Lawinenwarndienst Salzburg

Dienstag, 17. Februar 2026

Veröffentlicht am 17.02.2026, 07:32:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischer und überschneiter Triebschnee ist störanfällig

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter gering. In Nordwest über Nord bis Süd ausgerichteten Hängen können Lawinen schon an einigen Stellen durch einzelne Personen leicht ausgelöst werden. Oberhalb von 2000 m sind zudem an wenigen Stellen noch Schneebrettlawinen im Altschnee möglich. Vereinzelt können Lawinen mittlere Größe erreichen. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen sowie in den Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen und Mulden. Vorsicht auch im Waldgrenzbereich und in Waldschneisen. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin. Achtung im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Es fallen erneut 10 bis 25 cm Neuschnee, stellenweise auch mehr. Dieser, und der Schnee der vergangen Tage wird umfangreich verfrachtet und ist sehr störanfällig. Ältere Triebschneeansammlungen werden überschneit. Auf windgeschützten Schattseiten oberhalb etwa 2000 m ist zum Teil auch Oberflächenreif überschneit worden. In hohen Lagen, vor allem in nördlichen und östlichen Expositionen, überlagert gebundener Schnee eine schwache Altschneedecke aus kantigen Kristallen und Tiefenreif.

Tendenz

Triebschneeansammlungen bleiben weiterhin störanfällig.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze


Touren erfordern Zurückhaltung, Einzugsgebiete beachten

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m erheblich, darunter gering. Die Situation ist für Wintersport weiterhin heikel. In Hängen aller Expositionen können mittelgroße Schneebrettlawinen schon an einigen Stellen leicht von einzelnen Personen ausgelöst werden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass oberflächlich ausgelöste Lawinen in tiefere Schichten durchreißen. Insbesondere an Nordwest über Nord bis Osthängen oberhalb von 1800 m. Gefahrenbereiche sind zum Teil kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee, hinter Geländekanten, in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen und Mulden und auch im Waldgrenzbereich bzw. in Waldschneisen. Fernauslösungen sind möglich, es können sich auch spontane Lawinen lösen.

Schneedecke

Es fallen erneut 10 bis 20 cm Neuschnee, stellenweise auch mehr. Dieser, und der Schnee der vergangen Tage wird umfangreich verfrachtet und ist sehr störanfällig. Frischer und älterer, überschneiter Triebschnee überlagern lockere Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif. In windgeschützten Bereichen, schattseitig oberhalb etwa 2000 m, sonnseitig oberhalb 2400 m, ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Generell wechseln auf engem Raum schneearme Bereiche mit teils beachtlichen Triebschneeansammlungen bei insgesamt deutlich unterdurchschnittlichen Gesamtschneehöhen.

Tendenz

Triebschneeansammlungen bleiben weiterhin störanfällig, das Altschneeproblem bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze


Vorsicht vor frischem und überschneitem Triebschnee in Kombination mit schwachem Altschnee

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m erheblich, darunter gering. In Hängen aller Expositionen können mittelgroße Schneebrettlawinen an einigen Stellen von einzelnen Personen leicht ausgelöst werden. Oberflächlich ausgelöste Lawinen können in tiefere Schichten durchreißen. Insbesondere an Nordwest über Nord bis Osthängen oberhalb von 1800 m. Gefahrenbereiche nehmen mit der Höhe zu, sie sind zum Teil kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee, hinter Geländekanten, in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen und Mulden und auch im Waldgrenzbereich bzw. in Waldschneisen. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin.

Schneedecke

Es fallen erneut 10 bis 25 cm Neuschnee, stellenweise auch mehr. Dieser, und der Schnee der vergangen Tage wird umfangreich verfrachtet und ist sehr störanfällig. Frischer und älterer, überschneiter Triebschnee überlagern lockere Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif. In windgeschützten schattigen Bereichen oberhalb etwa 2000 m, ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Generell wechseln auf engem Raum schneearme Bereiche mit teils beachtlichen Triebschneeansammlungen bei insgesamt deutlich unterdurchschnittlichen Gesamtschneehöhen.

Tendenz

Triebschneeansammlungen bleiben weiterhin störanfällig, das Altschneeproblem bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze


Frischer Triebschnee überlagert Altschneeproblem

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m mäßig, darunter gering. Vor allem in den Sektoren von Nordwest über Nord bis Süd können an einigen Stellen Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Lawinen im Triebschnee bleiben meist klein. Lawinen, die im Altschnee in tiefen Schwachschichten ausgelöst werden oder auf diese Schwachschichten durchreißen, können mittlere Größe erreichen. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu mehr Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen. Gefahrenstellen sind zum Teil schlecht erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. In den an die Gefahrenstufe "erheblich" angrenzenden Bereichen sind Gefahrenstellen häufiger, Lawinen können größer werden.

Schneedecke

Es fallen erneut 5 bis 10 cm Neuschnee. Dieser, und der Schnee der vergangen Tage wird umfangreich verfrachtet und ist störanfällig. Innerhalb der Schneedecke überlagert gebundener Schnee lockere, kantige Schichten. In windgeschützten, schattigen Bereichen oberhalb etwa 2000 m ist zum Teil auch Oberflächenreif eingeschneit worden. Brüche erfolgen entweder in weichen Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett aufbauend umgewandelten Altschneefundament bildet. Generell wechseln auf engem Raum schneearme Bereiche mit teils beachtlichen Triebschneeansammlungen bei insgesamt deutlich unterdurchschnittlichen Gesamtschneehöhen.

Tendenz

Triebschneeansammlungen bleiben weiterhin störanfällig, das Altschneeproblem bleibt bestehen.