Lawinenwarndienst Steiermark

Dienstag, 20. Jänner 2026

Veröffentlicht am 20.01.2026, 08:00:00


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Achtung vor störanfälligem Altschnee in den Hochlagen!

Die Lawinengefahr wird über 1800 m mit mäßig beurteilt, darunter ist sie gering. Schneebrettlawinen können an einigen Stellen bereits mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden und beim Durchbrechen in den Altschnee auch mittlere Größe erreichen. Die Gefahrenbereiche befinden sich insbesondere in den Expositionen Nordwest bis Ost hinter Kämmen und Geländekanten sowie in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen und Mulden. Besonders Übergänge von wenig zu viel Schnee sowie Randbereiche frischer und älterer Triebschneepakete sollten gemieden werden.

Schneedecke

In der Nacht bildet sich Oberflächenreif aus. Durch den stürmischen Südwind bilden sich frische Triebschneeansammlungen. In den Hochlagen liegt frischer und älterer Triebschnee in den erweiterten Nord- und Ostexpositionen auf einer instabil aufgebauten Schneedecke mit Schwachschichten aus kantigen Kristallen und Schwimmschnee. Frische und ältere Triebschneepakete bilden das Schneebrett auf den vorhandenen Schwachschichten und sind störanfällig. Sonnseitig ist die Schneedecke meist gesetzt und recht kompakt. Sonnseitig sind die Hänge in manchen Regionen bis auf 2000 m aper.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr. Der Südwind dreht am Mittwoch vermehrt auf West und wird deutlich schwächer. Dabei wird es besonders alpennordseitig eine Spur kälter, in 2000 m kühlt es auf -1 Grad ab. Ansonsten bleibt es verbreitet wolkenlos.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Altschnee


Geringe Lawinengefahr, vereinzelte Gefahrenstellen in schattseitigen Hochlagen

Die Lawinengefahr ist gering. In extrem steilen und schattseitigen Rinnen oberhalb der Waldgrenze können kann vereinzelt die Auslösung kleiner Schneebrettlawinen nicht ganz ausgeschlossen werden. Die Verletzungs- und Absturzgefahr überwiegt im Allgemeinen die Verschüttungsgefahr. Achtung generell in den harten oder vereisten Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen. Besonders in den erweiterten Nordexpositionen können hier frische, dünne Triebschneelinsen die eisigen Stellen überdecken.

Schneedecke

Die Schneeoberfläche ist verharscht und hart, untertags weicht sie auch sonnseitig kaum auf. Das Schneedeckenfundament ist gesetzt und kompakt. In extrem steilen schattseitigen Rinnen kann das Schneedeckenfundament zum Teil durch kantige Formen geschwächt sein, diese Bereiche sind aber selten. Generell liegt unterdurchschnittlich viel Schnee, unterhalb der Waldgrenze bedecken oft nur wenige Zentimeter Schnee den Untergrund.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr. Bei trockener Luft weht teils starker Südwind. Schnee ist derzeit nicht in Sicht!


Gefahrenstufe

1800m
Lawinenproblem
Altschnee
1800m


Störanfällige Bereiche durch Schwachschichten im Altschnee

Die Lawinengefahr wird als gering beurteilt. Schneebrettlawinen können an wenigen Stellen noch mit geringer Zusatzbelastung ausgelöst werden, bleiben aber meist klein. Die Gefahrenbereiche befinden sich insbesondere in den Expositionen Nordwest bis Ost hinter Kämmen und Geländekanten sowie in den Einfahrtsbereichen zu steilen Rinnen und Mulden. Besonders am Übergang von wenig zu viel Schnee sowie in den Randbereichen frischer und älterer Triebschneepakete ist die Störanfälligkeit am größten.

Schneedecke

In den Hochlagen liegt frischer und älterer Triebschnee in den erweiterten Nord- und Ostexpositionen auf einer instabil aufgebauten Schneedecke mit Schwachschichten aus kantigen Kristallen und Schwimmschnee. Ältere Triebschneeansammlungen bilden das Schneebrett auf den vorhandenen Schwachschichten und sind zum Teil in den Schattenlagen störanfällig. Sonnseitig ist die Schneedecke meist gesetzt und recht kompakt. Die Schneehöhen sind weiterhin unterdurchschnittlich.

Tendenz

Keine Änderung der Lawinengefahr. Bei trockener Luft weht teils starker Südwind. Schnee ist derzeit nicht in Sicht!