Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze groß (4), eine gefährliche Situation. An vielen Stellen können Schneebrettlawinen sehr leicht (auch aus der Entfernung) von einzelnen Personen ausgelöst werden. Auch spontane Lawinen sind möglich. Insbesondere an Nordwest- über Nord- bis Osthängen oberhalb von 2000 m, können oberflächlich ausgelöste Lawinen in tiefere Schichten durchreißen und groß werden. Gefahrenbereiche sind zum Teil kaum erkennbar und verlangen eine sehr defensive Routenwahl, die auch nicht einsehbare Einzugsbereiche berücksichtigt. In tiefen und mittleren Lagen kann Regentrag kleine, nasse Lockerschneelawinen und Gleitschneelawinen auslösen.
Schneedecke
Seit dem letzten Wochenende sind ein halber bis ein Meter Schnee bei kräftigem Wind aus wechselnden Richtungen gefallen. Frischer und älterer, überschneiter Triebschnee überlagern lockere Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif. In windgeschützten Bereichen, schattseitig oberhalb etwa 2000 m, sonnseitig oberhalb 2400 m, ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten zwischen den letzten Triebschneepaketen oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Aktuelle Meldungen über großflächige Wumm-Geräusche bestätigen den ungünstigen Schneedeckenaufbau. In tiefen und mittleren Höhenlagen schwächt Regeneintrag die Schneedecke.
Tendenz
Weiterer Niederschlag bei ansteigender Schneefallgrenze und starkem Wind in der Nacht zum Sonntag. Die Situation bleibt sehr heikel!
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Nassschnee
1400m
Störanfälliger Triebschnee auf schwachem Altschnee
Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze erheblich, darunter mäßig. In Hängen aller Expositionen können Schneebrettlawinen an einigen Stellen sehr leicht (auch Fernauslösungen) von einzelnen Personen ausgelöst werden. Auch spontane Lawinen sind möglich. Insbesondere an Nordwest über Nord bis Osthängen oberhalb von 2000 m können oberflächlich ausgelöste Lawinen in tiefere Schichten durchreißen und große Ausmaße erreichen. Gefahrenbereiche sind zum Teil kaum erkennbar und verlangen eine sehr defensive Routenwahl. In tiefen und mittleren Lagen sind spontan kleine, nasse Lockerschneelawinen sowie Gleitschneelawinen möglich.
Schneedecke
Seit dem letzten Wochenende sind ein halber bis ein Meter Schnee bei kräftigem Wind aus wechselnden Richtungen gefallen. Frischer und und älterer, überschneiter Triebschnee überlagern lockere Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif. In windgeschützten Bereichen, schattseitig oberhalb etwa 2000 m, sonnseitig oberhalb 2400 m, ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten zwischen den letzten Triebschneepaketen oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Regeneintrag schwächt die Schneedecke in tiefen und mittleren Höhenlagen.
Tendenz
Weiterer Niederschlag bei ansteigender Schneefallgrenze und anhaltendem Windeinfluss in der Nacht zum Sonntag. Die Situation bleibt heikel!
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze
Kräftiger Nordföhn bildet störanfälligen Triebschnee
Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze erheblich, darunter mäßig. Schneebrettlawinen lassen sich von einzelnen Personen an einigen Stellen sehr leicht auslösen und können mittlere Größe erreichen. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu mehr Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen. Der sich frisch bildende Triebschnee ist gut zu erkennen und sollte konsequent gemieden werden. Eine defensive Routenwahl wird empfohlen.
Schneedecke
Die Schneeoberfläche ist stark vom Wind behandelt und ist störanfällig. Innerhalb der Schneedecke überlagert gebundener Schnee lockere, kantige Schichten, in windgeschützten, schattigen Bereichen oberhalb etwa 2000 m zum Teil auch Oberflächenreif. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zum komplett aufbauend umgewandelten Altschneefundament bildet. Generell wechseln auf engem Raum schneearme Bereiche mit teils beachtlichen Triebschneeansammlungen.
Tendenz
Unverändert heikle Triebschneesituation am Sonntag.
Gefahrenstufe
Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Nassschnee
1400m
Frischer und älterer Triebschnee lassen sich leicht auslösen
Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze erheblich, darunter mäßig. Schneebrettlawinen können an einigen Stellen sehr leicht durch einzelne Personen ausgelöst werden und mittlere Größe erreichen. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen sowie in den Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen und Mulden. Vorsicht auch im Waldgrenzbereich und in Waldschneisen und Achtung auf Geländefallen. Die Gefahrenstellen sind nicht immer leicht zu erkennen. In tiefen und mittleren Lagen sind spontan kleine, nasse Lockerschneelawinen sowie Gleitschneelawinen möglich.
Schneedecke
Ergiebiger Neuschnee (in mehreren Portionen fielen seit letztem Wochenende verbreitet 30 bis 90 cm) wurde und wird umfangreich verfrachtet und ist störanfällig. Brüche sind vor allem zwischen den letzten Triebschneeschichten möglich, teilweise (v.a. schattseitig-windgeschützt) auch an eingeschneitem Oberflächenreif. In den Hochlagen, vor allem in nördlichen und östlichen Expositionen, überlagert gebundener Schnee eine schwache Altschneedecke aus kantigen Kristallen und Tiefenreif.
Tendenz
Weiterer Niederschlag bei ansteigender Schneefallgrenze und anhaltendem Windeinfluss in der Nacht zum Sonntag. Die Situation bleibt heikel!