Lawinenwarndienst Bayern

Sonntag, 25. Jänner 2026

Veröffentlicht am 24.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m
Altschnee
1800m


Weiterhin Altschneeproblem beachten!

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m mäßig, unterhalb davon gering. Das Hauptproblem ist Altschnee. Trockene Schneebrettlawinen können noch vereinzelt durch geringe Zusatzbelastung an sehr steilen Hängen ausgelöst werden. Gefahrenstellen finden sich am Übergang von wenig zu viel Schnee, zum Beispiel bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. In schneereichen Ost-, und Nordhängen höherer Lagen können Schneebrettlawinen mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

In den höheren Lagen liegt gebundener Schnee auf aufgebauten Schichten, oft im Bereich von Harschkrusten. Diese Schichten sind stellenweise noch störanfällig. Die Schneedeckenbasis besteht verbreitet aus kantigen Kristallen. Die Schneeoberflächen sind sehr unterschiedlich, teils tragfähig von Wind oder Wärme verharscht, oft dominiert dünner Bruchharsch. In den höchsten Lagen ist der Schnee schattseitig teils locker. Südseitig liegt nur mehr wenig Schnee.

Tendenz

Die Lawinengefahr geht langsam zurück.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Altschnee


Absturzgefahr!

Die Lawinengefahr ist gering. Im Altschnee können kleinere Lawinen vor allem mit großer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die wenigen Gefahrenstellen finden sich an extrem steilen Hängen der nördlichen und östlichen Expositionen, besonders bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden.

Schneedecke

Bis weit hinauf ist die Schneedecke an der Oberfläche verharscht. In den höheren Lagen liegt gebundener Schnee stellenweise auf kantigen Schneeschichten. Mit einer größeren Bruchausbreitung ist jedoch nicht zu rechnen. Im Tagesverlauf weicht die oft hart gefrorene Schneedecke kaum auf. Besonders sonnseitig sind große Flächen wieder aper. Insgesamt liegt wenig Schnee, mit Bodenkontakt ist überall zu rechnen.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gering.