Samstag, 10. Jänner 2026

Veröffentlicht am 09.01.2026, 18:43:00


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


Vorsicht, Verschüttungsgefahr!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze erheblich, unterhalb davon mäßig. Das Problem ist in allen Höhenlagen der Triebschnee. Schneebrettlawinen können in eingewehten Bereichen, besonders an Steilhängen der Expositionen Nordwest über Ost bis Süd und in Rinnen und Mulden mit geringer Zusatzbelastung leicht ausgelöst werden. Gefahrenstellen finden sich auch im Waldübergangsbereich, in Waldschneisen und Lichtungen. Lawinen können vereinzelt auch groß werden.

Schneedecke

Mit stürmischem Westwind und Schneefall wachsen Triebschneeansammlungen weiter an. Frischer und älterer Triebschnee liegt verbreitet auf weichen Schichten oder Oberflächenreif und ist sehr störanfällig. Stellenweise sind im Neuschneepaket schwache Zwischenschichten eingelagert. In den Hochlagen bestehen tieferliegende Schichten oft aus kantigen Kristallen. Die Schneehöhe ist sehr unterschiedlich, abgewehte und triebschneegeladene Bereiche wechseln sich ab.

Tendenz

Die Lawinenlage bleibt vorerst kritisch.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze


schwacher Altschnee und frischer Triebschnee sind störanfällig

Neu- und frischer Triebschnee verbinden sich nur schlecht mit der schwachen Altschneedecke. Einzelne Personen können Schneebrettlawinen im Trieb- und Altschnee auslösen. Wenn solche die gesamte Schneedecke mitreissen können sie vor allem in den neuschneereicheren Regionen auch groß werden. Gefahrenstellen sind vor allem an steilen Schattenhängen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden aller Expositionen vorhanden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu. Aktivitäten abseits gesicherter Bereiche erfordern defensives Verhalten.

Schneedecke

Es gibt verbreitet 15 bis 30 cm, im Verwall und Lechquellengebirge auch bis 50 cm Neuschnee. Dieser wird mit zeitweise starkem bis stürmischem Westwind verfrachtet. Der seit Donnerstag gefallene Neu- und Triebschnee liegen auf einer oft lockeren, kantig aufgebauten Altschneeoberfläche oder Oberflächenreif. Die Verbindung ist daher schlecht. Die Altschneedecke ist ungünstig aufgebaut.

Tendenz

Mit weiterem Neuschnee und Wind steigt die Lawinengefahr auf Sonntag deutlich an.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Triebschnee


Triebschneeansammlungen meiden!

Die Lawinengefahr ist mäßig. Triebschnee kann durch geringe Zusatzbelastung als kleine bis mittlere Schneebrettlawine ausgelöst werden. Gefahrenstellen befinden sich kammnah und kammfern im Steilgelände der Expositionen Nordwest über Ost bis Süd sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Schneebretter können auch im Waldübergangsbereich sowie in Schneisen und Lichtungen ausgelöst werden. Neben der Verschüttungsgefahr ist die Sturz- und Verletzungsgefahr zu beachten.

Schneedecke

Es bleibt stürmisch. Der frische und ältere Triebschnee liegt störanfällig auf weichen Schichten oder Oberflächenreif. Die Schneedeckenbasis ist in mittleren Lagen häufig verharscht, in den Hochlagen besteht sie verbreitet aus kantigen Kristallen. Die Schneehöhe ist sehr unterschiedlich, abgewehte und triebschneebeladene Bereiche wechseln sich ab.

Tendenz

Je nach Neuschneemenge kann die Lawinengefahr ansteigen.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Altschnee
2000m


Orte mit Schneeverwehungen sind gefährlicher

Besonders gefährlich sind Verwehungsschneeflächen, da bereits eine schwere Last eine kleine bis mittlere Lawine auslösen kann. Größere Vorsicht ist in Schluchten und Rinnen geboten, wo große Mengen an Flugschnee liegen können.

Schneedecke

gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt

Es liegt relativ wenig Schnee. Die Schneedecke ist durch den Einfluss des Windes uneben. Im Windschatten liegt etwas leichter Schnee, aber die Schneedecke ist meist hart und Harsch. Es ist erhöhte Vorsicht geboten, vor allem dort, wo der Wind Neuschnee gebildet hat.

Tendenz

In der Nacht zum Samstag und bis in den Vormittag hinein werden Schneeschauer auftreten. Es wird mit 5 bis 20 cm Schneefall gerechnet. Die Höhe der Niederschläge ist noch ungewiss. Die Gefahr von Lawinen wird bei stärkeren Niederschlägen leicht ansteigen. Dies gilt insbesondere für Samstag und Sonntag, wenn ein stärkerer Nordwind Neuschnee heranträgt und neue Verwehungen bildet.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Kammnahen Triebschnee beachten

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Kammnaher Triebschnee kann als kleine Schneebrettlawine an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich im Nord- und Ostsektor hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden. Die Absturzgefahr überwiegt abseits von Geländefallen die Verschüttungsgefahr. Weiterhin Vorsicht vor Steinen, die nur von wenig Schnee überdeckt sind.

Schneedecke

Bis Freitagabend sind 10 bis 20 cm Neuschnee gefallen, bis Samstagabend fallen weitere 5 bis 10 cm. Frischer Triebschnee kommt in der Höhe auf lockerem Neuschnee zu liegen, der eine Schwachschicht darstellt. Unterhalb von 1400 m hat am Freitag Regeneintrag die Schneedecke teilweise angefeuchtet, dort hat sich ein Schmelzharschdeckel ausgebildet. Die Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten und neigt kaum zur Bruchausbreitung. Insgesamt liegt wenig Schnee.

Tendenz

Der Triebschnee bleibt weiterhin störanfällig. Mit weiterem Schneefall wachsen die Triebschneeansammlungen nochmals etwas an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze
Triebschnee
Waldgrenze


oberhalb der Waldgrenzen Anstieg der Lawinengefahr

Frischer Triebschnee und schwacher Altschnee sind störanfällig. Einzelne Wintersportler können kleine bis mittlere Schneebrettlawinen auslösen. Gefahrenstellen liegen vor allem oberhalb der Waldgrenzen in eingewehten Rinnen und Mulden sowie im extremen Steilgelände. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

Es gibt verbreitet 15 bis 30 cm Neuschnee. Dieser wird mit zeitweise starkem bis stürmischem Westwind verfrachtet. Der seit Donnerstag gefallene Neu- und Triebschnee liegt auf einer oft lockeren, kantig aufgebauten Altschneeoberfläche oder Oberflächenreif. Die Verbindung ist daher schlecht.

Tendenz

Mit weiterem Neuschnee und Wind auf Sonntag steigt die Lawinengefahr an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Frischen Triebschnee beachten!

Die Lawinengefahr wird ab der Waldgrenze als mäßig eingestuft. Zu beachten sind vor allem vermehrt im Ostsektor und südseitig frisch eingewehte kammnahe Steilhänge sowie verfülle steile Mulden und Rinnen. Hier könnten mittlere Schneebrettlawinen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Diese Gefahrenstellen sind zu meiden und zu beachten.

Schneedecke

Der zuletzt gefallene Neuschnee und weiterer Schneefall wird durch überwiegend starken Wind aus West bis Nordwest verfrachtet und bindet mit der kalten, oberflächig lockeren oder auch vereisten Altschneedecke bzw. auch älterem Triebschnee nur schlecht. Die teils umfangreicheren Triebschneeablagerungen sind sehr störanfällig und ältere können dünne Zwischenschichten wie kantigen Formen enthalten. Die Schneehöhen sind sehr unterschiedlich, abgewehte und mit Triebschnee verfüllte Bereiche wechseln sich ab.

Tendenz

Der Triebschnee bleibt störanfällig.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Kleine, kammnahe Triebschneeansammlungen beachten

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Kammnaher Triebschnee kann als kleine Schneebrettlawine an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich im Nord- und Ostsektor hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden. Die Absturzgefahr überwiegt abseits von Geländefallen die Verschüttungsgefahr. Weiterhin Vorsicht vor Steinen, die nur von wenig Schnee überdeckt sind.

Schneedecke

Am Freitag fielen etwa 10 cm Neuschnee, in der Nacht kommen noch einmal um die 5 cm Neuschnee dazu. Lockerer Neuschnee, der von Triebschnee überlagert wird, kann eine oberflächennahe Schwachschicht darstellen. Insgesamt liegt wenig Schnee, innerhalb der Altschneedecke sind keine ausgeprägten Schwachschichten vorhanden.

Tendenz

Der Triebschnee bleibt weiterhin störanfällig.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschneelinsen sind störanfällig!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig. Frische Triebschneebereiche können durch geringe Zusatzbelastung als kleine bis mittelgroße Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen befinden sich insbesondere im kammnahen Steilgelände der Expositionen Nordwest über Ost bis Süd sowie in eingewehten Rinnen und Mulden.

Schneedecke

Seit Donnertag fielen stellenweise bis zu 20 cm Neuschnee, der mit starkem Wind aus westlichen Richtungen als Triebschnee auf eine lockere, mit Graupel durchsetzte Schneeauflage ablagerte. Bis ca. 1400 m hat am Freitag etwas Regen die Schneedecke teilweise angefeuchtet, dort bildet sich mit erneuter Abkühlung ein Schmelzharschdeckel. In höheren Lagen bewirkte die Erwärmung teilweise eine Bindung der Auflage. Schwachschichten für Schneebrettlawinen bilden lockere Schneeschichten (Neuschnee, kantige Kristalle) im Übergang zur verharschten Altschneedecke, dessen Fundament stellenweise durch aufbauende Umwandlung zusätzlich geschwächt wird. Die Schneehöhe ist sehr unterschiedlich. Harte, abgewehte und triebschneebeladene Bereiche wechseln sich ab.

Tendenz

Mit Intensivierung der Schneefälle bei starkem Nordwestwind steigt die Lawinengefahr langsam an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Frischer, störanfälliger Triebschnee

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Kammnaher Triebschnee kann an einigen Stellen bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Schneebrettlawinen können mittlere Größe erreichen, die Triebschneeansammlungen wachsen im Tagesverlauf an. Die meisten Gefahrenstellen befinden sich in Nordwest über Nord bis Südost ausgerichteten Hängen, hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin. Neben der Verschüttungsgefahr ist auf die Mitreiß- und Absturzgefahr zu achten. Außerdem lauern weiterhin viele Steine.

Schneedecke

Bis Freitagabend sind 10 bis 20 cm Neuschnee gefallen, bis Samstagabend fallen weitere 5 bis 10 cm. Wind und Schneefall bilden in der Höhe stetig frischen Triebschnee. Als Schwachschicht können sowohl der zuletzt gefallene Schnee, Oberflächenreif als auch kantige Kristalle über/unter der obersten Kruste dienen. Die weitere Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten und neigt kaum zur Bruchausbreitung. Unterhalb von 1400 m hat Regeneintrag die Schneedecke am Freitag angefeuchtet, dort hat sich ein Schmelzharschdeckel ausgebildet auf dem der Neuschnee zu liegen kommt. Die Schneemenge ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Der Triebschnee bleibt weiterhin störanfällig. Mit weiterem Schneefall wachsen die Triebschneeansammlungen nochmals etwas an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Mäßige Lawinengefahr oberhalb der Waldgrenze durch frischen Triebschnee!

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig. Frische Triebschneeansammlungen, vorwiegend in den Sektoren Nord über Ost bis Süd, können an einigen Stellen hinter Kämmen, Geländekanten und in Rinnen und Mulden durch geringe Zusatzbelastung als mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

Schneedecke

Seit Donnerstag wird bis zu 30 cm Neuschnee, teilweise mit Graupel durchsetzt, vorallem in den Nordalpen durch kräftigen West- bis Nordwestwind in die östlichen Sektoren verfrachtet und bildet dort gebundenen Triebschnee. In windarmen Regionen und Geländeformen bleibt der Neuschnee auch locker und pulvrig. Der frische Triebschnee kann Schwachschichten enthalten und liegt zusätzlich oft auf einer instabilen Schicht aus kantigen Kristallen oder Oberflächenreif. Im Fundament der Schneedecke schwächt aufbauende Umwandlung (Schwimmschnee) die Stabilität.

Tendenz

In der Nacht auf Sonntag kommt in den Nordstauregionen noch etwas Neuschnee hinzu und die Lawinengefahr steigt weiterhin langsam an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Frische und ältere Triebschneeansammlungen sind störanfällig

Die Lawinengefahr ist oberhalb der Waldgrenze mäßig, darunter gering. Schneebrettlawinen können an einigen Stellen schon durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden. Lawinen können mittlere Größe erreichen, die frischen Triebschneeansammlungen wachsen im Tagesverlauf an. Gefahrenstellen befinden sich in nordwest-, über ost- bis südseitigem Gelände, kammnah und kammfern, hinter Geländekanten, in Rinnen und Mulden. Risse beim Betreten der Schneedecke weisen auf die Gefahr hin. Neben der Verschüttungsgefahr ist auf die Mitreiß- und Absturzgefahr zu achten. Außerdem lauern weiterhin viele Steine.

Schneedecke

Bis Freitagabend sind 10 bis 20 cm Neuschnee gefallen, bis Samstagabend fallen weitere 5 bis 10 cm. Wind und Schneefall bilden in der Höhe stetig frischen Triebschnee. Als Schwachschicht können sowohl der zuletzt gefallene lockere Schnee, Oberflächenreif als auch kantige Kristalle über/unter der obersten Kruste dienen. Die weitere Altschneedecke besteht aus Schichten aus kantigen Kristallen, Tiefenreif und Schmelzkrusten, dort neigt sie kaum zur Bruchausbreitung. Die Schneemenge ist deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Der Triebschnee bleibt weiterhin störanfällig. Mit weiterem Schneefall wachsen die Triebschneeansammlungen nochmals etwas an.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Triebschneelinsen sind stellenweise störanfällig!

Die Lawinengefahr ist gering. Trotzdem können frische Triebschneebereiche durch eine einzelne Person als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die Gefahrenstellen befinden sich insbesondere im kammnahen Steilgelände der Expositionen Nordwest über Ost bis Süd sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Weiterhin überwiegt die Mitreiß- und Absturzgefahr gegenüber der Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Ewas Neuschnee wurde durch starken Wind aus westlichen Richtungen in die Leebereiche als Triebschnee auf eine lockere, mit Graupel durchsetzte Schneeauflage abgelagert. Bis ca. 1400 m hat am Freitag etwas Regen die Schneedecke teilweise angefeuchtet, dort bildet sich mit erneuter Abkühlung ein Schmelzharschdeckel. Schwachschichten für Schneebrettlawinen bilden lockere Schneeschichten (Neuschnee, kantige Kristalle) im Übergang zur verharschten Altschneedecke, dessen Fundament vereinzelt durch aufbauende Umwandlung geschwächt wird. Die Schneehöhe ist sehr unterschiedlich. Harte, abgewehte und triebschneebeladene Bereiche wechseln sich ab.

Tendenz

Mit etwas Schneefall bei starkem Nordwestwind steigt die Lawinengefahr leicht an.


Gefahrenstufe



Vereinzelte Triebschneelinsen beachten

Die Lawinengefahr ist gering. Nur vereinzelt existieren frische Triebschneelinsen in eingewehten Rinnen und Mulden sowie hinter exponierten Rücken und Kämmen. Diese können als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Die Absturzgefahr überwiegt die Verschüttungsgefahr.

Schneedecke

Frische Triebschneelinsen liegen in höheren Lagen oft auf lockeren Schneeschichten, die als Schwachschicht wirken können. Zudem hat etwas Regen und kurzzeitige Erwärmung die Schneedecke teilweise angefeuchtet, dort bildet sich mit erneuter Abkühlung ein Schmelzharschdeckel. Generell liegt wenig Schnee.

Tendenz

Nur wenig Änderung der Lawinengefahr.


Gefahrenstufe

Waldgrenze
Lawinenproblem
Triebschnee
Waldgrenze


Geringe Lawinengefahr, aber frischen Triebschnee beachten!

Die Lawinengefahr ist gering. Frische Triebschneelinsen in eingewehten Rinnen und Mulden sowie hinter Rücken und Kämmen oberhalb der Waldgrenze sind aber störanfällig und können durch einzelne Personen als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden.

Schneedecke

Frische Triebschneelinsen liegen oft auf kantigen Kristallen oder Oberflächenreif, die als Schwachschicht wirken können. Abgesehen davon ist die Altschneeoberfläche nur von wenigen Zentimetern Neuschnee überdeckt. Generell schwächt aufbauende Umwandlung das geringmächtige Schneedeckenfundament. Windexponiertes Gelände ist meist abgeblasen und nahezu schneefrei.

Tendenz

In der Nacht auf Sonntag kommt in den Nordstauregionen ein wenig Neuschnee hinzu und die Lawinengefahr steigt dort leicht an.