Stellenweise bis zu 40 cm Neuschnee, nicht alleine auf steilen Wiesen gehen!
Auf steilen Steilgeländen mit Triebschnee kann eine Lawine ausgelöst werden. Wenn das Wetter aufklart und allmählich taut, wird die Strahlung vor allem am Nachmittag schwerer und es kommt zu spontanen Nassschneeanwehungen.
Schneedecke
gm.6: lockerer schnee und wind
In Kobansko fielen bis zu 40 cm und im Pohorje-Gebirge bis zu 30 cm Schnee auf den Boden. An den Rändern von Wiesen und in der Nähe von Graten haben sich aufgrund des starken NO-Windes Triebschneeansammlungen gebildet. Der Sonnenschein am Freitagnachmittag wird den Schnee trocknen.
Tendenz
Von Westen und Norden her gibt es Strahlung, in den Niederungen tiefhängende Wolken.
Gefahrenstufe
Schneemangel und Steine bilden die Hauptgefahren.
Die Lawinengefahr ist gering. Für Schneesport liegt meist zu wenig Schnee und Lawinen sind kaum auslösbar.
Schneedecke
Es ist keine geschlossene Schneedecke vorhanden und das Gelände ist meist aper.
Tendenz
Die Lawinengefahr bleibt gering.
Gefahrenstufe
2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Nur vereinzelte Gefahrenstellen in den Hochlagen
Die Lawinengefahr ist generell gering. Vereinzelte Gefahrenstellen sind in den Hochlagen in extrem steilen Rinnen im Nordsektor zu finden, wo vereinzelt durch große Zusatzbelastung kleinere Schneebrettlawinen ausgelöst werden können. Es dominiert die Absturzgefahr über die Lawinengefahr!
Schneedecke
Die Schneeoberfläche ist meist hart und eisig, sonnseitig sind die Hänge bis über 2000 m aper. Am Mittwoch sind wenige Zentimeter an Neuschnee dazu gekommen. Unterhalb der Schmelzharschkruste schwächt in den Nordseiten aufbauende Umwandlung den Schneedeckenaufbau.
Tendenz
Die Lawinengefahr bleibt in den kommenden Tagen gering.
Gefahrenstufe
Lawinenproblem
Nassschnee
Geringe Lawinengefahr, kleine Nassschneerutsche möglich.
Die Lawinengefahr ist gering. Dennoch sind sonnseitig mit Erwärmung und Sonneneinstrahlung aus steilem Gelände kleine, spontane Nassschneelawinen zu erwarten.
Schneedecke
Im Bereich der Koralpe sind seit Mittwoch bis zu 35 cm Neuschnee gefallen. Der Neuschnee überdeckt nur in schattigen Rinnen und Mulden oberhalb der Baumgrenze im Nordsektor Altschnee, sonst fiel er auf aperen Boden. Mit der Erwärmung und Sonneneinstrahlung wird der Neuschnee sonnseitig schnell feucht. Nachts bildet sich eine Schmelzharschkruste.
Tendenz
Die Lawinengefahr bleibt in den nächsten Tagen gering.
Gefahrenstufe
2000m
Lawinenproblem
Altschnee
2000m
Triebschnee
Waldgrenze
Die Gefahr von Lawinen ist gering. Seien Sie vorsichtig in frischen Triebschneeansammlungen!
Die Schneedecke ist meist stabil. An einigen Stellen im Hochgebirge, vor allem auf frischen Triebschneeansammlungen, kann bei höherer Belastung eine kleine, gebündelte Lawine ausgelöst werden.
Schneedecke
gm.4: kalt auf warm / warm auf kalt
Es liegt wenig Schnee, und die Gipfel und Grate sind an einigen Stellen kahl geschossen. Während der letzten Verschlechterung fielen etwa 10 cm Neuschnee auf Sonnseiten unterhalb von 2000 m auf terrestrischem Boden.
Im Hochgebirge können in der Altschneedecke Schwachschichten vorhanden sein.
Tendenz
Samstag und Sonntag wird es sonnig, noch wärmer und weniger windig sein. Die Gefahr von Lawinen wird gering bleiben.
Gefahrenstufe
Verletzung durch Steine und Absturz sind die Hauptgefahren.
Die Lawinengefahr ist gering. In kammnahen Rinnen und Mulden befinden sich in schattseitigen Hochlagen ganz vereinzelt schwer störbare Auslösepunkte im Altschnee. Nur sehr selten können dort auch Triebschneepakete durch einzelne Personen ausgelöst werden. Lawinen bleiben klein.
Schneedecke
Die Schneehöhe ist für die Jahreszeit deutlich unterdurchschnittlich. Im Süden des Landes liegt etwas Triebschnee auf einer verharschten Oberfläche. Sonnseitig weicht die Schneedecke im Tagesverlauf auf. In schattseitigen Hochlagen sind vereinzelt Schwachschichten aus kantigen Kristallen in der Schneedecke erhalten geblieben, meist im Nahbereich von Krusten. Durch die insgesamt stark aufgebaut umgewandelte Schneedecke ist das Bruchfortpflanzungspotential generell gering.
Tendenz
Die Lawinengefahr bleibt gering.
Gefahrenstufe
Absturzgefahr auf harter Schneeoberfläche
Die Lawinengefahr ist gering. Lawinen sind kaum noch zu erwarten.
Schneedecke
In höheren Lagen finden sich oberflächennah unterhalb eines meist tragfähigen Harschdeckels kantige Kristalle. Ansonsten ist die verbliebene Schneedecke kompakt und stabil. Abseits künstlich beschneiter Pisten liegt für Wintersport meist zu wenig Schnee. Die mittleren Lagen sind südseitig weitgehend schneefrei.
Tendenz
Die Lawinengefahr bleibt gering.
Gefahrenstufe
Skitourenmöglichkeiten sind und bleiben generell verbreitet eingeschränkt!
Nur in sehr hohen Lagen ist vereinzelt, schattseitig und im extremen Steilgelände problematischer Altschnee zu beachten. Absturzgefahr beachten.
Schneedecke
Selbst in den höheren Lagen liegt verbreitet nur sehr wenig Schnee, darunter ist es oft aper bzw. liegt etwas Schnee vom vergangenen Mittwoch. Die Altschneedecke ist meist hartgefroren bzw. auch eisig. Bei Sonnenschein weicht die Oberfläche dann je nach Exposition tagsüber etwas auf.
Tendenz
In den kommenden Tagen wird keine Umstellung des Wetters und auch kein Schneefall erwartet. Daher gibt es keine wesentliche Änderung bei der Schnee- und Lawinensituation.
Gefahrenstufe
2600m
Lawinenproblem
Altschnee
2600m
Seltene Gefahrenstellen im Altschnee überdeckt von etwas Triebschnee
Die Lawinengefahr ist gering. Vor allem kleine Lawinen können vereinzelt im schattseitigen Hochgebirge ab 2600 m durch eine Person ausgelöst werden. Dies zum einen dort, wo älterer Triebschnee ein passendes Brett über einer Schwachschicht im Altschnee gebildet hat. Zum anderen oberflächennah im teilweise noch störanfälligen Triebschnee der letzten Tage. Neben der Verschüttungs- sollte dabei vor allem auf die Mitreißgefahr Rücksicht genommen werden.
Schneedecke
Ein wenig Triebschnee liegt auf einer hartgefrorenen Oberfläche. Sonnseitig weicht die Schneedecke im Tagesverlauf auf. In hohen, schattseitigen Lagen befindet sich unter dem Harschdeckel teilweise bindungsloser kantiger Schnee, der in Ausnahmefällen als Schwachschicht dienen kann. Durch die insgesamt stark aufgebaut umgewandelte Schneedecke ist das Bruchfortpflanzungspotential generell gering. Am ehesten sind Brüche innerhalb der Schneedecke im geringmächtigen Triebschnee oder über dem harten Altschneefundament vom Frühwinter möglich. Die Schneehöhe ist in allen Höhenlagen deutlich unterdurchschnittlich.
Tendenz
Die Lawinengefahr bleibt gering.
Gefahrenstufe
wenig Schnee und geringe Lawinengefahr
Lawinen können vereinzelt im extremen Steilgelände ausgelöst werden. Sie sind jedoch meist klein. Das Absturz- und Verletzungsrisiko überwiegt jenes einer Verschüttung. Aus Bereichen mit genügend Schnee sind vereinzelt kleine Gleitschneelawinen möglich.
Schneedecke
Spuren von Neuschnee überdecken teilweise eine oberflächlich verharschte, meist harte Altschneedecke. Diese weicht untertags vor allem an Sonnenhängen etwas auf. Südseitige Lagen sind bis weit hinauf bereits ausgeapert. Der Lawinenwarndienst hat derzeit nur wenige Informationen aus dem Gelände.
Tendenz
Keine wesentliche Änderung und geringe Lawinengefahr.
Gefahrenstufe
vereinzelte Gefahrenstellen im Altschnee
Lawinen können im Hochgebirge vereinzelt in sehr steilen Schattenhängen im schwachen Altschnee ausgelöst werden. Sie sind meist klein. Das Absturz- und Verletzungsrisiko überwiegt jenes einer Verschüttung. In sehr hohen Lagen sind kleinräumig frische, meist aber nur kleine Triebschneeansammlungen zu beachten.
Schneedecke
Spuren von Neuschnee überdecken teilweise eine oberflächlich verharschte, meist harte Altschneedecke. Diese weicht untertags vor allem an Sonnenhängen etwas auf. In hohen Lagen sind lokal kleinräumige Einwehungen anzutreffen. In schattseitigen Lagen des Hochgebirges sind vereinzelt noch Schwachschichten in der Schneedecke vorhanden. An der Oberfläche findet sich teilweise auch Oberflächenreif. Südseitige Lagen sind bis weit hinauf bereits ausgeapert. Der Lawinenwarndienst hat derzeit nur wenige Informationen aus dem Gelände.