Lawinenwarndienst Steiermark

Donnerstag, 26. März 2026

Veröffentlicht am 25.03.2026, 17:12:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Neuschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Neuschnee und Wind - Lawinen können leicht ausgelöst werden!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich (Stufe 3). Der Neuschnee und insbesondere die an allen Expositionen entstehenden, umfangreichen Triebschneeansammlungen sind speziell oberhalb der Waldgrenze störanfällig. Die Gefahrenstellenreichen bis in Waldschneisen und lichten Hochwald und können von einzelnen Wintersportlern als mittelgroße Lawinen ausgelöst werden. Sie liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Vereinzelt können Lawinen in sehr steilen West-, Nord- und Osthängen oberhalb von rund 2000 m auch in bodennahe Schichten durchreißen Teilweise wird der Triebschnee abseits von Kammlagen auch wieder überschneit und sind schwer erkennbar. Spontane Schneebrett- als auch Lockerschneelawinen sind aus sehr steilen Hängen nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

20 bis 40 cm Neuschnee werden im Tagesverlauf von starkem bis stürmischen Nordwestwind verfrachtet. Frische Triebschneeansammlungen lagern sich oberhalb der Waldgrenze auf eine teils noch schwache Altschneedecke ab. Sie nehmen im Tagesverlauf an Umfang und Größe zu. Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee (kantige Kristalle im Bereich von Krusten) bzw. vereinzelt in bodennahen Schichten in Form von Schwimmschnee.

Tendenz

Weiterhin stürmisch, mit 10 - 30 cm Neuschnee weitere Verschärfung der Lawinensituation in den östlichen Regionen!


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Vorsicht vor frischem Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig. Frische Triebschneeansammlungen können in allen Expositionen von einzelnen Wintersportlern als kleine bis mittelgroße Lawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem in Rinnen, Mulden und hinter Geländekanten. Sehr vereinzelt können Lawinen auch in bodennahe Schichten durchreißen. Vorsicht vor allem an sehr steilen West-, Nord- und Osthängen in hohen Lagen. Ungünstig sind besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee.

Schneedecke

10 bis 20 cm Neuschnee werden im Tagesverlauf von starkem bis stürmischen Nordwestwind verfrachtet. Frische Triebschneeansammlungen lagern sich oberhalb der Waldgrenze oft auf eine ausreichend stabile Altschneedecke ab. Schwachschichten befinden sich in der gebundenen Auflage oder Übergang zum Altschnee, in höheren Lagen stellenweise auch noch im Altschnee (kantige Kristalle im Bereich von Krusten) bzw. vereinzelt in bodennahen Schichten in Form von Schwimmschnee.

Tendenz

Weiterhin stürmisch, nennenswerter Neuschneezuwachs im Nordosten. Das Triebschneeproblem verschärft sich!