Lawinenwarndienst Salzburg

Donnerstag, 1. Jänner 2026

Veröffentlicht am 31.12.2025, 17:00:00


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m
Altschnee
2600m


Störanfälliger frischer Triebschnee.

Die Lawinengefahr ist oberhalb 2200 m mäßig, darunter gering. Durch Sturm aus Nordwest wird seit einigen Tagen frischer Triebschnee auf eine ungünstig aufbauend umgewandelte Altschneeoberfläche abgelagert. Lawinen können ab etwa 2200 m an einigen Stellen schon durch einzelne Personen ausgelöst werden und vereinzelt mittelgroß werden. Verschüttungsgefahr besteht insbesondere nahe Geländefallen, also in kammnahen eingewehten Bereichen und in Rinnen und Mulden. Die Triebschneepakete sind meist gut erkennbar.

Schneedecke

Die Schneedecke ist stark variabel. An der Oberfläche liegt in windabgewandten Bereichen eine Abfolge frischer Triebschneeschichten auf dem Harschdeckel der Altschneeoberfläche. Am ehesten sind Brüche hier möglich, die Triebschneeschichten sind untereinander und zum Harschdeckel eher schlecht verbunden. Darunter befindet sich meist bindungsloser kantiger Schnee. Durch die insgesamt stark aufgebaut umgewandelte Schneedecke ist das Bruchfortpflanzungspotential in der Altschneedecke generell gering. Die Schneehöhe ist in allen Höhenlagen deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt am Freitag in den Hochlagen mäßig.


Gefahrenstufe

2200m
Lawinenproblem
Triebschnee
2200m


Frischer störanfälliger Triebschnee.

Die Lawinengefahr ist gering. Mit Neuschnee und stürmischem Wind aus Nordwest werden seit einigen Tagen frische störanfällige Triebschneepakete gebildet, die ab etwa 2200 m an wenigen Stellen von einzelnen Personen ausgelöst werden können. Lawinen bleiben meist klein, in vereinzelten Geländefallen konnte sich jedoch genug Schnee für eine Personenverschüttung sammeln. Vorsicht hinter exponierten Rücken und Kämmen, in Rinnen und Mulden. In schattseitigen Hochlagen befinden sich noch ganz vereinzelt schwer störbare Auslösepunkte im Altschnee. Die Triebschneepakete sind besser erkennbar als schwach überdeckte Steine.

Schneedecke

Die Schneedecke ist stark variabel. An der Oberfläche liegt in windabgewandten Bereichen eine Abfolge frischer Triebschneeschichten auf dem Harschdeckel der Altschneeoberfläche. Am ehesten sind Brüche hier möglich, die Triebschneeschichten sind untereinander und zum Harschdeckel eher schlecht verbunden. Darunter befindet sich meist bindungsloser kantiger Schnee. Durch die insgesamt stark aufgebaut umgewandelte Schneedecke ist das Bruchfortpflanzungspotential in der Altschneedecke generell gering. Die Schneehöhe ist in allen Höhenlagen deutlich unterdurchschnittlich.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt am Freitag gering.


Gefahrenstufe



Seltene Auslösepunkte und Verletzungsgefahr durch Steine.

Die Lawinengefahr ist gering, Verletzung durch Steine und Absturz bleiben die Hauptgefahren. Kleinräumig wurde etwas Triebschnee angehäuft. Dieser ist gut erkennbar und nur vereinzelt durch einzelne Personen störbar. In kammnahen Rinnen und Mulden befinden sich in schattseitigen Hochlagen ganz vereinzelt schwer störbare Auslösepunkte im Altschnee.

Schneedecke

Es liegt unterdurchschnittlich viel Schnee und die Schneedecke ist im Inneren stark variabel. In schattseitigen Hochlagen sind vereinzelt Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke erhalten geblieben, meist im Nahbereich von Krusten. Durch die insgesamt stark aufgebaut umgewandelte Schneedecke ist das Bruchfortpflanzungspotential generell gering.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt am Freitag gering.


Gefahrenstufe



Lokal auf kleine Triebschneeansammlungen achten.

Die Lawinengefahr ist gering. Bis zu 20 cm Neuschnee werden seit einigen Tagen durch Nordwestwind auf zuvor großteils aperen Boden verfrachtet. Nur in eingewehten und gut erkennbaren Geländefallen konnte sich für eine Verschüttung relevanter Schnee sammeln. Verletzung an darunterliegenden Steinen überwiegt jedoch der Lawinengefahr.

Schneedecke

Es liegt eine Abfolge dünner Triebschneeschichten auf den Wiesen. Die Schneebedeckung ist deutlich unterdurchschnittlich und sehr variabel.

Tendenz

Die Lawinengefahr bleibt am Freitag gering.