Lawinenwarndienst Bayern

Dienstag, 3. Februar 2026

Veröffentlicht am 02.02.2026, 17:38:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee


Frischen Triebschnee meiden.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, darunter ist sie gering. Das Hauptproblem ist frischer Triebschnee. Schneebrettlawinen können vielerorts bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich kammnah und kammfern im Steilgelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Südost sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Sie nehmen an Anzahl und Umfang mit der Höhe zu. Lawinen können mittelgroß werden - besonders, wenn sie auf tieferliegende, schwache Schichten im Altschnee durchreißen.

Schneedecke

Mit stürmischem Südwestwind entstehen in der Höhe frische Triebschneeansammlungen. Sie kommen vielerorts störanfällig auf Oberflächenreif und weichen Schichten zum Liegen. Die Altschneedecke besteht aus großen, kantigen und kantig abgerundeten Kristallen und ist zum Teil von Schmelzkrusten durchzogen. Sonnseitig liegt in mittleren Lagen kein oder nur wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht zum Mittwoch langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee


Einige Gefahrenstellen für Lawinen im frischen Triebschnee.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter ist sie gering. Das Hauptproblem ist frischer Triebschnee. Kleine Schneebrettlawinen können an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich kammnah und kammfern im Steilgelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Südost sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Lawinen können vereinzelt auf schwache Schichten im Altschnee durchreißen und dann mittelgroß werden. Neben der Verschüttungsgefahr ist die Sturz- und Verletzungsgefahr zu beachten.

Schneedecke

Mit stürmischem Südwestwind entstehen in der Höhe kleine, frische Triebschneeansammlungen. Sie kommen störanfällig auf Oberflächenreif und weichen Schichten zum Liegen. Die Altschneedecke besteht aus großen, kantigen und kantig abgerundeten Kristallen und ist zum Teil von Schmelzkrusten durchzogen. Sonnseitig liegt bis weit hinauf kein oder nur wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht zum Mittwoch langsam zurück.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee


Kleinräumigen Triebschnee beachten.

Die Lawinengefahr ist gering. Vereinzelt können kleine Schneebrettlawinen mit geringer Zusatzbelastung im Triebschnee und sehr vereinzelt auch noch im Altschnee ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich kammnah an Steilhängen der nördlichen und östlichen Expositionen. Die Sturz- und Verletzungsgefahr ist größer als die Gefahr einer Verschüttung.

Schneedecke

Stürmischer Wind kann dort, wo die Schneeoberfläche noch locker ist (meist in den Ost- und Nordseiten), den Schnee verfrachten und kleine Triebschneeansammlungen entstehen lassen. Diese liegen störanfällig auf Oberflächenreif oder weichen Schichten. Ansonsten ist die Schneeoberfläche oft verharscht. In der Sonne weicht der Harschdeckel wieder auf. Die Altschneedecke besteht aus kantig abgerundeten Kristallen und ist zum Teil von Schmelzkrusten durchzogen. Sonnseitig liegt wenig bis kein Schnee.

Tendenz

Weiterhin geringe Lawinengefahr.