Lawinenwarndienst Salzburg

Sonntag, 15. März 2026

Veröffentlicht am 15.03.2026, 07:54:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
2000m


Schwachschichten im Altschnee bleiben die Hauptgefahr, Triebschnee ist weiterhin störanfällig

Die Lawinengefahr ist oberhalb von etwa 2000 m mäßig, darunter gering. In den Expositionen von West über Nord bis Ost können weiterhin an wenigen Stellen mittlere, vereinzelt noch große, trockene Schneebrettlawinen durch einzelne Personen ausgelöst werden. Solche Gefahrenstellen sind selten aber oft nicht erkennbar. Vorsicht vor allem an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. Zudem entstanden mit dem Südföhn störanfällige Triebschneelinsen, die vor allem in den erweiterten Nordexpositionen noch leicht von Einzelpersonen ausgelöst werden können. Gefahrenbereiche befinden sich meist kammnah sowie hinter Geländekanten. Bei Sonneneinstrahlung können sich kleine Lockerschneelawinen aus extrem steilen Sonnenhängen lösen.

Schneedecke

Über Nacht schneit es unergiebig. Aufgrund der vielen Wolken kann die Schneedecke über Nacht kaum abstrahlen und es bildet sich kein tragfähiger Harschdeckel. In schattigen Hochlagen findet man mancherorts noch lockeren, kantig aufgebauten Schnee an der Oberfläche, welcher zum Teil von frischem Triebschnee und nun etwas Neuschnee überlagert wurde. Darunter liegt eine gut gesetzte Abfolge an kompakten, älteren Triebschneeschichten, in denen eine Kruste in Kombination mit kantigen Kristallen eingelagert ist. Die Verbindung am Übergang zum vorwiegend aus Tiefenreif bestehenden Altschneefundament ist nach wie vor schlecht. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind großteils ausgeapert.

Tendenz

Bei lebhaftem Westwind schneit es am Montag unergiebig, die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich.


Gefahrenstufe



Mehrheitlich günstige Verhältnisse bei wenig Schnee

Die Lawinengefahr ist gering. In den Einfahrtsbereichen steiler schattseitiger Rinnen können mit großer Zusatzbelastung in Ausnahmefällen noch kleine Schneebretter ausgelöst werden. Die Mitreiß- und Absturzgefahr auf eisigen, eventuell dünn überschneiten Flächen überwiegt im Allgemeinen gegenüber der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind ausgeapert. Wo vorhanden, ist die Schneedecke bis in die Gipfelbereiche feucht bis nass und gut gesetzt. Aufgrund der vielen Wolken kann die Schneeoberfläche über Nacht kaum abstrahlen, es bildet sich kein tragfähiger Harschdeckel. In den höheren schattseitigen Lagen gibt es im unteren Teil der Schneedecke nach wie vor Schwachschichten aus großen kantigen Kristallen, vor allem in Bodennähe.

Tendenz

Bei lebhaftem Westwind schneit es am Montag unergiebig, die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Schwachen Altschnee beachten

Die Lawinengefahr ist gering. An wenigen schwer erkennbaren Stellen können vor allem im erweiterten Nordsektor über 1800 m noch mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden, meist jedoch nur mehr mit großer Zusatzbelastung. Dies insbesondere an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. Mit den Südföhn entstanden schattseitig kleine Triebschneelinsen, die vorübergehend noch störanfällig sind.

Schneedecke

Über Nacht schneit es unergiebig. Aufgrund der vielen Wolken kann die Schneeoberfläche über Nacht kaum abstrahlen, es bildet sich kein tragfähiger Harschdeckel. In schattigen Hochlagen findet man mancherorts noch lockeren, kantig aufgebauten Schnee, welcher zum Teil von frischem Triebschnee und nun etwas Neuschnee überlagert wurde. Darunter liegt eine gut gesetzte Abfolge an kompakten, älteren Triebschneeschichten, in denen eine Kruste in Kombination mit kantigen Kristallen eingelagert ist. Die Verbindung am Übergang zum vorwiegend aus Tiefenreif bestehenden Altschneefundament ist nach wie vor schlecht. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind großteils ausgeapert.

Tendenz

Bei lebhaftem Westwind schneit es am Montag unergiebig, die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich.