Freitag, 6. Februar 2026

Veröffentlicht am 05.02.2026, 22:22:00


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Neuschnee
1500m
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Neuschnee
1500m


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Große Neuschneemengen, Triebschneeansammlungen und eine Schwachschicht in der Altschneedecke.

In den Bergen fiel bei der letzten Schneepisode oberhalb von etwa 1500 m eine beträchtliche Menge Neuschnee. In tieferen Lagen hat es teilweise geschneit (Nassschnee) und teilweise geregnet. Gefährlicher sind die Stellen, an denen Südwinde große Schneeverwehungen aufgetürmt haben. In schattigen Lagen liegt eine Schwachschicht bis tief in die Schneedecke. Spontane Lawinenabgänge sind nach wie vor möglich, eventuell auch größere. Gleitschneelawinen sind möglich. Von einem Besuch des Hochgebirges wird bei den derzeitigen Verhältnissen abgeraten!

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die schwache Schneedecke der vorangegangenen Schneefälle hat eine größere Schneemenge erhalten, und der Neuschnee ist nur schlecht auf dem alten Untergrund verankert. In der letzten zweitägigen Schneepisode fielen im Hochgebirge 70-100 cm Neuschnee, möglicherweise mehr als ein Meter. Südwinde haben an den Leeseiten der Grate neue große Verwehungen entstehen lassen. In der Altschneedecke sind tiefe und anhaltende Schwachschichten vorhanden. Die Schneedecke ist destabilisiert.

Tendenz

Die Bedingungen werden auch in den kommenden Tagen schwierig bleiben.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Neuschnee
1500m
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze
Neuschnee
1500m


Die derzeitige Schneedecke ist ungewöhnlich und erfordert besondere Aufmerksamkeit und Vorsicht!

Neuschnee, Triebschnee und Schwachschichten in der Schneedecke im Hochgebirge

In den Bergen fiel bei der letzten Schneepisode oberhalb von etwa 1500 m eine beträchtliche Menge Neuschnee. In tieferen Lagen hat es teilweise geschneit (Nassschnee) und teilweise geregnet. Gefährlicher sind die Stellen, an denen Südwinde große Schneeverwehungen aufgetürmt haben. Spontane Lawinenkegel sind möglich. Gleitschneelawinen sind möglich. Die aktuellen Bedingungen in den Bergen sind anspruchsvoll.

Schneedecke

gm.1: bodennahe schwachschicht
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Die schwache Schneedecke der vorangegangenen Schneefälle hat eine größere Schneemenge erhalten, und der Neuschnee ist schlecht auf dem alten Untergrund verankert. Während der letzten zweitägigen Schneefälle fielen im Hochgebirge etwa 50 cm Neuschnee, lokal auch mehr. Südwinde haben an den Leeseiten der Grate neue große Verwehungen gebildet. In der Altschneedecke sind tiefe und anhaltende Schwachschichten vorhanden. Die Schneedecke ist vielerorts destabilisiert.

Tendenz

Die Bedingungen werden auch in den kommenden Tagen schwierig bleiben.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Altschnee
2200m
Altschnee
2200m
Triebschnee
2000m


weiterhin schwache Altschneedecke

Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem oberhalb 2200 m an steilen, wenig befahrenen Hängen immer noch von einzelnen Wintersportlern leicht ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind von außen nicht sichtbar. Auch Fernauslösungen sind weiterhin nicht auszuschliessen. Von Neuschnee überdeckte Triebschneeansammlungen befinden sich vermehrt in Kammlagen, sowie eingewehten Rinnen und Mulden. Ausgelöste Lawinen können in tiefere Schichten durchreißen und mittelgroß werden. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung. Zurückhaltung wird empfohlen.

Schneedecke

Wenig Neuschnee überdeckt ältere, meist bereits etwas stabilisierte Tiebschneeansammlungen. Solche liegen in höheren Bereichen teilweise auf lockerem Schnee bzw. Oberflächenreif und - vor allem an schattseitigen Steilhängen - auf einer schwachen Altschneedecke. Lawinenauslösungen durch Wintersportler bestätigen die Störanfälligkeit der Schneedecke.

Tendenz

Schwachschichten im Altschnee bleiben störanfällig.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Neu- und Triebschnee auf sehr schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist oberhalb etwa 1800 m erheblich, darunter gering. Die Situation ist für Wintersport heikel. Wärmeeintrag führt zu einem besser ausgebildeten Schneebrett. Vor allem von West über Nord nach Ost können an einigen Stellen mittelgroße Schneebrettlawinen fernausgelöst werden. Dies insbesondere an den Grenzen zu den Nachbarländern, ins Landesinnere nehmen Gefahrenstellen mit der Neuschneesumme ab. Brüche zwischen Neu- und Triebschnee können in den flächendeckend schlecht aufgebauten Altschnee durchreißen und neigen dazu, sich fortzupflanzen. Gefahrenstellen im Altschnee sind kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl.

Schneedecke

Lokal bis zu 30 cm überwiegend lockerer Neuschnee liegt auf der windbehandelten Schneeoberfläche. Schneearme Bereiche wechseln mit beachtlichen Triebschneeansammlungen, welche teils bretthart sind, teils bereits aufbauend umgewandelt werden. Brüche erfolgen meist zwischen den frischen und etwas älteren Neu- bzw. Triebschneeschichten und nahe jener Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Unter dieser Kruste besteht die Altschneedecke vorwiegend aus Tiefenreif und kantigen Formen, die in schneereicheren Gebieten noch von weiteren Krusten durchzogen werden. Am Boden findet man teilweise Schnee vom Frühwinter in Form einer harten Schmelzkruste.

Tendenz

Das Triebschneeproblem bessert sich langsam, das Altschneeproblem bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Neuschnee bildet Schneebrett auf schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze erheblich. Vor allem von West über Nord nach Ost können an einigen Stellen schon von einzelnen Personen mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Brüche können in den schlecht aufgebauten Altschnee durchreißen. Die Gefahrenstellen sind kaum erkennbar und sollten defensiv beurteilt werden. Fernauslösungen sind möglich. Vorsicht insbesondere im Übergang von wenig zu viel Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen von Rinnen und Mulden.

Schneedecke

15 bis 30 cm Neuschnee lagerten sich bei meist mäßigem Wind auf eine lockere Schneeoberfläche ab. Mit der Erwärmung bildet sich eine gebundene Auflage. Brüche erfolgen meist am Übergang vom Neuschnee zur Altschneedecke oder innerhalb der Altschneedecke, die oft aus einer Abfolge aus Schmelzkrusten und kantigen Formen bzw. Tiefenreif besteht.

Tendenz

Am Samstag herrscht wechselhaftes Bergwetter, die Lawinengefahr nimmt langsam ab.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischer Triebschnee bildet Schneebrett auf schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist ab der Waldgrenze erheblich. Die Situation ist für Wintersport heikel. Vor allem von West über Nord nach Ost können an einigen Stellen von einzelnen Personen leicht mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden, an wenigen Stellen aber auch im Südsektor. Wird oberflächennah Triebschnee gestört so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Lawinen in tiefere Schichten durchreißen. Die Altschneedecke ist flächendeckend schlecht aufgebaut: Gefahrenstellen sind kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee und in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen. Vereinzelt sind Fernauslösungen möglich.

Schneedecke

Eine lockere Schneeoberfläche und Oberflächenreif wurden von starkem Südföhn mit frischem Triebschnee überlagert. Darauf fielen in den vergangenen 24 Stunden erneut bis zu 25 cm Schnee, gegen Ende der Niederschläge unter immer weniger Windeinfluss. Generell wechseln schneearme Bereiche mit beachtlichen Triebschneeansammlungen, welche teils bretthart sind, teils bereits aufbauend umgewandelt werden. Brüche erfolgen meist zwischen den frischen und etwas älteren Triebschneeschichten bzw. nahe jener Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Unter dieser Kruste besteht die Altschneedecke vorwiegend aus Tiefenreif und kantigen Formen, die in schneereicheren Gebieten noch von weiteren Krusten durchzogen werden. Am Boden findet man teilweise Schnee vom Frühwinter in Form einer harten Schmelzkruste.

Tendenz

Das Triebschneeproblem bessert sich langsam, das Altschneeproblem bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Altschnee
2000m


Vorsicht bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden!

Die Lawinengefahr ist oberhalb 2000 m mäßig, darunter ist sie gering. Das Hauptproblem ist Altschnee. Schneebrettlawinen können vereinzelt mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich besonders am Übergang von wenig zu viel Schnee im Steilgelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Ost sowie bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Sie nehmen an Anzahl und Umfang mit der Höhe zu. Lawinen können mittelgroß werden.

Schneedecke

Die Altschneeoberfläche wird durch Wind- und Schmelzharschdeckel dominiert. Unter diesen finden sich störanfällige Schwachschichten aus kantigen Kristallen. Die Schneedeckenbasis besteht oft aus großkörnigem, griesligen Schnee. In windgeschützten, schattigen Hängen, höherer Lagen gibt es noch gut gesetzten Pulverschnee. Am Freitag fällt auf diese unregelmäßige Altschneedecke etwas Neuschnee. Südseitig werden ausgeaperte Hindernisse nur geringfügig überdeckt.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht weiter zurück.


Gefahrenstufe

1500m
Lawinenproblem
Neuschnee
1500m
Triebschnee
1500m
Nassschnee
1500m


Vermehrte Neuschneemengen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge, Triebschneeansammlungen

Mehr Neuschnee und Triebschneeansammlungen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge

In den Bergen ist in den letzten beiden Tagen oberhalb von etwa 1500 m eine beträchtliche Menge Neuschnee gefallen. In tieferen Lagen hat es teilweise geschneit (Nassschnee) und teilweise geregnet. Der Wind aus Süd und Südost hat auf der Leeseite Schneeverwehungen entstehen lassen, die gefährlich sein können.

Schneedecke

Die meist spärliche Altschneedecke erhielt oberhalb von etwa 1500 m Höhe 50-60 cm Neuschnee, lokal auch mehr, vor allem im Süden des Landes. Winde aus Süd und Südost haben an den Leeseiten der Grate Verwehungen gebildet.

Tendenz

Die Situation wird auch in den kommenden Tagen ähnlich sein.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee
1800m


Neu- und Triebschnee auf schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist oberhalb etwa 1800 m mäßig, darunter gering. Die Situation ist für Wintersport heikel. Wärmeeintrag führt zu einem besser ausgebildeten Schneebrett. Vor allem von West über Nord nach Ost können an einigen Stellen schon von einzelnen Personen mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden, an wenigen Stellen aber auch im Südsektor. Brüche im frischen Triebschnee können in den flächendeckend schlecht aufgebauten Altschnee durchreißen und neigen dazu, sich fortzupflanzen. Gefahrenstellen im Altschnee sind kaum erkennbar und sollten defensiv beurteilt werden. Die grenznahen, neuschneereichen Regionen sind tendenziell gefährlicher.

Schneedecke

Lokal bis zu 20 cm überwiegend lockerer Neuschnee liegt auf der windbehandelten Schneeoberfläche. Schneearme Bereiche wechseln mit beachtlichen Triebschneeansammlungen, welche teils bretthart sind, teils bereits aufbauend umgewandelt werden. Brüche erfolgen meist zwischen den frischen und etwas älteren Triebschneeschichten bzw. nahe jener Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Unter dieser Kruste besteht die Altschneedecke vorwiegend aus Tiefenreif und kantigen Formen, die in schneereicheren Gebieten noch von weiteren Krusten durchzogen werden. Am Boden findet man teilweise Schnee vom Frühwinter in Form einer harten Schmelzkruste.

Tendenz

Das Triebschneeproblem bessert sich langsam, das Altschneeproblem bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Triebschnee
1800m
Altschnee


wenig Neuschnee überdeckt kleinräumigen Triebschnee

Einzelne Wintersportler können vor allem in höheren Kammlagen sowie eingewehten Rinnen und Mulden kleine Schneebrettlawinen auslösen. Wenn diese auf tieferliegende Schwachschichten im Altschnee durchreißen, können sie vereinzelt auch mittelgroß werden. Solche Gefahrenstellen sind von außen nicht zu erkennen. Wummgeräusche und Rissbildung sind Gefahrenzeichen.

Schneedecke

Wenig Neuschnee überdeckt ältere, meist bereits etwas stabilisierte Tiebschneeansammlungen. Solche liegen teilweise auf lockerem Schnee bzw. Oberflächenreif oder auf einer verharschten Altschneedecke. Vor allem in schattseitigen Steilhängen sind teilweise noch ungünstige Basis- und Zwischenschichten in der Altschneedecke erhalten geblieben.

Tendenz

Ungünstige Basis- und Zwischenschichten bleiben bestehen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Frischer, störanfälliger Triebschnee auf schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Wärmeeintrag führt zu einem besser ausgebildeten Schneebrett. Vor allem von West über Nord nach Ost können an einigen Stellen schon von einzelnen Personen mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden, an wenigen Stellen aber auch im Südsektor. Brüche im frischen Triebschnee können in den flächendeckend schlecht aufgebauten Altschnee durchreißen und neigen dazu, sich fortzupflanzen. Gefahrenstellen im Altschnee sind kaum erkennbar und verlangen eine defensive Routenwahl. Vorsicht insbesondere nahe Übergängen von wenig zu viel Schnee und in den eingewehten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen.

Schneedecke

Einige Zentimeter großteils verfrachteter Neuschnee liegt auf der windbehandelten Schneeoberfläche. Neu- und Triebschnee wurden teilweise auf Oberflächenreif abgelagert. Generell wechseln schneearme Bereiche mit beachtlichen Triebschneeansammlungen, welche teils bretthart sind, teils bereits aufbauend umgewandelt werden. Brüche erfolgen meist nahe der Kruste, die den Übergang zur komplett kantig aufgebauten Altschneedecke bildet. Unter dieser Kruste besteht die Altschneedecke aus Tiefenreif und kantigen Formen, die in schneereicheren Gebieten noch von weiteren Krusten durchzogen werden. Die Gesamtschneehöhe ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Das Triebschneeproblem bessert sich langsam, das Altschneeproblem bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Altschneeproblem in Nord- und Ostsektoren, überdeckt von frischem Trieb- und Neuschnee!

Die Lawinengefahr wird oberhalb der Waldgrenze mit mäßig beurteilt, darunter ist sie gering. Es herrscht nach wie vor ein Altschneeproblem in den Nord- und Ostexpositionen. Zudem können frische Triebschneelinsen durch geringe Zusatzbelastung als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Beim Durchbrechen in die schwache Altschneedecke sind auch Schneebrettlawinen mittlerer Größe möglich. Die Gefahrenbereiche befinden sich vor allem im Übergang von wenig zu mehr Schnee sowie hinter Geländekanten und im Einfahrtsbereich von Rinnen und Mulden. Oft sind die Gefahrenstellen schwer zu erkennen.

Schneedecke

Bis zu 15 cm Zentimeter Neuschnee lagerten sich stellenweise bei starker Windeinwirkung auf eine lockere Schneeoberfläche, in geschützten Lagen auf Oberflächenreif ab. Somit besteht eine gebundene Auflage aus frischem Triebschnee und Neuschnee. Diese überdeckt eine sehr variable und meist harte Altschneedecke. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin durch Krusten und Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt, das Altschneeproblem bleibt weiter erhalten. Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt.

Tendenz

Am Samstag herrscht wechselhaftes Bergwetter. Das Triebschneeproblem bessert sich langsam, das Altschneeproblem bleibt bestehen.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m
Altschnee
2200m


weiterhin ungünstige Altschneedecke

Ältere Triebschneeansammlungen können teilweise noch gestört werden. Ausgeprägte Schwachschichten im Altschnee können vor allem an steilen, wenig befahrenen Hängen immer noch von einzelnen Wintersportlern ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen sind von außen nicht sichtbar. Wummgeräusche und Rissbildungen sind Gefahrenzeichen. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern eine sorgfältige Gelände- und Gefahrenbeurteilung.

Schneedecke

Wenig Neuschnee überdeckt ältere, meist bereits etwas stabilisierte Tiebschneeansammlungen. Solche liegen teilweise auf lockerem Schnee bzw. Oberflächenreif und - vor allem an höhergelegenen, schattseitigen Steilhängen - auf einer ungünstig aufgebauten Altschneedecke.

Tendenz

Schwachschichten im Altschnee können weiterhin von Wintersportlern ausgelöst werden.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr - nur wenige Gefahrenstellen.

Die Lawinengefahr ist gering. An wenigen Stellen der Hochlagen können in steilen und schattigen Rinnen und Mulden alte und frische Triebschneeansammlungen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Durch vereiste Oberflächen ist die Absturzgefahr vielerorts größer als die Lawinengefahr.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Durch Regeneintrag und Wärme ist die Schneedecke oberflächlich angefeuchtet und in höheren Lagen teilweise vereist. In den höchsten Lagen haben sich vereinzelt nord- und ostseitig kleine, frische Triebschneelinsen gebildet. Wo ein Schneedeckenfundament vorhanden ist (schattige Bereiche in den Hochlagen), schwächen immer noch kantige Schneekristalle die Stabilität der Schneedecke.

Tendenz

In der Nacht auf den Samstag sowie am Wochenende ist es wechselhaft mit Sonne, teils dichten Wolken und auch ein paar Schauern. Nennenswerte Neuschneemengen zeichnen sich aber nicht ab. Die Lawinengefahr bleibt gering.


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m
Altschnee
2200m


Kleine Triebschneesammlungen auf schwacher Altschneedecke

Die Lawinengefahr ist gering. Über etwa 2200 m können im Sektor West über Nord nach Ost an wenigen Stellen noch kleine Schneebrettlawinen von einzelnen Personen ausgelöst werden. Gefahrenbereiche befinden sich am Übergang von wenig zu mehr Schnee und generell neben abgewehten Bereichen. Zum Teil sind die Gefahrenstellen schlecht zu erkennen. Die Absturz- und Verletzungsgefahr überwiegt im Allgemeinen der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Vor allem schattseitig überlagern kleine Triebschneeansammlungen eine schwache Altschneedecke, die inzwischen vorwiegend aus kantigen Kristallen bzw. Tiefenreif besteht. Ansonsten ist die Oberfläche teils hart und eisig.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Altschnee
1600m


Verharschte Schneeoberflächen herrschen vor.

Die Lawinengefahr ist gering. Vereinzelt können kleine Schneebrettlawinen insbesondere mit großer Zusatzbelastung im Altschnee ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich oberhalb etwa 1600 m an extrem steilen Schattenhängen. Die Sturz- und Verletzungsgefahr ist größer als die Gefahr einer Verschüttung.

Schneedecke

Die Altschneeoberfläche wird durch Wind- und Schmelzharschdeckel dominiert. In windgeschützten, höheren Lagen gibt es noch gut gesetzten Pulverschnee. Auf diese kompakte Altschneedecke und südseitig auf den ausgeaperten Boden fällt am Freitag etwas Neuschnee. Die Schneedeckenbasis besteht oft aus kantigem, griesligem Schnee. Eine Bruchfortpflanzung über größere Flächen ist bei der insgesamt spannungsarmen und geringmächtigen Schneedecke nicht zu erwarten.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gering.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr und Schneemangel

Die Lawinengefahr ist gering. Es liegt sehr wenig Schnee, nur in den Einfahrtsbereichen zu steilen, schattseitigen Rinnen können kleine Triebschneelinsen lagern. Ansonsten überwiegt die Gefahr durch Verletzung an Steinen und Absturz auf eisigen Flächen der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche wird leicht durchfeuchtet, schattseitig ist sie oft hart und eisig. Kantig aufgebauter Altschnee schwächt - sofern vorhanden - das dünne Schneedeckenfundament.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, vereinzelte Gefahrenstellen in den Expositionen Nord und Ost!

Die Lawinengefahr ist gering. An wenigen Stellen der Hochlagen können in steilen Rinnen und Mulden Triebschneeansammlungen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Gefahrenstellen für Lawinen und vereiste Bereiche sind von einer dünnen Neuschneeauflage überdeckt. Im Allgemeinen überwiegt die Mitreiß-, Absturz- und Verletzungsgefahr der Verschüttungsgefahr. Vorsicht jedoch im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Kleine, ältere Triebschneeansammlungen oberhalb von 1500 m wurden durch wenige Zentimeter Neuschnee überdeckt. Wo ein Schneedeckenfundament vorhanden ist (schattige Bereiche in den Hochlagen), schwächen kantige Schneekristalle die Stabilität der Schneedecke.

Tendenz

Am Samstag herrscht wechselhaftes Bergwetter. Es wird keine Änderung der Lawinengefahr erwartet.


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Altschneeproblem und Triebschnee in höheren Lagen!

Die Lawinengefahr ist gering. Es liegt verbreitet sehr wenig Schnee. Wenige Gefahrenstellen liegen vorwiegend in den nord- und schattseitigen Hochlagen. Hier sind kammnahe Steilhänge, Übergängen von wenig zu mehr Schnee sowie steile Rinnen zu beachten. In Gipfel- und Kammlagen sind meist kleinräumige ältere Verfrachtungen im erweiterten Nordsektor noch vorhanden. Schneebrettlawinen können im Steilgelände stellenweise bereits durch eine Person ausgelöst werden.

Schneedecke

Es gibt nur Spuren von Neuschnee in den höheren Lagen. Das Schneedeckenfundament enthält überwiegend nord- und schattseitig immer noch kantige bindungslose Kristalle, teils Schwimmschnee. In der Altschneedecke sind dünne Schmelzkrusten eingelagert und oberflächig ist sie oft locker, teils hart und somit unterschiedlich ausgeprägt. An exponierten Stellen in den höheren Lagen ist älterer, teils störanfälliger kleinräumiger Triebschnee vorhanden. Die Schneedecke ist sehr unterschiedlich verteilt, selbst in den höheren Lagen liegt nur wenig Schnee.

Tendenz

Etwas Schnee in der Nacht zu Samstag, aber keine wesentliche Änderung.


Gefahrenstufe



Geringe Lawinengefahr, sehr wenig Schnee.

Die Lawinengefahr ist gering. Vereinzelt können kleine, spontane Nassschneerutsche auftreten. Auf vereisten Stellen herrscht Absturzgefahr.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Die dünne Schneedecke ist großteils feucht, bzw. vereist.

Tendenz

In der Nacht auf den Samstag sowie am Wochenende ist es wechselhaft mit Sonne, teils dichten Wolken und auch ein paar Schauern. Nennenswerte Neuschneemengen zeichnen sich aber nicht ab. Die Lawinengefahr bleibt gering.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, in den Nord- und Ostexpositionen aber beständiges Altschneeproblem!

Die Lawinengefahr ist gering. In den Nord- und Ostexpositionen besteht in Höhenlagen oberhalb der Waldgrenze nach wie vor ein Altschneeproblem. Bei starkem Südwind sind frische Triebschneelinsen entstanden, die im Steilgelände an wenigen Stellen ausgelöst werden können. Selbst bei einem Durchriss bis in die Altschneedecke bleiben die Lawinen aber klein. Im Allgemeinen überwiegt die Mitreiß-, Absturz- und Verletzungsgefahr der Verschüttungsgefahr. Vorsicht jedoch im Bereich von Geländefallen.

Schneedecke

Es liegt weiterhin deutlich weniger Schnee als im Durchschnitt. Dünne, frische Triebschneelinsen überdecken teilweise eine sehr variable und meist harte Altschneedecke. In schattigen Rinnen und Mulden liegt deutlich mehr Schnee als in sonnigen Hanglagen, die bis 2000 m hinauf teils aper sind. In den Nord- und Ostexpositionen ist die Schneedecke weiterhin durch Schichten mit kantigen Kristallen und Schwimmschnee geschwächt, das Altschneeproblem bleibt weiterhin bestehen.

Tendenz

In der Nacht auf Samstag ein paar Zentimeter Neuschnee, tagsüber eher wechselhaftes Bergwetter. In Abhängigkeit der Neuschneemengen leichter Anstieg der Schneebrettgefahr.