Lawinenwarndienst Bayern

Donnerstag, 5. Februar 2026

Veröffentlicht am 05.02.2026, 11:51:00


Gefahrenstufe

2000m
Lawinenproblem
Triebschnee
2000m
Altschnee
1600m


Vorsicht bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden!

Die Lawinengefahr ist oberhalb 2000 m mäßig, darunter ist sie gering. Das Hauptproblem ist Triebschnee. Schneebrettlawinen können vereinzelt mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich kammnah und kammfern im Steilgelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Ost sowie bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Sie nehmen an Anzahl und Umfang mit der Höhe zu. Lawinen können mittelgroß werden - dann, wenn sie auf tieferliegende Schwachschichten im Altschnee durchreißen.

Schneedecke

Bei milden Temperaturen setzt sich die Schneedecke zunehmend. Älterer und frischer Triebschnee liegen stellenweise auf weichen Schichten und Oberflächenreif. Die Altschneedecke besteht oft aus kantigen, griesligen Kristallen und ist zum Teil von Schmelzkrusten durchzogen. Sonnseitig liegt nur mehr wenig Schnee

Tendenz

Die Lawinengefahr geht weiter zurück.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Altschnee
1600m


Vereinzelt sind Schichten im Altschnee störanfällig

Die Lawinengefahr ist gering. Vereinzelt können kleine Schneebrettlawinen insbesondere mit großer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich oberhalb etwa 1600 m an extrem steilen Schattenhängen. Die Sturz- und Verletzungsgefahr ist größer als die Gefahr einer Verschüttung.

Schneedecke

In höheren Lagen liegen wenige Zentimeter feuchter Neuschnee auf einer oft verharschten Altschneedecke. Kleinere Triebschneepakete sind inzwischen kompakt und weitgehend stabil. Die Schneedeckenbasis besteht oft aus kantigem, griesligem Schnee. Eine Bruchfortpflanzung über größere Flächen ist bei der insgesamt spannungsarmen und geringmächtigen Schneedecke nicht zu erwarten.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gering.