Lawinenwarndienst Salzburg

Dienstag, 17. März 2026

Veröffentlicht am 17.03.2026, 07:56:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Vorsicht vor frischem Triebschnee, Gefahrenstellen im Altschnee sind selten aber folgenschwer

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter gering. Lawinen im Triebschnee können sehr leicht von Einzelpersonen ausgelöst werden, insbesondere in den Expositionen von Nordwest bis Ost. Gefahrenbereiche befinden sich hinter Geländekanten sowie in steilen Rinnen und Mulden und im Waldgrenzbereich. Lawinen können mittlere Größe erreichen, durch ein Durchreißen auf tieferliegende Schwachschichten im Altschnee können Lawinen vereinzelt groß werden. Oberhalb von 2000 m können in den Expositionen von West über Nord bis Ost weiterhin an wenigen Stellen mittlere, vereinzelt noch große, trockene Schneebrettlawinen im Altschnee durch einzelne Personen ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen sind zwar selten aber im Gelände oft nicht erkennbar. Vorsicht vor allem an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. Bei Sonneneinstrahlung können sich meist kleine Lockerschneelawinen aus extrem steilen Sonnenhängen lösen.

Schneedecke

10 bis 25 cm Neuschnee kommen auf einer dünnen Schicht aus Neu- und Triebschnee der vergangenen Tage zu liegen. Darunter liegt in schattigen Hochlagen lockerer, kantig aufgebauter Schnee. Ansonsten findet man unter der dünnen Neuschneeauflage oft einen dünnen Harschdeckel. Tiefer in der Schneedecke sind kantige Kristalle an einer Kruste zu finden, bodennah besteht die Schneedecke aus kantigen, becherförmigen Kristallen. Die Verbindung am Übergang zum bodennahen Tiefenreif ist nach wie vor schlecht. Tiefe und sonnige mittlere Lagen waren vorm Schneefall großteils ausgeapert.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischen Triebschnee beachten, Gefahrenstellen im Altschnee sind selten aber folgenschwer

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. In den Expositionen von West bis Südost können Lawinen im Triebschnee leicht von Einzelpersonen ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich hinter Geländekanten sowie in steilen Rinnen und Mulden und im Waldgrenzbereich. Lawinen können vereinzelt mittlere Größe erreichen, beim Durchreißen auf tieferliegende Schwachschichten im Altschnee können Lawinen vereinzelt groß werden. Oberhalb von 2000 m können in den Expositionen von West über Nord bis Ost weiterhin an wenigen Stellen mittlere, vereinzelt noch große, trockene Schneebrettlawinen durch einzelne Personen ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen sind zwar selten aber im Gelände oft nicht erkennbar. Vorsicht vor allem an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. Bei Sonneneinstrahlung können sich meist kleine Lockerschneelawinen aus extrem steilen Hängen lösen.

Schneedecke

5 bis 20 cm Neuschnee kommen auf einer dünnen Schicht aus Neu- und Triebschnee der vergangenen Tage zu liegen. Darunter liegt in schattigen Hochlagen lockerer, kantig aufgebauter Schnee. Ansonsten findet man unter der dünnen Neuschneeauflage oft einen dünnen Harschdeckel. Tiefer in der Schneedecke sind kantige Kristalle an einer Kruste zu finden, bodennah besteht die Schneedecke aus kantigen, becherförmigen Kristallen. Die Verbindung am Übergang zum bodennahen Tiefenreif ist nach wie vor schlecht. Tiefe und sonnige mittlere Lagen waren vorm Schneefall großteils ausgeapert.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Schwachen Altschnee berücksichtigen und kleinräumigen Triebschneelinsen ausweichen

Die Lawinengefahr ist gering. An wenigen schwer erkennbaren Stellen können vor allem im erweiterten Nordsektor über 1800 m noch mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden, meist jedoch nur mehr mit großer Zusatzbelastung. Dies insbesondere an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. Frische, kleinräumige Triebschneelinsen in den Kammlagen der erweiterten Nord- und Ostexpositionen sind vorübergehend störanfällig.

Schneedecke

Der wenige Neu- und Triebschnee lagert in schattigen Hochlagen auf einer lockeren, kantig aufgebauten Schneeoberfläche. Ansonsten findet man unter der dünnen Neuschneeauflage oft einen dünnen Harschdeckel. Tiefer in der Schneedecke sind kantige Kristalle an einer Kruste zu finden, bodennah besteht die Schneedecke aus kantigen, becherförmigen Kristallen. Die Verbindung am Übergang zum bodennahen Tiefenreif ist nach wie vor schlecht. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind großteils ausgeapert.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe



Mehrheitlich günstige Verhältnisse bei wenig Schnee

Die Lawinengefahr ist gering. Im kammnahen, schattigen Steilgelände können kleine Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung im Triebschnee ausgelöst werden. Zusätzlich können in den Einfahrtsbereichen steiler schattseitiger Rinnen mit großer Zusatzbelastung auch vereinzelt noch kleine Schneebretter ausgelöst werden. Die Mitreiß- und Absturzgefahr auf eventuell dünn überschneiten und daher schlecht erkennbaren eisigen Flächen überwiegt im Allgemeinen gegenüber der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

5 bis 15 cm Neuschnee kommen in tiefen und sonnige mittlere Lagen auf aperen Boden zu liegen. Dort wo noch eine Schneedecke vorhanden war, ist sie oft gut gesetzt nur in den höheren schattseitigen Lagen gibt es im unteren Teil der Schneedecke nach wie vor Schwachschichten aus großen kantigen Kristallen, vor allem in Bodennähe. Schwachschichten aus überwehtem Neuschnee können kleinräumig angesprochen werden.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.