ARSO

Donnerstag, 5. März 2026

Veröffentlicht am 04.03.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

1700m
Lawinenproblem
Altschnee
1700m
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
2000m


Lawinenkegel im Hochgebirge sind mäßig gefährdet

Auch im Hochgebirge gibt es einige Stellen mit Verwehungen, die bei zu hoher Belastung eine Lawine auslösen können. Auch Schwachschichten in der Schneedecke sind ein Problem. Übersteigt die Belastung insbesondere die Tragfähigkeit der tieferen Schwachschichten, kann eine tiefe und grosse Lawine ausgelöst werden. Vor allem auf den Achsen oberhalb des Waldes gibt es viele solcher Schwachschichten.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.10: frühjahrssituation

Die Schneedecke gefriert in der Nacht, wird aber tagsüber härter, vor allem an sonnseitigen Hängen. Mit zunehmender Erwärmung macht der Schnee auf der Sonnseite eine intensivere Strahlung aus, die auf der Achse weniger stark ausgeprägt ist. In der Altschneedecke treten tief unter der Oberfläche mehrere Schwachschichten aus Kantigkörnigem Schnee und groben Körnern auf.

Tendenz

Am Dienstag wird die Strahlung aufklaren. Im Hochgebirge schneller als im Mittelgebirge. Es wird keine größere Erwärmung geben. Die Gefahr von Lawinen wird ähnlich bleiben.