Lawinenwarndienst Steiermark

Donnerstag, 12. März 2026

Veröffentlicht am 12.03.2026, 10:03:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Schwacher Altschnee ist das Hauptproblem

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m mäßig, darunter gering. Weiterhin existiert im erweiterten Nordsektor ein Altschneeproblem. In steilen Rinnen und Mulden können noch mittelgroße Schneebrettlawinen von Personen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind meist schwer erkennbar, und liegen oft in Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee. Aus sehr steilen ost- über süd- bis westexponierten Hängen steigt im Tagesverlauf die Auslösewahrscheinlichkeit von Nassschneelawinen etwas an. Im Steilgelände besteht auf der harten Schneeoberfläche Absturzgefahr.

Schneedecke

Die Ausstrahlung ist ab der zweiten Nachthälfte etwas reduziert. Somit kann sich die Schneeoberfläche oft nur schwach verfestigen und sonnseitig je nach Einstrahlung zunehmend aufweichen. Schattseitig gibt es in höheren Lagen noch Bereiche mit einer lockeren (kantig aufgebauten) Schneeoberfläche, teils wechselt die Festigkeit der Auflage dort höhen- und expositionsabhängig. Darunter existiert eine zunehmend ausreichend gesetzte und kompakte Schneedecke, deren Übergang zum aus Tiefenreif (Schwimmschnee) bestehenden Fundament weiter schlecht ist. Mittlere (sonnseitig) und tiefe Lagen sind weitgehend schneefrei.

Tendenz

Am Freitag und Samstag recht sonnig und trocken. Mit Winddrehung auf Südwest wird es teils föhnig. Wenig Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Latentes Altschneeproblem, leicht ansteigendes Nassschneeproblem

Die Lawinengefahr ist gering. Dennoch besteht im erweiterten Nordsektor weiterhin ein Altschneeproblem. Vereinzelt, vornehmlich in sehr steilen Rinnen und Mulden, können Schneebrettlawinen von Personen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind meist schwer erkennbar, und liegen oft in Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee. Sonnseitig steigt mit der Einstrahlung die Auslösebereitschaft von kleinen Nassschneelawinen etwas an. Im Steilgelände besteht auf der harten Schneeoberfläche Absturzgefahr.

Schneedecke

Mit nächtlicher Ausstrahlung kann sich ein Harschdeckel bilden, der sonnseitig tagsüber mit zunehmender Durchfeuchtung aufweicht. Schattseitig gibt es in höheren Lagen vereinzelt noch Bereiche mit einer lockeren (kantig aufgebauten) Schneeoberfläche, teils wechselt die Festigkeit der Auflage dort höhen- und expositionsabhängig. Darunter existiert eine zunehmend ausreichend gesetzte und kompakte Schneedecke, deren Übergang zum aus Tiefenreif (Schwimmschnee) bestehenden Fundament weiter schlecht ist. Mittlere und tiefe Lagen sind oft schneefrei.

Tendenz

Am Freitag und Samstag recht sonnig und trocken. Mit Winddrehung auf Südwest wird es teils föhnig. Wenig Änderung der Lawinengefahr.