Lawinenwarndienst Oberösterreich

Sonntag, 18. Jänner 2026

Veröffentlicht am 17.01.2026, 19:00:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Altschnee
Waldgrenze


Sollte sich durch den starken Südwind frischer Triebschnee bilden, ist dieser unbedingt zu beachten!

Die Lawinengefahr wird ab der Waldgrenze als mäßig eingestuft. Nur selten könnte es verfrachtungsfähigen Schnee geben. Sollte es frischen Triebschnee (starker Südwind) im erweiterten Nordsektor geben, ist dieser sehr störanfällig und somit zu meiden. Es gibt noch Gefahrenstellen im extremen Gelände (kammnah, Mulden und Rinnen) der Hochlagen wo in der Altschneedecke Schwachschichten insbesondere durch große, teils geringe Zusatzbelastung angesprochen werden könnten. Mögliche Lawinen sind meist klein bis mittelgroß.

Schneedecke

Die Schneedecke konnte sich mit den milden Temperaturen und der Einstrahlung setzen. Das Schneedeckenfundament ist durch die aufbauende Umwandlung geschwächt. In der Altschneedecke sind somit Schichten mit kantigen bindungslosen Kristallen und/oder Schwimmschnee vorhanden. In großer Höhe könnten sich nur dort wo verfrachtungsfähiger Schnee auftritt frische kleinräumige aber sehr leicht zu störende Triebschneeablagerungen bilden. Die Schneehöhen sind weiterhin sehr unterdurchschnittlich.

Tendenz

Keine wesentliche Änderung der Schnee- und Lawinensituation.