Lawinenwarndienst Steiermark

Montag, 16. Februar 2026

Veröffentlicht am 16.02.2026, 08:56:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze


Nordhänge kritisch beurteilen!

Die Lawinengefahr steigt mit der Höhe rasch an und diese wird oberhalb der Waldgrenze mit erheblich beurteilt. Die Altschneeproblematik ist nach wie vor gegeben und schwer beurteilbar. Zusätzlich ist mit frischem Triebschnee zu rechnen. Die Gefahrenstellen liegen von Nordwest bis Südost im kammnahen Gelände sowie in Einfahrten von Rinnen und Mulden. Mittelgroße Schneebrettlawinen können von einzelnen Personen ausgelöst werden. Sehr wahrscheinlich ist, dass Lawinen in tiefere Schichten durchreißen. Mit der Winddrehung auf Südwest werden wieder die Nordhänge eingeweht!

Schneedecke

In den letzten 24 Stunden sind bis zu 20 cm Neuschnee gefallen. Der stürmische Nordwestwinnd führte zu umfangreichen Verfrachtungen. Kalter spröder Triebschnee liegt auf weichen Schichten und Oberflächenreif auf. Der Altschnee ist durch die aufbauende Umwandlung geschwächt. Der Triebschnee fällt kalt und ist spröd.

Tendenz

In der Nacht auf Dienstag dreht die Strömung auf Nordwest. Mit einer Kaltfront ist an der Alpennordseite mit weiterem Neuschnee zu rechnen. Am Dienstag hält die Nordwestwetterlage an. In den Nordstaulagen kommen 10 bis 20 cm Neuschnee zusammen. Der Wind weht weiterhin stark bis stürmisch. Die Lawinengefahr bleibt aufrecht.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee


Frischer Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist weiterhin oberhalb der Baumgrenze mäßig, darunter gering. Es herrscht nach wie vor ein Altschneeproblem. Zusätzlich ist mit frischem Triebschnee zu rechnen! Die Gefahrenstellen sind zwar begrenzt aber nach wie vor schwer erkennbar. Die Gefahrenstellen befinden sich vor allem in Hängen mit nördlicher- bis östlicher Ausrichtung oberhalb der Baumgrenze. Triebschnee liegt im Nordsektor und im Ostsektor. Hier können an wenigen Stellen Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Das Schneebrett kann bis zur bodennahen Schicht durchreißen.

Schneedecke

Von der steirischen Kalkspitze bis zum Tamischbachturm sind 10 cm Neuschnee gefallen. Der Schnee wurde durch den starken bis stürmischen Wind verfrachtet und überdeckt kantige Formen oder eine harte Altschneedecke. Das Altschneeproblem in den schattseitigen Hängen ist weiterhin vorhanden. In den Nord- und Ostexpositionen wird die Altschneedecke weiterhin durch Krusten und Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt.

Tendenz

In der Nacht auf Dienstag dreht die Strömung auf Nordwest. Mit einer Kaltfront ist an der Alpennordseite mit weiterem Neuschnee zu rechnen. Am Dienstag hält die Nordwestwetterlage an. In den Nordstaulagen kommen 10 bis 20 cm Neuschnee zusammen. Der Wind weht weiterhin stark bis stürmisch. In den Schladminger Tauern ist ein Anstieg der Lawinengefahr möglich.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee


Altschneeproblem beachten.

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen besteht in Höhenlagen oberhalb der Waldgrenze nach wie vor ein Altschneeproblem. Im Steilgelände können an wenigen Stellen Lawinen ausgelöst werden. Frischer Triebschnee wurde im Hochschwabgebiet abgelagert und kann auch als Schneebrett ausgelöst werden. Selbst bei einem Durchriss bis in die Altschneedecke bleiben die Lawinen aber meist klein.

Schneedecke

5 bis 10 cm Neuschnee sind in den letzten 24 Stunden gefallen. Der Nordwestwind führte zu Verfrachtungen. Triebschneelinsen überdecken nordseitig Oberflächenreif bzw. kantige Formen. Das Fundament ist weiterhin schwach.

Tendenz

In der Nacht auf Dienstag dreht die Strömung auf Nordwest. Mit einer Kaltfront ist an der Alpennordseite mit weiterem Neuschnee zu rechnen. Am Dienstag hält die Nordwestwetterlage an. Der Wind weht weiterhin stark bis stürmisch. Ein leichter Anstieg der Lawinengefahr ist im Hochschwabgebiet möglich.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Altschnee


Wenig Neuschnee.

Geringe Lawinengefahr.

Die Lawinengefahr ist gering. An vereinzelten Stellen der Hochlagen können in steilen Rinnen und Mulden kleine Schneebrettlawinen (frische Triebschneelinsen!) ausgelöst werden.

Schneedecke

In den Triebener Tauern und auf der Koralpe sind ca. 5 cm Neuschnee dazugekommen. Der Schnee wurde mit dem starken Wind verfrachtet und es bildeten sich Triebschneelinsen. Der Triebschnee liegt auf einer harten Altschneedecke bzw. auf einer weichen Schicht auf. In den Hochlagen schwächen schattseitig weiterhin kantige Schneekristalle die Stabilität.

Tendenz

Am Dienstag hält die Nordwestwetterlage an. Auf der Alpensüdseite bleibt es niederschlagsfrei. Der Wind weht weiterhin stark bis stürmisch. Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.