
Gefahrenstufe
![]() | 1700m |
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Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!
Neuschnee und Verwehungen im Hochgebirge, Schwachschichten bleiben bestehen.
Auf Triebschneeansammlungen kann bereits eine geringe Zusatzbelastung eine kleine Lawine auslösen. Eine ausgelöste Lawine oder eine ansonsten grosse Zusatzbelastung kann die Tragfähigkeit der tiefen Hartschichten übersteigen und eine tiefe und ausgedehnte (grosse) Lawine auslösen. Solche Schwachschichten sind besonders häufig in der Achse oberhalb des Waldes anzutreffen, sind aber auch anderswo nicht ausgeschlossen. Gleitschneelawinen treten auch an steilen, glatten Hängen auf.
Schneedecke
gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt
Ende letzter Woche gab es bis zu 20 cm Neuschnee oberhalb von etwa 1400 m Höhe. Oberhalb von 1700 m fiel der Schnee auf die harte Oberfläche der Altschneedecke, darunter auf eine Bruchharsch-Kruste oder weichen Boden. Durch einen starken Nordostwind am Sonntagmorgen bildeten sich kleine Neuschneeverwehungen, die keine Strahlung mit dem gefrorenen Boden verbanden. Die Altschneedecke besteht aus Schneeschichten, die bereits etwas geschmolzen sind, aber meist gut miteinander verbunden sind. Tief unter der Oberfläche enthält die Altschneedecke mehrere schwache Schichten aus Kantigkörnigem Schnee und grobkörniger Schneeumwandlung.
Tendenz
Die Gefahr von Lawinenabgängen wird ähnlich bleiben.









