst werden. Die Verschüttungsgefahr ist jedoch gering. An steilen Grasmatten kann die Schneedecke zu Gleiten beginnen.

Schneedecke

Von Mittwochabend bis Samstagfrüh fielen in den Gutensteiner Alpen 10 bis 40 cm Neuschnee auf aperen, warmen Boden. Am Hochwechsel und in der Buckligen Welt waren die Neuschneesummen mit 5 bis 20 cm deutlich geringer. In tiefen Lagen ist der Schnee meist feucht. Durch den starken Wind konnten sich in Waldschneisen und in höheren Lagen Triebschneepakete bilden.

Tendenz

Es ist mit keinem Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen. Mit einer nördlichen Höhenströmung stauen sich entlang der Alpennordseite bis Mittwoch immer wieder dichte Wolken an, die Neuschneemengen sind aber sehr gering. Auch der Nord- bis Nordwestwind bleibt lebhaft bis stürmisch.


Gefahrenstufe



Frische Triebschneelinsen!

Die Lawinengefahr wird mit gering beurteilt. Frische Triebschneelinsen können als Rutsch ausgelöst werden.

Schneedecke

Einige wenige Zentimeter Neuschnee bzw. Triebschnee wurden auf einer harten Altschneedecke abgelagert. Es liegt generell wenig Schnee.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet. Mit einer Nordwestströmung stauen sich weiterhin dichte Wolken entlang der Alpennordseite, vor allem zwischen den Schladminger Tauern und dem Toten Gebirge kann es Dienstag und Mittwoch ergiebig schneien. Nach Osten zu schneit es nur wenig, im Süden bei aufgelockerter Bewölkung und kräftigem Wind gar nicht.