Lawinenwarndienst Bayern

Samstag, 31. Jänner 2026

Veröffentlicht am 30.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze
Altschnee
Waldgrenze


Älterer Triebschnee liegt auf schwachem Altschnee.

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, unterhalb davon gering. Problematisch ist Altschnee. An einigen Stellen können im sehr steilen Gelände der Expositionen Nordwest über Nord bis Südost alte Triebschneeansammlungen bereits durch geringe Zusatzbelastung als Schneebrettlawine ausgelöst werden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Höhe zu. Lawinen können mittlere Größe erreichen, wenn tieferliegende, schwache Schichten mit ausgelöst werden.

Schneedecke

Ältere Triebschneeansammlungen liegen auf weichen Schichten oder auf einem Harschdeckel, unter dem sich zum Teil kantig aufgebaute Kristalle finden. Die Altschneedecke besteht meist aus kantig abgerundeten Kristallen und ist von mehreren Schmelzkrusten durchzogen. Sonnseitig bildet sich über Nacht eine dünne Schmelzkruste an der Oberfläche. Insgesamt liegt wenig Schnee.

Tendenz

Langsamer Rückgang der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Altschnee


In der Mitte und im Osten sind Skitouren kaum mehr möglich.

Die Lawinengefahr ist gering. Problematisch ist mancherorts Altschnee. Kleine, alte Triebschneeansammlungen können mit großer Zusatzbelastung als kleine Schneebrettlawine ausgelöst werden. Die wenigen Gefahrenstellen befinden sich an sehr steilen Hängen der nördlichen und östlichen Expositionen. Die Sturz- und Verletzungsgefahr ist größer als die Gefahr einer Verschüttung.

Schneedecke

Kleine, alte Triebschneeansammlungen liegen auf einer Schmelzkruste, unter der sich zum Teil kantig aufgebaute Kristalle finden. Die Altschneedecke besteht meist aus kantig abgerundeten Kristallen und ist von mehreren Schmelzkrusten durchzogen. In tieferen Lagen und sonnseitig liegt wenig bis kein Schnee.

Tendenz

Wenig Änderung.