Samstag, 7. März 2026

Veröffentlicht am 06.03.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Schwacher Altschnee wird im Tagesgang noch leichter störbar

Die Lawinengefahr ist ab etwa 2000 m erheblich, darunter gering. An einigen Stellen können vor allem in den Expositionen von Nordwest bis Ost mittlere bis große Schneebrettlawinen durch einzelne Personen ausgelöst werden. Vorsicht vor allem an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. Gefahrenbereiche sind oft schwer zu erkennen und es wird weiterhin zu einer defensiven Routenwahl geraten. Mit Aufweichen der Schneedecke im Tagesgang können tiefere Schichten deutlich leichter gestört werden. Vereinzelt sind dann auch nasse Schneebretter im noch nicht entladenen sonnseitigen Gelände möglich.

Schneedecke

Die Schneedecke kann über Nacht gut auskühlen und einen tragfähigen Harschdeckel ausbilden, welcher sonnseitig im Laufe des Tages wieder aufweicht. Generell ist die Schneedecke auf den Sonnenhängen bis weit hinauf feucht oder nass. In schattigen Hochlagen lässt sich an der Schneeoberfläche zum Teil noch lockerer, kantig aufgebauter Schnee finden, zum Teil ist diese auch hier bereits verharscht. Darunter liegt eine inzwischen gut gesetzte und verbundene Abfolge an kompakten Triebschneeschichten, oft ist im oberen Bereich jedoch noch eine Kruste mit kantigen Kristallen eingebettet. Die Verbindung am Übergang zum vorwiegend aus Tiefenreif bestehenden Altschneefundament ist nach wie vor schlecht bis sehr schlecht und Brüche können hier immer noch leicht provoziert werden. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind oft schon ausgeapert.

Tendenz

Die Anzahl der Gefahrenstellen im schwachen Altschnee nimmt nur langsam ab. In der Nacht auf Sonntag ist die Abstrahlung etwas eingeschränkt.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Nassschnee


Altschneeproblem beachten!

Die Lawinengefahr ist über 1600/1800 m Höhe überwiegend mäßig. In den schattseitigen Hochlagen gibt es im Steilgelände noch Gefahrenstellen. Hier und auch am Übergang von wenig zu mehr Schnee können Schneebrettlawinen durch meist große Zusatzbelastung ausgelöst werden. Aus nicht entladenen Steilhängen sind weiterhin spontane feuchte bis nasse Lawinen möglich.

Schneedecke

Die Schneedecke festigt sich über Nacht oberflächig etwas, ist aber bis weit hinauf feucht, sonnseitig auch nass. Je nach Höhe und Exposition verliert sie verschieden rasch dann an Festigkeit, ist anfangs oft verharscht und nur selten in hochalpinen schattigen Lagen noch locker. Das Schneedeckenfundament bleibt hochgelegen und schattseitig durch die aufbauende Umwandlung geschwächt. Mittlere sonnseitige und tiefe Lagen sind aper.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Nassschnee
1600m


Altschneeproblem in den Hochlagen beachten! Leichter Tagesgang.

Die Lawinengefahr wird weiterhin oberhalb von 1800 m mit mäßig beurteilt. Nasse Lockerschneelawinen aus noch nicht entladenen Hängen sind weiterhin möglich. Im Nordsektor herrscht noch ein Altschneeproblem: In sehr steilen schattseitigen Rinnen und Mulden sind Auslösungen von trockenen Schneebrettlawinen bei großer Zusatzbelastung möglich.

Schneedecke

Während der Nacht legt die Schneedecke an Festigkeit wieder zu. Durch die Sonneneinstrahlung verliert diese jedoch wieder an Festigkeit. Bis in die Hochlagen wurde die Schneedecke je nach Exposition nass bzw. feucht bzw. hart. In den Nordhängen der Hochlagen schwächt nach wie vor die aufbauende Umwandlung (Altschneeproblem) die Schneedecke.

Tendenz

Am Sonntag Fortbestand vom Hochdruckwetter. Der Wind kommt aus Süd. Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr wird erwartet.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


meist günstige Bedingungen - Vorsicht in schattseitigen Steilhängen

Wintersportler können immer noch Lawinen im schwachen Altschnee auslösen. Dies vor allem in selten befahrenen Steilhängen der Expositionen West über Nord bis Ost. Gefahrenstellen befinden sich vor allem an schneearmen Stellen und an Übergängen von wenig zu viel Schnee. Wenn Lawinen in tiefen Schichten anreißen können solche auch mittelgroß werden. Eine vorsichtige Routenwahl und Entlastungsabstände werden empfohlen. In der Silvretta ist kleinräumig in Kamm- und Passlagen frischer Triebschnee zu beachten. Auf hart gefrorenen Steilhängen ist auch die Abrutsch- und Absturzgefahr nicht zu unterschätzen. Im Tagesverlauf sind aus stark besonntem Steilgelände einzelne Selbstauslösungen von Rutschen und kleinen Nassschneelawinen möglich.

Schneedecke

Die Schneedecke ist nach klarer Nacht mit guter Abstrahlung bis in hohe Lagen überwiegend gut verfestigt und stabil. Meist ist ein tragfähiger Schmelzharschdeckel anzutreffen. Dieser weicht an Sonnenhängen von Ost über Süd bis West im Tagesverlauf auf. In Schattenhängen höherer Lagen befinden sich im untersten Teil der Schneedecke verbreitet große Becherkristalle ohne Bindung. Im Hochgebirge der Silvretta wurde kleinräumig frische Triebschneebildung beobachtet.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung. Das Altschneeproblem in höheren, schattseitigen Lagen bleibt weiterhin bestehen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


Schwacher Altschnee wird im Tagesgang noch leichter störbar

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze mäßig, darunter gering. An wenigen oft schwer erkennbaren Stellen können vor allem im erweiterten Nordsektor noch mittelgroße Schneebrettlawinen durch einzelne Personen ausgelöst werden. Dies insbesondere an den Übergängen von wenig zu mehr Schnee. Mit Aufweichen der Schneedecke im Tagesgang können tiefere Schichten deutlich leichter gestört werden. Vereinzelt sind dann auch nasse Schneebretter im noch nicht entladenen sonnseitigen Gelände möglich.

Schneedecke

Die Schneedecke kann über Nacht gut auskühlen und einen tragfähigen Harschdeckel ausbilden, welcher sonnseitig im Laufe des Tages wieder aufweicht. Generell ist die Schneedecke auf den Sonnenhängen bis weit hinauf feucht oder nass. In schattigen Hochlagen lässt sich an der Schneeoberfläche zum Teil noch lockerer, kantig aufgebauter Schnee finden, zum Teil ist diese auch hier bereits verharscht. Darunter liegt eine inzwischen gut gesetzte und verbundene Abfolge an kompakten Triebschneeschichten, oft ist im oberen Bereich jedoch noch eine Kruste mit kantigen Kristallen eingebettet. Die Verbindung am Übergang zum vorwiegend aus Tiefenreif bestehenden Altschneefundament ist nach wie vor schlecht bis sehr schlecht und Brüche können hier immer noch leicht provoziert werden. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind oft schon ausgeapert.

Tendenz

Die Anzahl der Gefahrenstellen im schwachen Altschnee nimmt nur langsam ab. In der Nacht auf Sonntag ist die Abstrahlung etwas eingeschränkt.


Gefahrenstufe

1900m
Lawinenproblem
Altschnee
1900m
Nassschnee
2200m


Lawinenkegel im Hochgebirge sind mäßig gefährdet

Auch im Hochgebirge gibt es einige Stellen mit Verwehungen, die bei zu hoher Belastung eine Lawine auslösen können. Auch Schwachschichten in der Schneedecke sind ein Problem. Übersteigt die Belastung insbesondere die Tragfähigkeit der tieferen Schwachschichten, kann eine tiefe und grosse Lawine ausgelöst werden. Vor allem auf den Achsen oberhalb des Waldes gibt es viele solcher Schwachschichten.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.10: frühjahrssituation

Die Schneedecke gefriert in der Nacht, wird aber tagsüber härter, vor allem an sonnseitigen Hängen. Mit zunehmender Erwärmung macht der Schnee auf der Sonnseite eine intensivere Strahlung aus, die auf der Achse weniger stark ausgeprägt ist. In der Altschneedecke treten tief unter der Oberfläche mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee und groben Körnern auf.

Tendenz

Am Dienstag wird die Strahlung aufklaren. Im Hochgebirge schneller als im Mittelgebirge. Es wird keine größere Erwärmung geben. Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Nassschnee


In höheren Lagen ist schattseitig die Schneebrettgefahr zu beachten.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m mäßig, unterhalb davon gering. Altschnee ist das Hauptproblem. Mit großer Zusatzbelastung können an schattseitigen Steilhängen mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Vorsicht vor allem in den Hochlagen an Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee, wie zum Beispiel bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. In mittleren Lagen sind an Hängen mit glattem Untergrund zudem einzelne kleine bis mittlere Gleitschneelawinen möglich. Im Tagesverlauf und mit der Sonneneinstrahlung können sich aus dem felsdurchsetzten Steilgelände kleinere Lockerschneelawinen von selbst lösen.

Schneedecke

An Schattenhängen höherer Lagen sind tief in der Schneedecke schwache Schichten aus kantigen Kristallen zu finden. Diese werden meist durch kompakte oder verharschte Schneeschichten überdeckt. Früh morgens ist die Schneedecke meist tragfähig verharscht und eisig. In der Sonne weicht der Schnee tagsüber schnell wieder auf, wodurch er an Bindung verliert. Schattseitig bilden sich in höheren Lagen kantige Kristalle unter dem dünnen, oberflächlichen Harschdeckel. Zum Boden hin ist die Schneedecke in den mittleren Lagen nass.

Tendenz

Kaum Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Altschneeproblem im Nordsektor!

Die Lawinengefahr ist gering. Nasse Lockerschneelawinen können vereinzelt in extrem steilem Gelände von selbst lösen. Es werden aber nur Rutsche sein. In den Gurk- und Seetaler Alpen ist in extrem steilen Hängen eine Auslösung eines Schneebrettes im Nordsektor nicht ausgeschlossen.

Schneedecke

In der Nacht legt die Schneedecke an Festigkeit etwas zu. Im Nordsektor liegt in den Niederen Tauern, im Hochschwabgebiet aber auch in den Gruk- und Seetaler Alpen oberhalb von 1800 m noch ein Altschneeproblem vor. Schwimmschnee schwächt den Schneedeckenaufbau.

Tendenz

Am Sonntag Fortbestand vom Hochdruckwetter. Der Wind kommt aus Süd. Lawinengefahr bleibt gleich.


Gefahrenstufe



weiterhin günstige Bedingungen

Die Lawinengefahr ist überwiegend gering. Vereinzelte Gefahrenstellen befinden sich vor allem im extremen Steilgelände. Kleine Lawinenauslösungen sind an eher schneearmen Stellen und an Übergängen von wenig zu viel Schnee möglich. Auf hart gefrorenen Steilhängen ist auch die Abrutsch- und Absturzgefahr zu beachten. Im Tagesverlauf sind aus stark besonntem Steilgelände vereinzelt Selbstauslösungen von Rutschen und kleinen Nassschneelawinen möglich.

Schneedecke

Die Schneedecke ist nach klarer Nacht mit guter Abstrahlung überwiegend gut verfestigt und stabil. Meist ist ein tragfähiger Schmelzharschdeckel anzutreffen. Im Tagesverlauf weichen die obersten Schichten vor allem in tieferen Lagen und an Sonnenhängen leicht auf. Auslösungen in älteren Schwachschichten der Schneedecke sind dem Lawinenwarndienst in den vergangenen Tagen nicht mehr gemeldet worden.

Tendenz

Weiterhin günstige Bedingungen und keine wesentliche Änderung.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Geringe Gefährdung durch vereinzelte Nassschneelawinen

Die Lawinengefahr ist gering. An den wenigen, noch nicht entladenen Sonnenhängen sind in den Nachmittagsstunden noch kleine spontane Nassschneelawinen möglich. Außerdem können in den Einfahrtsbereichen schattseitiger Rinnen und Mulden vereinzelt noch kleine Schneebretter ausgelöst werden, dies aber meist nur noch mit großer Zusatzbelastung.

Schneedecke

Die Schneedecke ist bis in die Gipfelbereiche feucht bis nass und gut gesetzt. Über Nacht kann die Schneeoberfläche gut auskühlen und verharscht, sonnseitig weicht sie aber im Laufe des Tages wieder auf. In den höheren schattseitigen Lagen gibt es im unteren Teil der Schneedecke nach wie vor Schwachschichten aus großen kantigen Kristallen, vor allem in Bodennähe. Tiefe und sonnige mittlere Lagen sind ausgeapert.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr. In der Nacht auf Sonntag ist die Abstrahlung etwas eingeschränkt.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


In der Sonne weicht die Schneedecke schnell auf und die Einsinktiefen werden teils groß.

Die Lawinengefahr ist gering. Nassschnee ist das Hauptproblem. Mit der Sonneneinstrahlung können sich im Tagesverlauf aus dem felsdurchsetzten Steilgelände vereinzelt kleine Lockerschneelawinen von selbst lösen. An noch nicht entladenen, sehr steilen Hängen mit glattem Untergrund sind einzelne kleinere Gleitschneelawinen möglich. An schattigen Steilhängen der höheren Lagen können zudem mit großer Zusatzbelastung vereinzelt mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Dies vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee.

Schneedecke

Die Schneedecke ist bis weit hinauf durchfeuchtet und zum Boden hin oft nass. Über Nacht bildet sich ein tragfähiger Harschdeckel. In der Sonne weicht er schnell wieder auf und der Schnee verliert an Bindung. Schattseitig bleibt die Schneeoberfläche hart und eisig. Vereinzelt sind in Schattenhängen höherer Lagen tief in der Schneedecke schwache Schichten aus kantigen Kristallen zu finden. Sie sind von kompakten oder verharschten Schneeschichten überdeckt. Südseitig und in tieferen Lagen apert der Boden immer weiter aus.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gering.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Geringe Lawinengefahr, nur noch vereinzelte Gefahrenstellen

Die Lawinengefahr ist gering. Aus noch nicht entladenden Sonnenhängen können im Tagesverlauf vereinzelt noch kleine nasse Lockerschnee- oder Gleitschneerutsche von selbst abgehen. In den schattseitigen Hochlagen gibt es vereinzelt noch Gefahrenstellen im Altschnee. Meist überwiegt aber die Absturz- und Verletzungsgefahr deutlich vor der Verschüttungsgefahr. Vorsicht vor allem in den vereisten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen und Mulden.

Schneedecke

Über Nacht bildet sich verbreitet ein tragfähiger Harschdeckel, dieser weicht sonnseitig im Tagesverlauf wieder auf. In schattigen Lagen kann sich der Harschdeckel auch tagsüber halten. In höheren Lagen ist die Schneeoberfläche durch Wind und Regen oft hart und teils eisig. In den Rinnen und Mulden liegen nach wie vor beachtliche Mengen an Triebschnee, welche bereits gut verfestigt sind. Kantige Kristalle können im Nordsektor das Schneedeckenfundament schwächen. Unterhalb von 1500 m liegt nur mehr wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gering. Aufgrund der trockenen Luftmassen kommt es zu einer etwas verlangsamten Schneeschmelze. In sonnigen Hanglagen setzt sich der rasche Schneerückgang aber weiterhin fort.