Lawinenwarndienst Vorarlberg

Freitag, 20. März 2026

Veröffentlicht am 19.03.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m


Triebschnee im schattseitigen Steilgelände beachten

In höheren Lagen besteht mäßige, sonst geringe Lawinengefahr. Ältere Triebschneeansammlungen sind zu beachten. Solche befinden sich vor allem in Kammlagen des Nordsektors sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Zudem sind mit großer Zusatzbelastung vereinzelt Lawinenauslösungen im extremen Steilgelände möglich. Neben einer Verschüttung ist auch die Mitreiß- und Absturzgefahr zu beachten. Mit Einstrahlung sind vor allem an sehr steilen Sonnenhängen nasse Rutsche und kleine Lawinen möglich.

Schneedecke

Der Neuschnee vom Wochenende und kleinräumige Triebschnee der vergangenen Tage konnte sich bereits gut mit der Altschneeoberfläche verbinden. In steilen Schattenhängen ist die Verbindung oft nur mäßig. An steileren Südhängen ist oft schon eine tragende Schmelzkruste vorhanden. Die Altschneedecke ist überwiegend gut verfestigt und kompakt.

Tendenz

Die Lawinengefahr nimmt weiter ab.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m
Altschnee
2000m


kleinräumiger Triebschnee ist teilweise noch störanfällig

Der Triebschnee der vergangenen Tage ist teilweise noch störanfällig. Er kann bereits mit geringer Zusatzbelastung als kleine bis mittlere Schneebrettlawine ausgelöst werden. Gefahrenstellen finden sich vor allem in Kammlagen des Nordsektors sowie in eingewehten Steilrinnen und Mulden. Die Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu. Zudem können Lawinen schattseitig auf Schwachschichten im Altschnee durchreißen und mittlere Größe erreichen. Solche Gefahrenstellen befinden sich vor allem an eher schneearmen Stellen und an Übergängen von wenig zu viel Schnee. Mit Einstrahlung sind vor allem an sehr steilen Sonnenhängen nasse Rutsche und kleine Lawinen möglich.

Schneedecke

Der letzte Neuschnee hat sich bereits recht gut mit der verbreitet vorhandenen Schmelzharschkruste verbunden. Die kleinen bis mittleren Triebschneeansammlungen der vergangenen Tage konnten sich vor allem an sonnenbeschienenen Hängen zunehmend verfestigen. An steileren Südhängen ist oft schon eine tragende Schmelzkruste vorhanden. Der Mittelteil der Schneedecke besteht verbreitet aus gut gesetzten, kompakten Schichten, die in Schattenhängen höherer Lagen ein schlechtes Altschneefundament überlagern.

Tendenz

Die Lawinengefahr ändert sich vorerst nicht wesentlich.