Lawinenwarndienst Vorarlberg

Dienstag, 10. Februar 2026

Veröffentlicht am 09.02.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m
Altschnee
2200m


weiterhin schwache Altschneedecke

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem oberhalb 2200 m an steilen, wenig befahrenen Hängen immer noch von Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind von außen nicht sichtbar. Auch Fernauslösungen sind weiterhin nicht auszuschliessen. Ausgelöste Lawinen können in tiefere Schichten durchreißen und mittelgroß werden. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung. Zurückhaltung wird empfohlen.

Schneedecke

Der jüngste Neu- und Triebschnee konnte sich bereits etwas setzen und verfestigen. Er liegt in höheren, windgeschützten Bereichen teilweise auf lockerem Schnee bzw. Oberflächenreif und - vor allem an schattseitigen Steilhängen - auf einer schwachen Altschneedecke. Sonnseitig und generell in niederen Lagen ist die Schneeoberfläche vielerorts verharscht. Steile Südseiten sind teilweise schon tragfähig. Lawinenauslösungen im Altschnee weisen immer noch auf die Störanfälligkeit hin.

Tendenz

Schwachschichten im Altschnee bleiben das Hauptproblem. Je nach Neuschnee und Wind wird die Lawinengefahr wieder ansteigen.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Vereinzelte Gefahrenstellen im schattseitigen Steilgelände

Einzelne Wintersportler können vor allem in höher gelegenen, schattseitigen Steilhängen und im extremen Steilgelände kleine Schneebrettlawinen auslösen. Wenn diese auf tieferliegende Schwachschichten im Altschnee durchreißen, können sie vereinzelt auch mittelgroß werden. Solche Gefahrenstellen sind von außen nicht zu erkennen. Wummgeräusche und Rissbildung sind Gefahrenzeichen.

Schneedecke

Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch ungünstige Basis- und Zwischenschichten in der Altschneedecke erhalten geblieben. Sonnseitig und generell in niederen Lagen ist die Schneeoberfläche vielerorts verharscht. Steile Südseiten sind teilweise schon tragfähig.

Tendenz

Je nach Neuschnee und Wind kann die Lawinengefahr etwas ansteigen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m


weiterhin ungünstige Altschneedecke

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem an steilen, wenig befahrenen Hängen von Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind von außen nicht sichtbar. Ausgelöste Lawinen können mittelgroß werden. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung.

Schneedecke

Der jüngste Neu- und Triebschnee konnte sich bereits setzen und zunehmend verfestigen. Er liegt jedoch in höheren, windgeschützten Bereichen teilweise auf lockerem Schnee bzw. Oberflächenreif und - vor allem an schattseitigen Steilhängen - auf einer schwachen Altschneedecke. Sonnseitig und generell in niederen Lagen ist die Schneeoberfläche vielerorts verharscht. Steile Südseiten sind teilweise schon tragfähig.

Tendenz

Mit etwas Neuschnee und Wind kann die Lawinengefahr etwas ansteigen. Lawinenauslösungen im Altschnee sind weiterhin möglich.