Lawinenwarndienst Vorarlberg

Dienstag, 6. Jänner 2026

Veröffentlicht am 05.01.2026, 17:00:00


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Kleinräumiger Triebschnee ist teilweise störanfällig

Die Lawinengefahr ist oberhalb etwa 2200 m mäßig, darunter gering. Stellenweise können Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung im Triebschnee ausgelöst und vereinzelt mittelgroß werden. Die Gefahrenstellen liegen vor allem kammnah an Schattenhängen von West über Nord bis Ost sowie in eingewehten Rinnen und Mulden. Anzahl und Umfang der Gefahrenstellen nehmen mit der Seehöhe zu. Zudem können Lawinen im Hochgebirge vereinzelt in sehr steilen Schattenhängen im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

Kleinräumiger Triebschnee liegt mit zunehmender Seehöhe vor allem schattseitig auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Diese ist oft aufbauend umgewandelt, in tieferen und mittleren Lagen verharscht. In schattseitigen Lagen des Hochgebirges sind vereinzelt auch noch Schwachschichten in der Altschneedecke vorhanden. Die Schneehöhe ist in allen Höhenlagen weiterhin deutlich unterdurchschnittlich. Der Lawinenwarndienst hat derzeit nur wenige Informationen aus dem Gelände.

Tendenz

Die Lawinengefahr nimmt langsam ab.


Gefahrenstufe


Lawinenproblem
Triebschnee


lokale Triebschneeansammlungen beachten

Die Lawinengefahr ist gering. Lokale Triebschneeansammlungen können stellenweise als kleine Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Gefahrenstellen liegen vor allem kammnah in eingewehten Rinnen und Mulden sowie im extremen Steilgelände. Nebst der Verschüttungsgefahr sollte vor allem die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden.

Schneedecke

Schattseitig liegen ältere, kleine Triebschneeansammlungen oft auf einer ungünstigen Altschneeoberfläche. Die geringmächtige Schneedecke ist oft aufbauend umgewandelt, in tieferen und mittleren Lagen verharscht. Die Schneehöhe ist in allen Höhenlagen weiterhin deutlich unterdurchschnittlich. Der Lawinenwarndienst hat derzeit nur wenige Informationen aus dem Gelände.

Tendenz

Die Lawinengefahr ändert sich vorerst nicht wesentlich.