Lawinenwarndienst Bayern

Freitag, 23. Jänner 2026

Veröffentlicht am 22.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Weiterhin auf schwache, aufgebaute Schichten in der Schneedecke achten.

Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m mäßig, unterhalb davon gering. Das Hauptproblem ist Altschnee. Trockene Schneebrettlawinen können stellenweise durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Gefahrenstellen finden sich am Übergang von wenig zu viel Schnee, zum Beispiel bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. Besonders in schneereichen Ost-, und Nordhängen können Schneebrettlawinen mittlere Größe erreichen.

Schneedecke

In den höheren Lagen liegt gebundener Schnee auf aufgebauten Schichten, oft im Bereich von Harschkrusten. Diese Schichten sind besonders oberhalb von 1800 m stellenweise noch störanfällig. Die Schneedeckenbasis besteht verbreitet aus kantigen Kristallen. Die Schneeoberflächen sind sehr unterschiedlich, teils tragfähig von Wind oder Wärme verharscht, oft dominiert dünner Bruchharsch, in den höchsten Lagen ist der Schnee schattseitig teils locker. In den Hochlagen kann kleinräumig etwas Triebschnee entstehen. Die Schneehöhen sind unterdurchschnittlich.

Tendenz

Wenig Änderung.


Gefahrenstufe

1600m
Lawinenproblem
Altschnee
1600m


Skitouren aufgrund der geringen Schneelage kaum möglich.

Die Lawinengefahr ist gering. Im Altschnee können kleinere Lawinen vor allem mit großer Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die wenigen Gefahrenstellen finden sich an extrem steilen Hängen der nördlichen und östlichen Expositionen, besonders bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden.

Schneedecke

Bis weit hinauf ist die Schneedecke an der Oberfläche verharscht. In den höheren Lagen liegt gebundener Schnee stellenweise auf kantigen, aufgebauten Schichten. Im Tagesverlauf weicht die oft hart gefrorene Schneedecke nur oberflächlich auf. Besonders sonnseitig sind große Flächen wieder aper. Insgesamt liegt wenig Schnee, mit Bodenkontakt ist überall zu rechnen.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt gering.