Lawinenwarndienst Bayern

Freitag, 6. März 2026

Veröffentlicht am 05.03.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Nassschnee


Stellenweise können trockene Schneebrettlawinen noch an Schattenhängen ausgelöst werden.

Die Lawinengefahr ist oberhalb 1800 m mäßig, unterhalb davon gering. Altschnee ist das Hauptproblem. Insbesondere mit großer Zusatzbelastung können an schattseitigen Steilhängen mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Vorsicht vor allem in den Hochlagen an Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee, zum Beispiel bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Im Tagesverlauf und mit der Sonneneinstrahlung können sich aus dem felsdurchsetzten Steilgelände meist kleine Lockerschneelawinen von selbst lösen. In mittleren Lagen sind an Hängen mit glattem Untergrund einzelne kleine bis mittlere Gleitschneelawinen möglich.

Schneedecke

An Schattenhängen höherer Lagen sind tief in der Schneedecke schwache Schichten aus kantigen Kristallen zu finden. Diese werden meist durch kompakte oder verharschte Schneeschichten überdeckt. Früh morgens ist die Schneedecke meist tragfähig verharscht und eisig. In der Sonne weicht der Schnee tagsüber schnell wieder auf, wodurch er an Bindung verliert. Zum Boden hin ist die Schneedecke in den mittleren Lagen nass.

Tendenz

In den nächsten Tagen kaum Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Nassschnee


Früh morgens und an Schattenhängen Absturzgefahr auf hart gefrorenen Schneeoberflächen.

Die Lawinengefahr ist gering. Nassschnee ist das Hauptproblem. Mit der Sonneneinstrahlung können sich im Tagesverlauf aus dem felsdurchsetzten Steilgelände vereinzelt kleine Lockerschneelawinen von selbst lösen. An noch nicht entladenen, sehr steilen Hängen mit glattem Untergrund sind einzelne kleinere Gleitschneelawinen möglich. An schattigen Steilhängen der höheren Lagen können zudem vereinzelt mittelgroße Schneebrettlawinen mit großer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Dies vor allem an Übergängen von wenig zu viel Schnee.

Schneedecke

Die Schneedecke ist bis weit hinauf durchfeuchtet und zum Boden hin nass. Über Nacht bildet sich ein tragfähiger Harschdeckel. In der Sonne weicht er schnell wieder auf und der Schnee verliert an Bindung. Schattseitig bleibt die Schneeoberfläche hart und eisig. Vereinzelt sind in Schattenhängen höherer Lagen tief in der Schneedecke schwache Schichten aus kantigen Kristallen zu finden. Diese sind jedoch kaum noch auszulösen und werden meist durch kompakte oder verharschte Schneeschichten überdeckt. Südseitig und in tieferen Lagen apert der Boden immer weiter aus.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gering.