ARSO

Dienstag, 17. März 2026

Veröffentlicht am 17.03.2026, 07:56:00


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Triebschnee
1600m
Neuschnee
1800m
Altschnee
1800m


Neuschnee mit Wind

Am Montagabend zog eine Kaltfront mit Niederschlägen und nordöstlichen Winden über die Berge. Bis Montagmorgen werden insgesamt 5 bis 20 cm trockener Schnee erwartet. Gleichzeitig weht ein starker Nord- bis Nordostwind, der auf den Südseiten Schneeverwehungen aufbaut. Der Neuschnee wird weniger in der Lage sein, die Strahlung auf der älteren Schneeauflage zu halten. Die Gefahr ist vor allem in Hanglagen und in Rinnen erhöht, wo der Neuschnee durch die Schneeverfrachtung höher liegt. Neben dem Neuschnee stellen auch Schwachschichten in der Schneedecke in tieferen Lagen ein Problem dar. Diese Schwachschichten treten vor allem in der Achse oberhalb des Waldes auf. Insbesondere wenn die Strahlung die Tragfähigkeit dieser Schichten übersteigt, kann eine grosse Lawine ausgelöst werden.

Schneedecke

gm.6: lockerer schnee und wind

Am Ende der Woche kam es zu Strahlungen. Der Schneefall lag zwischen 5 und 20 cm, der vielerorts zu einer Strahlung wurde. Während des Schneefalls fiel auch örtlich etwas Graupel, der eine neue Schwachschicht bilden kann. Mit der Abkühlung gefriert die ältere Schneedecke. Bis Montagmorgen werden 5 bis 20 cm trockener Schnee auf harter Unterlage gefallen sein. In der Altschneedecke sind die Schneeschichten meist gut miteinander verbunden, mit einer Harschschicht darüber, die das Gewicht des Skifahrers weitgehend trägt. Tief unter der Oberfläche gibt es mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee und abbrechenden Schneeumwandlungen.

Tendenz

Der Mittwoch wird sehr windig und kalt sein. Der Wind wird Schnee verfrachten und Schneeverwehungen auftürmen. Am Donnerstag klingen die Strahlungen ab, wobei der Wind nur leicht abnimmt.