
Gefahrenstufe
![]() | 2000m |
| ![]() |
| ![]() |

Vorsicht vor allem im schattseitigen, extrem steilen Gelände!
Die Lawinengefahr ist oberhalb von 2000 m mäßig, unterhalb davon gering. Problematisch ist Altschnee. Gefahrenstellen liegen im sehr steilen Gelände der Expositionen West über Nord bis Ost. Schneebrettlawinen können dort vereinzelt mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Meist bleiben sie klein, sodass die Mitreißgefahr größer ist als die Gefahr einer Verschüttung. In sehr steilen Schattenhängen können Schneebretter in seltenen Fällen mit großer Zusatzbelastung, wie zum Beispiel durch eine kleine, oberflächliche Lawine, in tiefliegenden Schwachschichten ausgelöst werden und dann mittlere Größe erreichen. Mit Sonneneinstrahlung können sich aus extrem steilem Gelände kleine, nasse Lockerschneelawinen lösen.
Schneedecke
In West-, Nord- und Osthängen der höheren Lagen sind oberflächennah mancherorts schwache Schichten unter älterem Triebschnee zu finden. In schattigen Hängen der Hochlagen sind tief in der kompakten Altschneedecke schwache Schichten aus großen, kantigen Kristallen erhalten. In den Nordseiten der höheren Lagen ist in windgeschützten Bereichen der Schnee an der Oberfläche noch pulvrig. Insgesamt liegt wenig Schnee, die Südseiten apern mehr und mehr aus.
Tendenz
Die Lawinengefahr ändert sich kaum.





