Freitag, 27. März 2026

Veröffentlicht am 26.03.2026, 17:22:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Neuschnee
1800m
Neuschnee
1800m
Altschnee
2000m
Gleitschnee
2000m


Spontane Lawinen sind jederzeit möglich.

Die Lawinengefahr ist oberhalb 1800 m groß, unterhalb davon ist sie erheblich. Das Hauptproblem ist Neuschnee. Die vielen Gefahrenstellen sind im kammnahen Steilgelände aller Expositionen, hinter Hangkanten sowie in Rinnen und Mulden. Schneebrett- und Lockerschneelawinen können sich von selbst lösen und groß werden. An sehr steilen Wiesenhängen können sich Gleitschneelawinen von selbst lösen. Sie können mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

Es sind verbreitet an die 60 bis 70 cm Neuschnee gefallen, lokal auch mehr. Es sind teils sehr große Triebschneeansammlungen entstanden, die mancherorts vom Neuschnee überdeckt sind. Über Nacht kommen nochmal einige cm dazu. Der Schneefall wird von mäßigem bis starkem Wind aus nördlichen Richtungen begleitet. Der Neu- und Triebschnee liegt auf lockerem Schnee und ist störanfällig. Innerhalb des Neuschneepakets sind schwache, störanfällige Schichten sowie Graupel eingelagert. Im oberen Teil der Altschneedecke sind schwache Schichten aus kantigen Kristallen zu finden. Die darunterliegende Schneedecke ist allgemein gut verfestigt. Auf glattem, nassem Untergrund kommt die Schneedecke ins Gleiten.

Tendenz

Die spontane Lawinenaktivität geht zurück, die Lawinensituation bleibt kritisch.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze
Altschnee
2200m
Gleitschnee
2000m


Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse kritisch.

Aufgrund des vielen Neu- und Triebschnees ist weiterhin mit spontanen Schneebrettlawinen zu rechnen. Diese können auch groß werden und flache Bereiche überwinden. Mit dem Abklingen der Niederschläge nimmt die spontane Lawinenaktivität im Tagesverlauf ab. Außerdem können einzelne Wintersportler sehr leicht Lawinen auslösen, auch aus flachen Hangpassagen heraus. Gefahrenstellen sind weit verbreitet. Für Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche sind die Verhältnisse sehr kritisch. In den Südseiten bedeckt der Neuschnee den vormals aperen Boden und kommt ins Gleiten. Bei Sonneneinstrahlung sind am Nachmittag feuchte Rutsche aus dem Neuschnee zu erwarten.

Schneedecke

Seit Mittwoch sind bereits 60 bis 70 cm Neuschnee gefallen. Der Schneefall wurde von starkem bis stürmischem Nordwestwind begleitet. Damit entstanden teils große, störanfällige Triebschneeansammlungen. Zwischendurch gab es auch immer wieder Graupelschauer. Über Nacht kommen nochmals 10 cm Neuschnee unter Windeinfluss hinzu. Neu- und Triebschnee liegen schattseitig auf einer lockeren Oberfläche, sonnseitig auf einer Schmelzharschkruste. Unter einer weiteren Schmelzharschkruste im oberen Drittel der Schneedecke befinden sich stellenweise kantige Kristalle. Der Mittelteil der Schneedecke besteht verbreitet aus gut gesetzten, kompakten Schichten, die in Schattenhängen höherer Lagen ein schlechtes Altschneefundament überlagern.

Tendenz

Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab. Mit der Sonneneinstrahlung sind im Tagesverlauf feuchte Rutsche aus dem Neuschnee zu erwarten.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Neuschnee
Gleitschnee
2000m


Abseits der Pisten verbreitet gefährliche Lawinensituation.

Aufgrund des vielen Neu- und Triebschnees ist weiterhin mit spontanen Schneebrettlawinen zu rechnen. Diese können meist mittelgroß werden. Mit dem Abklingen der Niederschläge nimmt die spontane Lawinenaktivität im Tagesverlauf ab. Außerdem können einzelne Wintersportler sehr leicht Lawinen auslösen, auch aus flachen Hangpassagen heraus. Gefahrenstellen sind weit verbreitet und nehmen mit der Seehöhe zu. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern Erfahrung in der Gelände- und Lawinenbeurteilung. Eine defensive Routenwahl ist empfohlen. In den Südseiten bedeckt der Neuschnee den vormals aperen Boden und kommt ins Gleiten. Bei Sonneneinstrahlung sind am Nachmittag feuchte Rutsche aus dem Neuschnee zu erwarten.

Schneedecke

Seit Mittwoch sind bereits 50 bis 60 cm, lokal auch mehr Neuschnee gefallen. Der Schneefall wurde von starkem bis stürmischem Nordwestwind begleitet. Damit entstanden teils große, störanfällige Triebschneeansammlungen. Zwischendurch gab es auch immer wieder Graupelschauer. Über Nacht kommen nochmals 10 cm Neuschnee unter Windeinfluss hinzu. Neu- und Triebschnee liegen schattseitig stellenweise auf einer lockeren Oberfläche, sonnseitig auf einer Schmelzharschkruste. Die Altschneedecke ist überwiegend gut verfestigt und kompakt.

Tendenz

Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab. Mit der Sonneneinstrahlung sind im Tagesverlauf feuchte Rutsche aus dem Neuschnee zu erwarten.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Neuschnee
Altschnee
2200m
Gleitschnee
2000m


Abseits der Pisten verbreitet gefährliche Lawinensituation.

Aufgrund des vielen Neu- und Triebschnees ist weiterhin mit spontanen Schneebrettlawinen zu rechnen. Diese werden meist mittelgroß. Mit dem Abklingen der Niederschläge nimmt die spontane Lawinenaktivität im Tagesverlauf ab. Außerdem können einzelne Wintersportler sehr leicht Lawinen auslösen, auch aus flachen Hangpassagen heraus. Gefahrenstellen sind weit verbreitet und nehmen mit der Seehöhe zu. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern Erfahrung in der Gelände- und Lawinenbeurteilung. Eine defensive Routenwahl ist empfohlen. In den Südseiten bedeckt der Neuschnee den vormals aperen Boden und kommt ins Gleiten. Bei Sonneneinstrahlung sind am Nachmittag feuchte Rutsche aus dem Neuschnee zu erwarten.

Schneedecke

Seit Mittwoch sind bereits 40 bis 50 cm, lokal auch mehr Neuschnee gefallen. Der Schneefall wurde von starkem bis stürmischem Nordwestwind begleitet. Damit entstanden teils große, störanfällige Triebschneeansammlungen. Zwischendurch gab es auch immer wieder Graupelschauer. Über Nacht kommen nochmals 10 cm Neuschnee unter Windeinfluss hinzu. Neu- und Triebschnee liegen schattseitig auf einer lockeren Oberfläche, sonnseitig auf einer Schmelzharschkruste. Unter einer weiteren Schmelzharschkruste im oberen Drittel der Schneedecke befinden sich stellenweise kantige Kristalle. Der Mittelteil der Schneedecke besteht verbreitet aus gut gesetzten, kompakten Schichten, die in Schattenhängen höherer Lagen ein schlechtes Altschneefundament überlagern.

Tendenz

Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab. Mit der Sonneneinstrahlung sind im Tagesverlauf feuchte Rutsche aus dem Neuschnee zu erwarten.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Gefährlich - große Neuschneemengen und teils stürmischer Wind.

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze groß, darunter mäßig. Neuschnee und umfangreiche Triebschneeansammlungen sind oberhalb der Waldgrenze in allen Expositionen an vielen Stellen sehr leicht störbar. Schneebretter können in oberflächennahen Schichten ausgelöst werden und mittel bis groß werden. Vor allem in West-, Nord- und Osthängen können Lawinen auch in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen. Teilweise wird der Triebschnee abseits von Kammlagen auch wieder überschneit, Gefahrenstellen sind schwer erkennbar. Spontane Lawinen (sowohl brettig als auch locker) sind im Steilgelände zu erwarten.

Schneedecke

Triebschnee und Neuschnee (ein guter halber Meter) liegen auf einer schwachen Altschneedecke. Es bestehen sowohl im oberen Teil der Altschneedecke Schwachschichten als auch tiefer unten (kantige Kristalle an Krusten). Bodennah besteht die Schneedecke aus kantigen, becherförmigen Kristallen. Schneebretter brechen vor allem innerhalb der frischen Triebschnee- und Neuschneeschichten, teilweise aber auch an einer der obersten Schwachschichten im Altschnee. Unter ungünstigen Umständen kann jedoch eine bodennahe Schwachschicht angesprochen werden.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht zurück.


Gefahrenstufe

1400m
Lawinenproblem
Triebschnee
1400m
Triebschnee
1400m
Neuschnee
1400m


Frischer Triebschnee!

Die Lawinengefahr wird oberhalb von 1400 m mit erheblich (Stufe 3) beurteilt. Die Gefahrenstellen befinden sich bis im lichten Hochwald hinein und können von einzelnen Wintersportlern als mittelgroße Lawinen ausgelöst werden. Kritisch zu beurteilen sind vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Spontane Schneebrett- als auch Lockerschneelawinen sind aus sehr steilen Hängen möglich. In den tiefen Lagen sind auch nasse Entladungen nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

In den letzten 24 Stunden sind zwischen 20 bis 50 cm Neuschnee gefallen. Der Schnee wurde durch den stürmischen Wind bearbeitet bzw. verfrachtet. Teilweise haben sich mächtige Triebschneeansammlungen gebildet. Der frische Triebschnee lagerte sich oberhalb der Waldgrenze auf eine teils noch schwache Altschneedecke ab. Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee (kantige Kristalle im Bereich von Krusten) bzw. vereinzelt in bodennahen Schichten in Form von Schwimmschnee. Der Altschnee ist bis in die Hochlagen feucht.

Tendenz

Am Samstag stellt sich Wetterberuhigung ein, es wird vielerorts bereits sehr sonnig und trocken sein. Letzte Schneefälle im Nordosten klingen bald ab. Am Sonntag überwiegen neuerlich die Wolken, abgesehen von ein paar Schneeflocken entlang der Alpennordseite bleibt es aber trocken.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Gleitschnee
2000m


Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, unterhalb davon mäßig. Das Hauptproblem ist Neuschnee. Die Gefahrenstellen sind im kammnahen Steilgelände aller Expositionen, hinter Hangkanten sowie in Rinnen und Mulden. Schneebrett- und Lockerschneelawinen können sich von selbst lösen und mittlere Größe erreichen. Vereinzelt können Lawinen mit großer Zusatzbelastung, beispielsweise durch eine oberflächliche Lawine, in tiefer liegenden Schwachschichten ausgelöst werden und groß werden. Vor allem im Allgäu können sich auf vormals aperen, sehr steilen Wiesenhängen Gleitschneelawinen von selbst lösen. Sie können mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

Es sind zwischen 40 bis 60 cm Neuschnee gefallen, vor allem in den westlichen Regionen lokal auch mehr. Es sind große Triebschneeansammlungen entstanden, die teilweise vom Neuschnee überdeckt sind. Über Nacht kommen nochmal einige cm dazu. Der Schneefall wird von mäßigem, teils starkem Wind aus nördlichen Richtungen begleitet. Der Neu- und Triebschnee liegt auf lockerem Schnee und ist störanfällig. Innerhalb des Neuschneepaktes sind schwache, störanfällige Schichten sowie Graupel eingelagert. In den Hochlagen sind im oberen Teil der Altschneedecke schwache Schichten aus kantigen Kristallen zu finden. Die darunterliegende Altschneedecke ist allgemein gut verfestigt. In den neuschneereichen Regionen sind Gleitbewegungen auf glattem, nassem Untergrund möglich.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht langsam zurück.


Gefahrenstufe

1700m
Lawinenproblem
Neuschnee
1700m
Triebschnee
1700m
Altschnee
1700m
Neuschnee
1700m


Neuschnee und Triebschnee - starker Nordwind im Hochgebirge

Am Mittwoch kam es in der Nacht im Norden zu ersten Niederschlägen. Die Schneefallgrenze lag zunächst bei etwa 1500 m und ging dann rasch zurück. Am Donnerstagmittag schwächte sich der Schnee vorübergehend ab. Nach dem Durchzug einer Kaltfront wehte ein starker Nordwind, der Neuschnee mit sich führte und an den Südflanken neue Schneeschichten aufbaute. Am Freitag wird es weiter schneien, wobei es in den Kamnik-Savinja-Alpen und im östlichen Teil der Karawanken stärker schneien wird. In den Bergen werden insgesamt 20-30 cm Neuschnee erwartet. Neuschnee und Schneeverwehungen sind die Hauptgefahren. Die Gefahr ist vor allem an Hängen und in Schluchten erhöht, wo die Neuschneehöhe aufgrund von Schneeansammlungen höher ist. Neben Neuschnee können auch Schwachschichten in der Schneedecke in tieferen Lagen ein lokales Problem darstellen. Diese Schwachschichten sind in der Achse oberhalb des Waldes häufiger anzutreffen. Insbesondere wenn die Strahlung die Tragfähigkeit dieser Schichten übersteigt, kann eine grosse Lawine ausgelöst werden. Die Situation ist anspruchsvoll, und starke Winde können unterhalb der Waldgrenze zu Strahlungen führen. Von einem Besuch der Berge wird abgeraten!

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

In den Bergen werden 20-30 cm trockener und leichter Schnee erwartet. Im Schnee weht ein starker Nordwind, der den Schnee vielerorts bis zum Altschnee verwehen wird. Die bisherigen Schneefälle haben örtliche Anhäufungen von Graupeln hervorgerufen, die eine gefährliche Schwachschicht darstellen können. Örtlich sind die Schichten aus Graupeln 5-10 cm dick, möglicherweise auch mehr. In Altschneedecken sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden. Tief unter der Oberfläche treten mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee und abbauenden Schneeumwandlungen auf, vor allem an den Achsflanken.

Tendenz

Am Samstag ist es teilweise klar mit gelegentlicher leichter Bewölkung. Der Wind wird nachlassen und es wird wieder etwas wärmer. In den sonnseitigen Lagen wird der Schnee tagsüber schmelzen und über Nacht gefrieren.


Gefahrenstufe

1400m
Lawinenproblem
Triebschnee
1400m
Triebschnee
1400m
Neuschnee
1400m


Neuschnee und stürmischer Wind führen zu erheblichem Triebschneeproblem!

Die Lawinengefahr ist oberhalb 1400 m erheblich (Stufe 3!). Durch Neuschnee und stürmischen Wind entstehen frische Triebschneeansammlungen in allen Expositionen, welche von einzelnen Wintersportlern als mittelgroße, vereinzelt auch als große Schneebrettlawine ausgelöst werden können. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Vorsicht vor allem im Übergang von wenig zu viel Schnee. Spontane Schneebrett- als auch Lockerschneelawinen sind aus sehr steilen Hängen möglich. In den tiefen Lagen sind Nassschneerutsche möglich.

Schneedecke

20 bis 40 cm Neuschnee sind unter starkem Windeinfluss gefallen. Dazu kommen nochmals 20 bis 30 cm Neuschnee in Staulagen dazu, welche von Nord- bis Nordostwind verfrachtet werden. Schwachschichten befinden sich innerhalb der Triebschneepakete oder auch im Übergang zur Altschneedecke. In tiefen Schichten in nördlichen, teilweise auch in westlichen und östlichen Expositionen befinden sich in der Altschneedecke noch kantige Kristalle oder Schwimmschnee, die aber bereits von Schmelzkrusten durchzogen sein können. In tiefen Lagen ist der Neuschnee feucht und kann vereinzelt zu rutschen beginnen.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt am Samstag gleich. Der Schneefall klingt in der Nacht auf Samstag ab und der Wind schwächt sich ab. Durch den Anstieg der Temperaturen sind spontane Nassschneerutsche in tiefen Lagen möglich.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Triebschnee
Neuschnee


Frischer Triebschnee ist das Hauptproblem! Spontane Rutsche sind möglich!

Neuschnee und Wind führen zu störanfälligen Triebschneeansammlungen, vor allem hinter Geländekanten und in Rinnen und Mulden ist Vorsicht geboten. Schneebrettlawinen können vereinzelt mittlere Größe erreichen. In Lagen unterhalb von 800 m ist der Schnee feuchter und hier sind aus steilen Hängen und von Böschungen auch Nassschneerutsche möglich.

Schneedecke

20 bis 40 cm Neuschnee sind auf meist aperen Boden gefallen. In exponierten Lagen kam es zu Windverfrachtungen. Von Donnerstagabend bis Freitagabend kommen nochmals 20 bis 30 cm Neuschnee dazu. In tiefen Lagen kann der Schneefall auch in Regen übergehen.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt am Samstag gleich. Der Schneefall klingt in der Nacht auf Samstag ab und der Wind schwächt sich ab. Durch den Anstieg der Temperaturen sind spontane Nassschneerutsche durchaus möglich.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Vorsicht - Neuschnee, stürmischer Wind, leicht auslösbarer Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist ab dem Bereich der Waldgrenze erheblich. Umfangreiche frische Triebschneeablagerungen sind durch viel Neuschnee und starken bis stürmischen Wind entstanden. Schneebrettlawinen können in allen Expositionen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Es sind mittlere bis teils große Lawinen möglich. Gefahrenstellen gibt es vor allem im Steilgelände in Kammnähe, aber auch kammfern, in verfüllten Mulden und Rinnen und in stark eingefrachteten Hängen. Spontane Schneebrett oder Lockerschneelawinen aus steilem Gelände sind möglich. Unterhalb der Waldgrenze sind Gleitschneelawinen nicht auszuschließen.

Schneedecke

Durch ergiebigen Schneefall (in den Hochlagen bis zu 50 cm) und mit starkem bis stürmischem Wind hat sich störanfälliger umfangreicher Triebschnee gebildet, der mit der Altschneedecke schlecht bindet und die Schneedecke zusätzlich belastet. Im Inneren ist die Altschneedecke meist kompakt, aber oft bis weit hinauf feucht. Das Schneedeckenfundament ist hochgelegen und schattseitig teils geschwächt. In den mittleren und auch tiefen Lagen liegt der frische Schnee oft auf aperem Boden.

Tendenz

Die erhebliche Lawinengefahr bleibt auch für das Wochenende bestehen und geht dann nur langsam zurück.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Triebschnee
Gleitschnee
2000m


Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu.

Neu- und Triebschnee können von einzelnen Wintersportlern stellenweise als kleine bis mittlere Schneebrettlawine ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich hinter Geländekanten und in eingewehten Rinnen und Mulden. In den Südseiten bedeckt der Neuschnee den vormals aperen Boden und kommt ins Gleiten. Bei Sonneneinstrahlung sind am Nachmittag feuchte Rutsche aus dem Neuschnee zu erwarten.

Schneedecke

Seit Mittwoch sind bis 40 cm Neuschnee gefallen. Der Schneefall wurde von starkem bis stürmischem Nordwestwind begleitet. Damit entstanden störanfällige Triebschneeansammlungen. Zwischendurch gab es auch immer wieder Graupelschauer. Über Nacht kommen nochmals 10 cm Neuschnee unter Windeinfluss hinzu. Neu- und Triebschnee liegen meist nur schattseitig auf einer Altschneedecke, sonst meist auf aperem Boden.

Tendenz

Die Gefahr von trockenen Lawinen nimmt ab. Mit der Sonneneinstrahlung sind im Tagesverlauf feuchte Rutsche aus dem Neuschnee zu erwarten.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Heikel - frischen Triebschnee unbedingt meiden

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze erheblich. Neuschnee und umfangreiche Triebschneeansammlungen sind oberhalb der Waldgrenze in allen Expositionen an einigen Stellen sehr störanfällig. Schneebretter können in oberflächennahen Schichten ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Lawinen können auch in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und an West-, Nord- und Osthängen groß werden. Teilweise wird der Triebschnee auch wieder überschneit, Gefahrenstellen sind teilweise schwer erkennbar. Auch spontane Lawinen (sowohl brettig als auch locker) sind im extremen Steilgelände zu erwarten.

Schneedecke

Triebschnee (teils über 1 Meter) und Neuschnee (40 cm bis 60 cm) liegen auf einer schwachen Altschneedecke. Es bestehen sowohl im oberen Teil der Altschneedecke Schwachschichten als auch tiefer unten (kantige Kristalle an Krusten). Bodennah besteht die Schneedecke aus kantigen, becherförmigen Kristallen. Schneebretter brechen vor allem innerhalb der frischen Triebschnee- und Neuschneeschichten, teilweise aber auch an einer der obersten Schwachschichten im Altschnee. Unter ungünstigen Umständen kann jedoch eine bodennahe Schwachschicht angesprochen werden.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt vorerst bestehen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Heikel - Große Neuschneemengen, teils mit Windeinfluss.

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze erheblich. Der viele Neuschnee und die Triebschneeansammlungen in allen Expositionen können oberhalb der Waldgrenze leicht ausgelöst werden. Lawinen können in oberflächennahen Schichten anreißen und mittlere Größe erreichen. Vereinzelt können Lawinen an Schattenhängen in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen und groß werden. Der Triebschnee ist abseits von Kammlagen oft überschneit und die Gefahrenstellen sind schwer erkennbar. Auch spontane Lawinen (sowohl brettig als auch locker) sind im extremen Steilgelände zu erwarten.

Schneedecke

Triebschnee und Neuschnee (30 cm bis 50 cm) liegen auf einer schwachen Altschneedecke. Es bestehen sowohl im oberen Teil der Altschneedecke Schwachschichten als auch tiefer unten (kantige Kristalle an Krusten). Bodennah besteht die Schneedecke aus kantigen, becherförmigen Kristallen. Schneebretter brechen vor allem innerhalb der frischen Triebschnee- und Neuschnee schichten, vereinzelt auch an einer der obersten Schwachschichten im Altschnee. Unter ungünstigsten Umständen kann jedoch auch eine bodennahe Schwachschicht angesprochen werden.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt vorerst bestehen bzw. geht nur langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze


Neuschnee und Wind - Lawinen können leicht ausgelöst werden!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich (Stufe 3). Der Neuschnee die umfangreichen Triebschneeansammlungen sind speziell oberhalb der Waldgrenze störanfällig. Die Gefahrenstellenreichen bis in Waldschneisen und lichten Hochwald und können von einzelnen Wintersportlern als mittelgroße Lawinen ausgelöst werden. Sie liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Spontane Schneebrett- als auch Lockerschneelawinen sind aus sehr steilen Hängen möglich.

Schneedecke

20 bis 40 cm Neuschnee werden im Tagesverlauf von starkem bis stürmischen Nordwestwind verfrachtet. Frische Triebschneeansammlungen lagern sich oberhalb der Waldgrenze auf eine teils noch schwache Altschneedecke ab. Sie nehmen im Tagesverlauf an Umfang und Größe zu. Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee (kantige Kristalle im Bereich von Krusten) bzw. vereinzelt in bodennahen Schichten in Form von Schwimmschnee. Der Altschnee ist teilweise auch feucht.

Tendenz

Das Triebschneeproblem bleibt aufrecht. Vorsicht am Samstag beim Skitouren gehen. Die Schneebrettgefahr lauert auch am ersten schönen Tag nach einem Niederschlagsereignis mit Wind!


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischen Triebschnee meiden!

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze mäßig. Frischer Triebschnee kann in allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Lawinen sind klein bis mittelgroß. Vereinzelt können Lawinen auch in bodennahe Schichten der Schneedecke durchreißen. Vorsicht vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee.

Schneedecke

Der Sturm bildet laufend frischen Triebschnee. Der Triebschnee wird oberhalb der Waldgrenze auf eine ungünstige Altschneeoberfläche abgelagert. Die Altschneedecke ist schwach, besonders an West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gleich.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Vorsicht vor frischem Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig. Frische Triebschneeansammlungen können in allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern als kleine bis mittelgroße Lawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Sehr vereinzelt können Lawinen auch in bodennahe Schichten durchreißen.

Schneedecke

5 bis 10 cm Neuschnee sind in den letzten 24 Stunden gefallen. Dieser wurde mit dem starkem bis stürmischen Nordwestwind verfrachtet. Frische Triebschneeansammlungen lagerten sich oberhalb der Waldgrenze oft auf eine ausreichend stabile Altschneedecke ab. Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee (kantige Kristalle im Bereich von Krusten) bzw. vereinzelt in bodennahen Schichten in Form von Schwimmschnee.

Tendenz

Das Triebschneeproblem bleibt aufrecht.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze
Neuschnee
Waldgrenze


Neuschnee und Triebschnee - starker Nordwind im Hochgebirge

Es wird bis Freitag schneien, mit einer Schneefallgrenze um 700 m tagsüber. In den Bergen werden 30-50 cm Neuschnee erwartet. Gleichzeitig führt starker Nordwind Neuschnee heran und baut auf den Südseiten neue Schneeschichten auf. Neuschnee und Schneeverwehungen sind die Hauptgefahren. Die Gefahr ist vor allem in Hanglagen und in Schluchten erhöht, wo die Höhe des Neuschnees aufgrund von Schneeansammlungen größer ist. Im Gebirge ist die Strahlung des Schnees auf der alten Schneedecke nicht mehr so stark. Es herrschen schwierige Bedingungen mit starkem Wind, der unterhalb der Baumgrenze zu Strahlungen führen kann. Wir raten von einem Besuch in den Bergen ab!

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Am Donnerstag und Freitag werden in den Bergen 30-50 cm Schnee erwartet, der oberhalb von etwa 1000 m trocken und in tieferen Lagen feuchter sein wird. Der Schneefall wird von starken Nordwinden begleitet, die den Schnee vielerorts oberhalb der Baumgrenze auf den Altschnee oder auf den Boden blasen werden. Bei früheren Schneefällen kann es örtlich zu Verwehungen von Mücken kommen, die eine potenziell gefährliche Schwachschicht darstellen. In der Altschneedecke sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden.

Tendenz

Am Samstag ist es teilweise klar mit gelegentlicher leichter Bewölkung. Der Wind wird nachlassen und es wird wieder etwas wärmer. In den sonnseitigen Lagen wird der Schnee tagsüber schmelzen und über Nacht gefrieren.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Vorsicht vor frischem Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig. Frische Triebschneeansammlungen können in allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern als kleine bis mittelgroße Lawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Unterhalb der Waldgrenze sind kleine Lockerschneerutsche nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

Rund 10 cm Neuschnee sind auf meist aperem Boden bereits gefallen. Bis Freitagabend kommen 20 bis 30 cm Neuschnee, unter starkem bis stürmischem Wind, hinzu. Frische Triebschneeansammlungen lagern sich oberhalb der Waldgrenze auf einer stabilen Altschneedecke oder bereits vorhandene Triebschneepakete ab. Schwachschichten befinden sich zwischen den Triebschneepaketen oder am Übergang zum Altschnee. In tiefen Lagen ist der Neuschnee teilweise feucht.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt am Samstag gleich. Der Schneefall klingt in der Nacht auf Samstag ab und der Wind schwächt sich ab. Durch den Anstieg der Temperaturen sind spontane Nassschneerutsche möglich.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Neuschnee


Spontane Lockerschneerutsche sind möglich.

Es kommen nochmals ein paar Zentimeter Neuschnee dazu. Da der Schnee meist feucht ist, kann es auf Grasmatten oder aus lichten Buchenwäldern vereinzelt zu kleinen Lockerschneerutschen kommen.

Schneedecke

10 bis 20 cm Neuschnee sind oberhalb von 800 m auf meist aperen Boden gefallen. Es kommen nochmals 10 bis 20 cm Neuschnee dazu.

Tendenz

Es ist mit keinem Anstieg der Lawinengefahr zu rechnen. Mit dem Anstieg der Temperaturen sind spontane Nassschneerutsche am Samstag nicht ausgeschlossen.


Gefahrenstufe



Frische Triebschneelinsen!

Die Lawinengefahr wird mit gering beurteilt. Frische Triebschneelinsen können als Rutsch ausgelöst werden.

Schneedecke

Einige wenige Zentimeter Neuschnee bzw. Triebschnee wurden auf einer harten Altschneedecke abgelagert.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.