Lawinenwarndienst Salzburg

Freitag, 13. Februar 2026

Veröffentlicht am 13.02.2026, 09:53:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze


Oberflächlich ausgelöster Triebschnee kann Altschneeproblem aktivieren

Die Lawinengefahr nimmt von der Waldgrenze mit der Höhe rasch zu und ist über etwa 2000 m erheblich. Die Situation ist für Wintersport weiterhin heikel. Vor allem von Nordwest über Nord nach Ost können an einigen Stellen mittelgroße Schneebrettlawinen leicht von einzelnen Personen ausgelöst werden. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass oberflächlich ausgelöste Lawinen in tiefere Schichten durchreißen. Gefahrenbereiche sind kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee und in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen.

Schneedecke

Neu- und Triebschnee überdecken eine sehr unterschiedliche Oberfläche: in exponierten Bereichen ist sie vom Wind gezeichnet, sonst teils verkrustet und hart, zum Teil aber auch noch locker. Auf windgeschützten Schattseiten oberhalb etwa 1500 m wird zum Teil auch Oberflächenreif überschneit. Frischer und älterer/harter Triebschnee überlagern lockere Schichten aus kantigen Kristallen und Tiefenreif. Generell liegen schneearme Zonen und beachtliche Triebschneebereiche oft nahe aneinander. Brüche erfolgen entweder in lockeren Schichten nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Am Samstag zunächst wenig Änderung, Neuschnee und Wind verschärfen zum Abend hin das Triebschneeproblem.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Triebschnee
Waldgrenze


Frischer Triebschnee überlagert Altschneeproblem

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Vor allem in den Sektoren von Nordwest über Nord bis Südost können an einigen Stellen Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Lawinen können in den Altschnee durchreißen und dadurch mittelgroß werden. Gefahrenstellen sind zum Teil schlecht erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu mehr Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen.

Schneedecke

Neu- und Triebschnee überdecken eine sehr unterschiedliche Oberfläche: in exponierten Bereichen ist sie vom Wind gezeichnet und auch sonst oft verkrustet und hart. Auf windgeschützten Schattseiten oberhalb etwa 1500 m wird zum Teil auch Oberflächenreif überschneit. Im Altschnee darunter überlagert gebundener Schnee lockere, kantige Schichten. Brüche erfolgen entweder in der kantigen Schicht nahe der Oberfläche oder rund um jene Kruste, die den Übergang zur komplett aufbauend umgewandelten Altschneedecke bildet. Generell wechseln auf engem Raum schneearme Bereiche mit teils beachtlichen Triebschneeansammlungen bei insgesamt deutlich unterdurchschnittlichen Gesamtschneehöhen.

Tendenz

Am Samstag zunächst wenig Änderung, mit Neuschnee und Wind zum Abend hin aber zunehmendes Triebschneeproblem.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze


Wenige Gefahrenstellen durch schwachen Altschnee

Die Lawinengefahr ist gering. Kleinräumige Gefahrenstellen durch störanfälligen, frischen Triebschnee gibt es in den Sektoren von Nord bis Südost und in steilen Rinnen. Oberhalb etwa 2000 m können im von Nordwest über Nord bis Ost schauenden Steilgelände an wenigen Stellen noch kleine Schneebrettlawinen im Altschnee ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen sowie in den Einfahrtsbereichen zu mit Triebschnee gefüllten Rinnen und Mulden. Die Absturz- und Verletzungsgefahr überwiegt im Allgemeinen die Verschüttungsgefahr, Achtung im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Neu- und Triebschnee überdecken eine sehr unterschiedliche Oberfläche: steile Sonnseiten unterhalb etwa 1500 m waren zuletzt aper. Sonst ist die Unterlage oft verkrustet, teilweise auch hart, in windgeschützten Hochlagen zum Teil noch locker. Auf windgeschützten Schattseiten oberhalb etwa 1500 m wird zum Teil auch Oberflächenreif überschneit. Vor allem in nördlichen und östlichen Expositionen überlagert gebundener Schnee eine schwache Altschneedecke aus kantigen Kristallen und Tiefenreif.

Tendenz

Tagsüber noch wenig Änderung. Am Samstagnachmittag einsetzender Schneefall deckt die Windzeichen vom Vortag aber zu.