Lawinenwarndienst Salzburg

Montag, 23. März 2026

Veröffentlicht am 23.03.2026, 09:42:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
2200m


Gefahrenstellen im Altschnee sind selten aber folgenschwer, Triebschneeansammlungen sind in der Höhe noch störanfällig

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 2000 m mäßig, darunter gering. Oberhalb von 2200 m können Lawinen im Triebschnee noch von Einzelpersonen ausgelöst werden, insbesondere in den Expositionen von Nordwest über Nord bis Nordost. Gefahrenbereiche sind gut erkennbar, sie befinden sich hinter Geländekanten sowie in steilen Rinnen und Mulden. Lawinen können mittlere Größe erreichen, bei Durchreißen in den Altschnee vereinzelt auch groß werden. Oberhalb von 2000 m können in den Expositionen von West über Nord bis Ost bei geringer Zusatzbelastung weiterhin an wenigen Stellen mittlere, vereinzelt noch große, trockene Schneebrettlawinen im Altschnee ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen sind zwar selten, aber im Gelände nicht erkennbar. Vorsicht vor allem an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. Im Tagesverlauf können sich aus extrem steilem, besonntem Gelände kleine nasse Lockerschneerutsche lösen.

Schneedecke

Frischer und älterer Triebschnee ist stellenweise (schattseitig, in hochalpinen Lagen auch sonnseitig) noch störanfällig. Als oberflächennahe Schwachschicht unterhalb des Triebschnees dienen kantige Kristalle an einer Kruste. Auch tiefer in der Schneedecke sind kantige Kristalle an Krusten zu finden, bodennah besteht die Schneedecke aus kantigen, becherförmigen Kristallen. Die Verbindung am Übergang zum bodennahen Tiefenreif ist nach wie vor schlecht. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind aper.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Schwachen Altschnee beachten

Die Lawinengefahr ist gering. Oberhalb von 2000 m können in den Expositionen von West über Nord bis Ost an wenigen Stellen mittlere Schneebrettlawinen insbesondere durch große Zusatzbelastung ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen sind zwar selten aber im Gelände nicht erkennbar. Vorsicht vor allem an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. In Gipfellagen können vereinzelt noch Lawinen im Triebschnee durch Einzelpersonen ausgelöst werden, insbesondere in den Expositionen von Nordwest über Nord bis Nordost. Gefahrenbereiche sind gut erkennbar, Lawinen bleiben klein. Die Absturzgefahr überwiegt im Allgemeinen gegenüber der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Triebschneeansammlungen haben sich bis in hohe Lagen meist gut verfestigt. Vereinzelt können kantige Schichten unterhalb von Triebschneepaketen angesprochen werden. Auch tiefer in der Schneedecke sind kantige Kristalle an Krusten zu finden, bodennah besteht die Schneedecke aus kantigen, becherförmigen Kristallen. Die Verbindung am Übergang zum bodennahen Tiefenreif ist nach wie vor schlecht. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind aper.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung.


Gefahrenstufe



Mehrheitlich günstige Verhältnisse bei wenig Schnee

Die Lawinengefahr ist gering. In den Einfahrtsbereichen steiler schattseitiger Rinnen können vereinzelt noch Schneebretter im Altschnee ausgelöst werden. Die Mitreiß- und Absturzgefahr auf eventuell dünn überschneiten und daher schlecht erkennbaren eisigen Flächen überwiegt im Allgemeinen gegenüber der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Neu- und Triebschnee haben sich gut verfestigt. In den höheren schattseitigen Lagen gibt es im unteren Teil der Schneedecke nach wie vor Schwachschichten aus großen kantigen Kristallen, vor allem in Bodennähe. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind aper.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung.