
Gefahrenstufe
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Ältere und frische Triebschneelinsen sind weiterhin störanfällig!
Die Lawinengefahr ist gering. Trotzdem gestalten sich ältere und durch den Westwind frisch gebildete Triebschneelinsen in höheren Lagen störanfällig. Die Gefahrenstellen befinden sich insbesondere im kammnahen Steilgelände sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Sie können stellenweise bereits durch geringe Zusatzbelastung als kleines Schneebrett ausgelöst werden. Durch die eingeschränkten Sichtverhältnissen sind die Gefahrenstellen nur schlecht erkennbar. Weiterhin überwiegt die Mitreiß- und Absturzgefahr gegenüber der Verschüttungsgefahr.
Schneedecke
Die Schneedecke ist sehr variabel und wurde in den letzten Wochen stark vom Wind beeinflusst. Harte, abgewehte Bereiche wechseln sich auf engem Raum mit Triebschneeablagerungen ab. Mit starkem Wind und etwas Neuschnee entstehen vereinzelt frische Triebschneebereiche. Oftmals ist die Schneeauflage mit Graupel durchsetzt. Schwachschichten befinden speziell am Übergang zur verharschten Altschneedecke. Die Schneehöhe bleibt weiterhin deutlich unterdurchschnittlich.
Tendenz
Am Wochenende herrscht verbreitet trübes Bergwetter. Die Temperaturen gehen am Samstag wieder markant zurück, es kann immer wieder etwas schneien. In der Nacht auf Sonntag intensivieren sich die Schneefälle. Die Lawinengefahr steigt bis Samstag nur leicht an. Am Sonntag wird in Abhängigkeit der Neuschneemengen speziell in den westlichen Regionen ein Anstieg der Lawinengefahr erwartet.



